Stadtanzeiger Gangelt: Nachrichten aus der Gemeinde – news: genial-nah

GANGELT. Die Steuerungsgruppe vom Aktionskreis Asyl Gangelt im Rathaus der Gemeinde Gangelt hat ihre Arbeit aufgenommen und manche interessante Ideen geboren.

Seit der Gründung vom Aktionskreis Asyl Gangelt im Januar dieses Jahres treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einmal im Monat, um gemeinsam auszuloten, wie Asylbewerber und Flüchtlinge am effektivsten unterstützt und in die Bürgerschaft integriert werden können.

Ins Leben gerufen wurde der Aktionskreis Asyl Gangelt von den Ehrenamtlern Angela Wöllenweber-Kamps, Bärbel Windelen, Gemeindesozialarbeiterin des Caritasverbandes für die Region Heinsberg, Ehrenamtlerin Gerda Piepers, Ehrenamtlerin Annemarie Jörissen sowie Helmut Görtz, Leiter des Sozial- und Ordnungsamtes der Gemeinde Gangelt.

Frau Angela Wöllenweber-Kamps meinte dazu: „Wir haben uns damals zusammengesetzt, da wir festgestellt haben, dass es viele Flüchtlinge gibt, aber zu wenig für sie passiert“. Der Aktionskreis Asyl Gangelt wird geleitet von der Steuerungsgruppe, der neben den Gründungsmitgliedern Patrick Houben, Rainer Mansel, Rolf Marohn, Josef Backhaus, Heinz Fiegen und Günter Förster angehören.

Die in die Gemeinde gekommenen und dort aufgenommenen Asylbewerber und Flüchtlinge sollen in die neue Lebenswelt hineinwachsen. Dazu ist es erst einmal bedeutsam im Alltag beim Erlernen der deutschen Sprache zu helfen, sowie bei der Wohnungssuche und Arbeitsfindung Unterstützung zu geben. „In den Gemeinden gibt es mittlerweile viele Ehrenamtler, die auf unterschiedliche Weise die Asylbewerber und Flüchtlinge unterstützen“, betonte Bärbel Windelen. Der Aktionskreis Asyl Gangelt sei ein wichtiger Ansprechpartner, um diese Arbeit zu koordinieren, man vertrete aber dort keinen Alleinanspruch.

In der Zwischenzeit sind seit Anfang des Jahres einige Projekte auf den Weg gebracht worden. So werden zwei Sprachkurse in Höngen und Geilenkirchen organisiert. Zudem öffnet sich der Fußballverein FC Concordia 1926 Stahe-Niederbusch den Flüchtlingen und hofft auf neue Talente. Es wurde aber auch eine Fahrradwerkstatt in Kooperation mit der Mercator-Schule Gangelt ins Leben gerufen, wo Asylbewerber und Flüchtlinge gemeinsam mit Schülern gespendete Fahrräder reparieren, um diese dann nutzen zu können.

Regelmäßig finden Besuche der Ehrenamtler in den Notunterkünften statt. In Planung sind ein gemeinsames Frühstück mit der Kirchengemeinde, ein mehrsprachiger Flyer mit Informationen zu Angeboten und wichtigen Adressen für die Flüchtlinge sowie einer für den Aktionskreis, um die Betroffenen wie an einem persönlichen Engagement Interessierte auf die Arbeit und Projekte aufmerksam zu machen.

 

Titelbild: Blick durch das mittelalterliche Stadttor
von Gangelt auf die Kirche
Foto: Hartmut Urban

 

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