Bergischer Panoramaradweg - genial-nah.de

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Märkischer Kreis Der Bergische Panoramaradweg führt über Bahntrassen. „Radeln nach Zahlen“ soll in Südwestfalen zu einem neuen Trend werden.

Dazu hat der Fachdienst Kultur und Tourismus des Märkischen Kreises sieben Radtouren nach diesem System zusammengestellt und als Flyer-Sammlung veröffentlicht. 

Bernd Strotkemper, der das Regionale Projekt „Radnetz Südwestfalen“ unter Federführung des Märkischen Kreises fünf Jahre lang betreut hat, kann jede dieser Strecken empfehlen. Allerdings sind verschiedene Schwierigkeitslevel zu beachten: „Es ist für jeden was dabei, für Familien ebenso wie für sportlich Ambitionierte“, sagt Strotkemper. Fast alle Strecken sind E-Bike-tauglich. In loser Folge sollen einige Strecken vorgestellt werden.

Eine mit 61 Kilometern anspruchsvolle aber landschaftlich sehr abwechslungsreiche Radwanderung führt wie der Name schon sagt „Vom Sauerland in das Bergische Land“. Wie das Sauerland ist auch ein großer Teil des Bergischen Landes durch eine abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft mit Wäldern, Wiesen und Hügeln sowie engen Kerbtälern mit kleinen Bächen geprägt, die unter anderem die Kersper-, Wupper- und Bevertalsperren nähren. Für Ausflügler besonders interessant ist die bequeme An- und Abreise mit der Bahn an den Haltepunkten Meinerzhagen und Marienheide.

Die Tour beginnt in Meinerzhagen und führt meist über befestigte Wege vom Naturpark Sauerland-Rothaargebirge über Kierspe – dort können das Bakelitemuseum oder die historische Brennerei in Kierspe Rönsahl besichtigt werden – weiter nach Halver, dem westlichen Außenposten des Märkischen Kreises. Danach geht es rein in den Oberbergischen Kreis Richtung Radevormwald und Wuppertalsperre. Weitgehend über die ehemaligen Bahntrassen der Wippertalbahn verläuft der Radwanderweg leicht ansteigend über den bergischen Panoramaweg bis Marienheide. Sehenswert sind die historischen Stadtzentren Hückeswagen und Wipperfürth. Hier gibt es die typischen Schieferhäuser zu sehen und diverse Einkehrmöglichkeiten mit der bergischen Kaffeetafel. Einen Abstecher wert ist auch die Villa Ohl, eine Fabrikantenvilla in Wipperfürth, in der sich heute unter anderem ein Schwarzpulvermuseum befindet, oder das Wasserschloss Gimborn in Marienheide.

Aufgrund der zu überwindenden Höhenunterschiede und der Länge ist die vollständige Radwanderung vor allem etwas für sportliche Tourenradler oder E-Bikes (Ladestationen sind unterwegs vorhanden). „Allerdings kann ich, und das ist das Schöne am Radeln nach Zahlen, die Tour an verschieden Punkten abkürzen, ohne dass sie landschaftlich an Reiz verliert“, verrät Strotkemper. Um die Höhendifferenz zwischen Marienheide und dem Ausgangspunkt Meinerzhagen zu überwinden, empfiehlt er den Tourenfahrern den Zug. Wer sich noch nicht genug ausgepowert hat, kann auch an der Lingesetalsperre zurückfahren.

Der Bergische Panoramaradweg ist ein guter Tipp

Wegbeschreibung: 28, 26, 23, 01, 92, 93, 95, 94, 83, 84, 86, 85, 79, 90, 89, 55.
Schwierigkeit mittel
Strecke 61 km
Dauer ca 5:00 Std ohne Zwischenstopps
Aufstieg â 758 m
Abstieg à 809 m
Karte und Wegbeschreibung können auch unter www.outdooractive.com heruntergeladen werden.
Die Tourenvorschläge sind als Flyer beim Märkischen Kreis, Fachdienst Kultur und Tourismus, Bismarckstr. 15, 58762 Altena, E-Mail: info@mk-tourismus.de erhältlich.
(pmk)

Titelbild:  Der Bergische Panoramaradweg
führt über Bahntrassen

Foto: Volker Barthel   – Quelle

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