Übach-Palenberg. In diesem Jahr wird der 3. EUROLOG 2015 bereits zum 3. Mal durchgeführt. Nicht nur nach Einschätzung des Veranstalters des internationalen Karlspreises zu Aachen ist der 3. EUROLOG in dessen Rahmenprogramm mit Abstand die bedeutendste Veranstaltung nach der Verleihung selbst. Das ehrt Übach-Palenberg und ist Ansporn, auch in diesem Jahr im Schloss Zweibrüggen die von vielen Seiten berechtigt in den 3. EUROLOG gesetzten Erwartungen deutlich zu erfüllen.

Der 3. EUROLOG wird wegen seiner anerkannt hohen Bedeutung mit Bedacht nur drei Tage vor der offiziellen Karlspreisverleihung am 11. Mai 2015 ab 18:30 Uhr im Schloss Zweibrüggen abgehalten.

Unter der erfahrenen Moderation des Sprechers des Karlspreiskomitees, Dr. Jürgen Linden (Ex-Oberbürgermeister von Aachen), werden auch in diesem Jahr zum 3. EUROLOG auch wieder hochrangige Gäste erwartet, die auf dem Podium in gewohnt interessanter wie amüsanter Weise den bohrenden Fragen des Moderators werden Rede und Antwort stehen müssen.

Auf dem Podium vom 3. EUROLOG nehmen neben Dr. Jürgen Linden als Moderator Platz:
• der Finanzminister des Landes NRW, Dr. Norbert Walter-Borjans
• der Präsident des Rheinischen Spar- und Giroverbandes, Michael Breuer  (ehem. NRW-Europaminister)
• der Europaabgeordnete und Mitglied des Wirtschafts- und Währungsausschuss im EU-Parlament, Fabio De Masi von der Partei Die Linke (früher enger Mitarbeiter von Sarah Wagenknecht)

Passend zu den uns alle drängenden aktuellen europapolitischen Ereignissen, sowie ausgerichtet auf die primären Arbeitsfelder der eingeladenen Experten wird zum 3. EUROLOG die diesjährige Frage aufgeworfen: „Ist der Euro noch zu retten?“

Bei der Gelegenheit wird sicherlich auch konkret auf die 278,7 Milliarden Euro eingegangen werden, die Athen von Deutschland als Reparationen verlangt und welche Auswirkungen Schuldanerkennung und Zahlung im besten wie im schlimmsten Fall haben könnten.

Auch die Fragen des Wertverfalls des Euro gegenüber relevanten Währungen wie beispielsweise Dollar und Schweizer Frank um 20 bis 25 Prozent werden voraussichtlich in ihren Chancen und Risiken einer streitigen Debatte unterzogen werden und interessiert bestimmt in besonderer Weise Unternehmen mit Wirtschaftsbeziehungen außerhalb des EU-Raumes.

Da auch der 3. EUROLOG erfahrungsgemäß insbesondere gerne von den regionalen Entscheidern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft besucht wird, soll in diesem Jahr nach der moderierten Diskussionsrunde im Plenum, auch die interessierten Besucher mit ihren spezifischen, regionalen Fragen zu Wort kommen.

Da laut Initiator und Wortschöpfer Hartmut Urban, auch der 3. EUROLOG als Europagespräch verstehen soll, ist die Einbeziehung des Publikums also Teil des Programms, denn „am Bürger vorbei wird Europa auf Dauer nicht gelingen“, meint der Journalist Urban. Offenbar ist es auch der tiefere Grund, weshalb der 3. EUROLOG von Bürgern, Fachleuten wie Spitzenpolitikern gerne angenommen wird. , Es hatte offenbar ein entsprechend ausgerichtetes Forum bisher nicht gegeben. Die zeitliche wie räumliche Nähe zur Karlspreisverleihung tut gewiss ein Übriges.

Die Europaabgeordnete Sabine Verheyen, die den EUROLOG 2015 seit drei Jahren konsequent mit unterstützt hat, wird in einer kurze Begrüßungsrede aus ihrem reichhaltigen europäischen Erfahrungsschatz Manches zum Besten geben und so entspannt die erschienenen Gäste in das eher schwierige Thema einführen.

Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch freut sich als Gastgeber des 3. EUROLOG 2015, dass dieser Veranstaltung so außerordentlich gut von den Verantwortungsträgern aus Nah und Fern angenommen wird. Da die Kapazitäten im Eingangssaal des Schlosses Zweibrüggen nicht unbegrenzt sind, wird dringend angeraten, bei Interesse sich frühzeitig an den Referenten des gastgebenden Bürgermeisters, Herrn Thomas des Jong zu wenden, um noch eine der wenigen freien Platzkarten zu erhalten.

Foto: Stadt Übach-Palenberg

zurück zur STARTSEITE