Carolus-Magnus-Gymnasium angeschlagen - Image leidet

Stadtanzeiger Übach-Palenberg: Nachrichten aus der Stadt – news: #genial-nah

Übach-Palenberg.  Ist das Image vom Carolus-Magnus-Gymnasium (CMG) angeschlagen? Ein Schüler vom Carolus-Magnus-Gymnasium griff in der Schülerzeitung EINBLICKE den amtierenden Bürgermeister respektlos als absolutistischen Sonnenkönig an.

Der Schulleiter vom Carolus-Magnus-Gymnasium, Dr. Hans Münstermann, lässt den unqualifizierten Text, der das Wissen des Schülers über Geschichte als ‚terra incognita‘ outet, bis heute im Internet stehen.

Der Gymnasiast veröffentlicht sein gesammeltes Unwissen über Geschichtszusammenhänge als Chefredakteur im Internet. Da fallen Sätze bezogen auf eben diesen Bürgermeister wie „Noch hat Herzog Wolfgang die Möglichkeit seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, den Kopf von der Guillotine zu nehmen. Doch wie lange wird das Volk sich das noch gefallen lassen? Wacht auf Verdammte dieser Erde!

Menschen fragen sich nicht nur in Übach-Palenberg: Ist das Carolus-Magnus-Gymnasium (CMG) angeschlagen ?

Da dieser Schüler auch gleichzeitig Juso-Vorsitzender in dieser Stadt Übach-Palenberg ist, lag es für ihn wohl nahe, getreu dem Motte „doppelt hält besser“ den identischen Text auch auf die JUSO-Internet-Plattform einzustellen. Somit ist auch das Image der Jusos beschädigt, was dem Schreiber wohl erst sehr viel später bewusst werden wird.

Und welche Rolle spielt dabei der Schulleiter, Dr. Hans Münstermann, auf dessen Anraten sicherlich Schüler Lars Kleinsteuber den umstrittenen Text offline gestellt hätte. Ist es nicht gerade auch die Fürsorgepflicht eines Schulleiters, die ihm anvertrauten Schüler in pädagogisch darauf hinzuweisen, welche Zukunftschancen sich ein Schüler verbaut, wenn er solche Texte in die Welt setzt, die ihn später einholen könnten. Das Internet vergisst bekanntlich Nichts. Schulleiter Dr. Hans Münstermann sollte dies mehr als bekannt sein.

Nun könnte man meinen, jugendlicher Übermut, Schwamm drüber, nächster Versuch, wenn nicht Erinnerungen bei den Stichworten „Bürgermeister“ und „Sonnenkönig“ hochkämen. Die öffentlich geführte Schlammschlacht zwischen dem damaligen SPD-Bürgermeister Paul Schmitz-Kröll und seinem Herausforderer, dem SPD-Bürgermeisterkandidaten Heiner Weißborn zerstörte im Ergebnis für die SPD jegliche Wahlchancen, weil der Disput völlig aus dem Ruder lief und die Menschen sich angewidert abwandten.

Zur Erinnerung:
Während der damalige SPD-Bürgermeister öffentlich seinen Gegenkandidaten und Orthopädietechniker aus der eigenen Partei beispielsweise mit dem Satz abkanzelte: „Schuster bleib bei deinen Leisten“, konterte dieser ebenfalls öffentlich an den Bürgermeister Schmitz-Kröll, gerichtet „ohne die SPD wäre er noch nicht einmal Hausmeister geworden.“

Dieser öffentliche Disput führte dazu, dass in der Tagespresse Leserbriefe geschrieben wurden wie: „Ludwig XIV, der Sonnenkönig, wurde mit seinem Ausdruck „L’etat cest moi!“ (Der Staat bin ich) bekannt! An diesen Ausdruck wurde ich erinnert, als ich den Artikel über die Wahl von H. Weißborn zum SPD-Bürgermeisterkandidaten las. Er sagte dem ehrenwerten Herrn Schmitz-Kröll, ohne die SPD wäre er noch nicht einmal Hausmeister geworden.“ (GZ, Leserbrief vom 13.11.2008).

Wenn also heute ein junger Sozialdemokrat die Karte „Sonnenkönig“ in Bezug auf den amtierenden Bürgermeister in der Hoffnung zieht, hier öffentlich punkten zu können, dann ist die SPD gut beraten, ihm die Risiken und Nebenwirkungen vor Augen zu führen, denn die Menschen in Übach-Palenberg wollen zum ganz überwiegenden Teil nicht noch einmal einen öffentlich ausgetragenen Streit wie damals.

Ist das Carolus-Magnus-Gymnasium angeschlagen, dann leidet auch das Image der Stadt Übach-Palenberg

Die liebens- und lebenswerte Stadt Übach-Palenberg ist gesellig, freundlich  und harmonisch unterwegs. Die Bürgerinnen und Bürger schätzen eine friedvolle Atmosphäre und keine Hetzereien. Texte wie „WOLFGANG XIV. – “LA VILLE C’EST MOI” sind hier nicht nützlich. Der Schulleiter, Dr. Hans Münstermann kümmert sich um Toiletten, deren Sanierung längst beschlossene Sache sind, nicht aber darum, wie sich das Carolus-Magnus-Gymnasium über die Schülerzeitung EINBLICKE nach außen darstellt.  Wen wundert es da, wenn das Image vom Carolus-Magnus-Gymnasium angeschlagen ist.

Titelbild: Vandalismus gehört nicht zum typischen Markenzeichen eines Gymnasiums,
wie hier vom Carolus-Magnus-Gymnasium der Stadt Übach-Palenberg
Foto: Hartmut Urban

 

 

lesen Sie hier mehr zum Thema:
CAROLUS-MAGNUS-GYMNSAIUM
CMG
LARS KLEINSTEUBER
Allzu tiefe EINBLICKE ins Carulus-Magnus-Gymnasium

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Carolus-Magnus-Gymnasium angeschlagen - Image leidet

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6 thoughts on “Carolus-Magnus-Gymnasium angeschlagen

  1. Da sieht man mal wieder wie unfähig/überflüssig Politik sein kann. Anstatt zu versuchen den Leuten zu helfen oder irgendetwas PRODUKTIVES zu leisten. pissen sich zwei Jungparteien an, weil irgendein Trottel einen „politisch inkorrekten“ Vergleich gemacht hat.

  2. Ich glaube ihr vergesst etwas ganz entscheidendes: Zu dem angegeben Zeitpunkt war ich erst 10 Jahre alt.

    1. Niemand unterstellt Ihnen, hier bewusst eine Parallele gezogen bzw. an den damaligen Ereignissen einen eigenen Anteil gehabt zu haben. Doch Ihr Alter schützt Sie hier vor der Verantwortung Ihrer Veröffentlichungen nicht. Das würde ja in der Konsequenz sonst bedeuten, dass jeder, der z.B. im 3. Reich noch nicht geboren war, ungestraft heute jeden erdenklichen Unsinn erzählen dürfte. Das sollten Sie als JUSO-Vorsitzender eigentlich wissen.
      Es geht übrigens nicht um Sie als Person, Herr Kleinsteuber. Wie Sie sicherlich bemerkt haben werden, bleibe ich konsequent auf der Sachebene Es geht um Ihren Text. Für alle Passagen daraus sind Sie ganz allein verantwortlich. Und Sie sind auch dafür verantwortlich, wenn auch sicher ungewollt, dass unangenehme Erinnerungen als deja vu bei Stichwörtern wie „Sonnenkönig“ und „L’etat cest moi!“ wieder hochkochen. Sie allein haben den Anlass für den Beitrag oben gegeben, niemand anders.
      Wenn Sie Probleme damit haben, müssen Sie das schon mit Ihren altvorderen Genossen direkt ausmachen, sollte man Sie hier nicht vorgewarnt bzw. mit der notwendigen parteilichen Fürsorgepflicht bedacht hat.

  3. Gut recherchiert, war mir gar nicht bewusst, wie man in der SPD untereinander umgeht.

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