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Azubis engagierten sich für Flüchtlinge und die Tafel

Stadtanzeiger Kreis Heinsberg: Nachrichten aus dem Kreis – news: #genial-nah

Hückelhoven / Kreis HeinsbergAzubis engagierten sich von Mehler Texnologies in Hückelhoven voller Elan für Flüchtlinge wie für die Tafel und schärften so ihre soziale Kompetenz.

Azubis engagierten sich wie jedes Jahr in einer „sozialen Woche“ für Notleidende, um einerseits karitativ engagierte Projekte zu unterstützen, aber auch die eigene soziale Kompetenz zu fördern. Dazu wurden die sechs angehenden Industriekaufleute von Mehler Texnologies in Hückelhoven, Glena Poschen, Simon Roebers, Elena Seidenberg, Alexander Lobback, Katrin Rütten und Daniel Frenken in der ersten Dezember-Woche von dem Unternehmen freigestellt. Drei Azubis halfen in der Tafel in Heinsberg aus, drei weitere in der SPS Foundation, einem gemeinnützigen Verein, der Flüchtlinge unterstützt.

Eigenständige Vorbereitung der Azubis

Bereits einige Wochen vor Beginn haben die Azubis alles eigenständig geplant und ganz alleine vorbereitet. Dazu gehörte auch, zwei Organisationen auszusuchen und alles miteinander zu besprechen.  Dadurch bauten die Auszubildenden ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen aus.

Unterstützung von Flüchtlingen

Immer wieder hören wir von der unzureichenden Versorgung der Hilfesuchenden. Vielen Flüchtlingsheimen mangelt es nicht nur an finanziellen Mitteln, sondern auch an Freiwilligen, die vor Ort tatkräftig mit anpacken. Darum haben sich die Azubis von Mehler Texnologies klar für die Unterstützung der Flüchtlinge ausgesprochen. Eine Woche lang halfen sie in der Notunterkunft in Niederheid und in einer Flüchtlings-WG in Lindern mit und gewannen dabei tiefgreifende Einblicke in das Leben der Flüchtlinge. Neben dem gemeinsamen Kochen, Spielen und dem Erlernen der deutschen Sprache bekamen die Azubis einen direkten Einblick in die Flüchtlingslage und lernten besser mit den Menschen und ihrer Situation umzugehen.

Mithilfe der Azubis bei der Tafel

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Die Tafel Heinsberg, Essensausgabe. (v. r. n. l.): Daniel Frenken (Azubi); Katrin Rütten (Azubi); Simon Roebers (Azubi)

Auch schon vor der massiv gestiegenen Zahl an Flüchtlingen hatten wir bedürftige Menschen in unseren Reihen. Diese ziehen sich häufig aus der Gesellschaft zurück, so dass wir in unserem Alltag meist nicht viel von ihnen bemerken. Um diesen finanziell und oft auch sozial Schwachen zu helfen, gingen die anderen drei Azubis zu der Tafel in Heinsberg. Für diese Einrichtung sammelten sie in Supermärkten Nahrungsmittel ein, die normalerweise in Müll-Containern landen. Erschreckend dabei war, welche Unmengen an noch verzehrbaren Lebensmitteln täglich weggeworfen werden.

Zeit für andere

Das Ziel der sozialen Woche ist, dass die Azubis durch das eigenständige Planen und Durchführen dieses Projektes frühzeitig lernen, Verantwortung zu übernehmen. Dadurch fällt es ihnen bei der Arbeit leichter, neue Projekte oder Aufgaben selbstbewusster anzugehen. Außerdem werden sie konkret gefordert und entwickeln sich weiter. Genauso wichtig ist es Erfahrungen zu sammeln, die man im sonstigen Arbeitsalltag so nicht machen und zu Erkenntnissen verarbeiten kann.

Daher ist es gut, dass Mehler Texnologies den Azubis Zeit gibt, damit sie sich sozial engagieren und mit den Problemen der Welt auseinandersetzen können. Neben Schule, Arbeit und Hobbies bleibt ja sonst kaum Zeit, um etwas Gutes für die Gesellschaft zu tun.

Aus diesem Grund wird dieses Projekt schon seit drei Jahren durchgeführt. Dabei hinterlässt es sowohl bei den Azubis als auch bei den Kollegen einen guten Eindruck, denn alle waren bereit, eine Kleinigkeit zu spenden.

Die Azubis sind der Meinung, dass Mehler Texnologies als weltweiter Arbeitgeber einen Einfluss auf die Gesellschaft hat. Deshalb wollen sie mit gutem Beispiel vorangehen und dort etwas zurückgeben, wo es gebraucht wird und gut ankommt.

 

TitelbildGemeinsames Einkaufen für die Flüchtlinge-
 (v. r. n. l.): Glena Poschen (Azubi); Alexander Lobback
(Azubi); Elena Seidenberg (Azubi); Phillip Prepols
(Vorsitzender der SPS Foundation)

Foto:  SPS Foundation

 

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