Aus dem Stadtbetrieb wird 'mags' - genial-nah.de

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Mönchengladbach.  Der Stadtbetrieb Mönchengladbach AöR heißt mit dem 1. Juli mags – Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe AöR.

Der mags-Vorstand präsentierte außerdem ein neues Projekt: Fünf Mülldetektive sind ab sofort Abfallsündern auf der Spur.

Kompetenzzentrum Sauberkeit, AöR Sauberkeit oder schlicht AöR – mit diesen Begriffen wurde die neue Stadttochter zuletzt umschrieben. Jetzt gibt es einen offiziellen Namen: Mit dem 1. Juli heißt die Stadttochter mags. Namen und Logo stellte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, der zugleich Vorsitzender des mags-Verwaltungsrates ist, gemeinsam mit dem GEM-Aufsichtsratsvorsitzenden Fred Hendricks und den Vorstandsmitgliedern Hans-Jürgen Schnaß (Vorsitz), Gabriele Teufel und Hans-Günter Petry jetzt vor. „Bis jetzt war Warmlaufen angesagt, ab jetzt geht’s ins Rennen“, betonte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners mit Blick auf die Entstehungsgeschichte der neuen Gesellschaft. Nach dem Ratsauftrag Ende 2014, den Bereich Sauberkeit zu bündeln, effizientere Strukturen zu schaffen und eine neue Organisationsform zu schaffen, ging nach intensiver gemeinsamer Vorbereitung von Stadt und GEM Anfang des Jahres die Anstalt öffentlichen Rechts unter der Bezeichnung „Stadtbetrieb Mönchengladbach“ an den Start, der jetzt auf den Namen ‚mags‘ getauft wurde. Insgesamt gehen 450 Mitarbeiter der Verwaltung zum 1. Juli in die AöR über. Rund 800 Mitarbeiter  sind – zählt man die GEM-Kollegen dazu – bei der Stadttochter mags tätig. Hauptsitz des Unternehmens ist Am Nordpark 400.

Dabei steht ‚mags‘ für „Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe“ und fasst die Kernbereiche des Unternehmens: Abfallwirtschaft, Straßenreinigung, Grünpflege und Straßenmanagement. Ergänzt wird der Name durch ein Herz: Jede Farbe darin steht für einen Unternehmensbereich: Blau für den Logistiker GEM, rot für den Bereich Straßenmanagement und Grün für die Grünunterhaltung. Passend dazu wirbt das Unternehmen mit Slogans, die das Unternehmensziel definieren: So zum Beispiel der Slogan „Ich mags sicher“ für die Unterhaltung der öffentlichen Straßen, Wege und Plätze im Mönchengladbacher Stadtgebiet, die vom Bereich Straßenmanagement koordiniert wird. Die Mitarbeiter unterhalten ein Straßen- und Wegenetz von etwa 800 Kilometer Länge. Mit dem Slogan „Ich mags sauber“ sind die Bereiche Straßenreinigung und Abfall unterwegs. Saubere Straßen und Plätze und eine geordnete Abfallabholung sind die Kernkompetenz des Logistikers GEM. Seit dem 1. Januar ist die GEM ein Tochterunternehmen von mags. Rund 300 Mitarbeiter erfüllen die Aufgaben aus den Bereichen Abfallwirtschaft und Straßenreinigung im Auftrag von mags. Und die Grünunterhaltung und -pflege wirbt mit dem Slogan „Ich mags grün“ auf ihren Fahrzeugen. Mit dem Bunten Garten, dem Bresges Park oder dem Volksgarten bietet die Stadt attraktive Naherholungsgebiete. Erst zuletzt erreichte Mönchengladbach in einem Ranking der Berliner Morgenpost Platz 29 der grünsten Großstädte Deutschlands. Laut Studie verfügt Mönchengladbach über 130 Quadratkilometer Grünfläche. Das entspricht etwa 490 Quadratmeter Grün pro Einwohner. Zum Bereich Grünunterhaltung zählen auch die Friedhöfe und der Bereich Forst sowie Sport- und Spielplätze.

Und der Slogan „MG im Herzen“ rundet schließlich das neue Logo ab. „Die Stadttochter macht so noch einmal deutlich, dass die Mitarbeiter jeden Tag auf vielfältige Weise und mit jeder Menge Herz einen Beitrag leisten, um unsere Stadt zu einer lebenswerteren und gepflegteren Stadt zu machen“, so Hans-Jürgen Schnaß. Das neue Logo wird den Gladbachern immer wieder begegnen: Auf Transportern, Traktoren und anderen Fahrzeugen der Grünpflege und des Straßenmanagements, auf den Fahrzeugen der mags-Tochter GEM.

Die neue Organisation ermöglicht es, Zuständigkeiten die den öffentlichen Raum betreffen, effektiv zu bündeln: „Wir können Prozesse einfacher und effizienter organisieren“, sagt Vorstandsvorsitzender Hans-Jürgen Schnaß. Die zeitlich begrenzte und projektbezogene Zusammenarbeit städtischer Fachbereiche und der GEM (Beispiel Geropark) wird abgelöst durch eine kontinuierliche Zusammenarbeit. Die Koordination erfolgt unter einem Dach. „Unser Ziel ist es, das Erscheinungsbild unserer Stadt langfristig und durch nachhaltige Maßnahmen zu verbessern“, sagt Schnaß. Dies sei ein Prozess, der ähnlich wie beim Hausbau, Zeit brauche. „Mit der Gründung von mags haben wir das Fundament geschaffen. Unsere Kompetenzen bilden die Basis. Darauf bauen wir Schritt für Schritt auf und optimieren unsere Abläufe“ sagt Gabriele Teufel. „Auch wenn nicht Alles von heute auf Morgen gelingen wird: Wir sind auf dem richtigen Weg“, ergänzt Schnaß.

Servicetelefon
Alle Informationen, die den öffentlichen Raum betreffen, erhalten die Bürger künftig aus einer Hand. Das gilt sowohl für die Abfallwirtschaft als auch für die Unterhaltung und Pflege sowie das Säubern der Straßen, der Grünanlagen und Friedhöfe sowie der Sport- und Spielplätze. Die Kollegen des Servicetelefons sind hierfür von Montag bis Freitag von 6 bis 22 Uhr über die Rufnummer 02161/491010 oder per E-Mail unter service@mags.de erreichbar.

Neu: Einsatz von Mülldetektiven
Ein erstes Projekt von mags ist der Einsatz von Mülldetektiven. Fünf Mitarbeiter werden ab sofort im Stadtgebiet auf Streife gehen. Mal inkognito und mal mit neongelben mags-Jacken ausgestattet, machen sie sich auf die Suche nach illegalen Abfallentsorgern. Die Mülldetektive unterstützen so die Kollegen der GEM, die schon heute täglich ausrücken und wilde Müllkippen in der Stadt beseitigen. Im ersten Schritt geht es um Aufklärung der Gladbacher: Die Verursacher von wildem Müll werden vor Ort auf ihr Fehlverhalten hingewiesen und aufgefordert, den Müll wieder mitzunehmen und ordnungsgemäß zu entsorgen. Doch oft sind die Verursacher längst verschwunden. Dann ist der Spürsinn der Mülldetektive gefragt. Sie machen sich auf die Suche nach Hinweisen, sichern Beweise, ermitteln den Verursacher und leiten entsprechende Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Denn wer Abfälle einfach liegen lässt, der verschandelt nicht nur das Stadtbild und lockt Ratten an, sondern begeht eine Ordnungswidrigkeit. Schon die unrechtmäßige Entsorgung von einer Tüte Restmüll koste ab 100 Euro aufwärts, bei einer Kofferraumladung Sperrmüll seien es mindestens 600 Euro Bußgeld, sagt Volker Lüttge. Er befasst sich bei mags mit ordnungsbehördlichen Angelegenheiten. Die Einsätze der Mülldetektive sollen zu einer Verbesserung des Stadtbildes beitragen und Nachahmer abschrecken. Sie arbeiten hierfür eng mit der mags-Tochter GEM und dem Kommunalen Ordnungsdienst zusammen.

Titelbild: (v. l. n. r.)  Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners,
Hans-Günther Petry (Vorstand), Hans-Jürgen Schnaß
(Vorstandsvorsitzender), Gabriele Teufel (Vorstand) und
Fred Hendricks (GEM-Aufsichtsratsvorsitzender) stellten
den Namen des neuen Stadtbetriebes vor.

Foto: Stadt Mönchengladbach – Quelle

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