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Stadtanzeiger Übach-Palenberg: Nachrichten aus der Stadt – news: #genial-nah

Übach-Palenberg.  Die Geilenkirchener Lokalredaktion unter Leitung von Thorsten Pracht berichtete mehrfach über einen Beitrag in der Schülerzeitung EINBLICKE, der Schulleiter  des Carolus-Magnus-Gymnasium, Schulleiter Dr. Hans Münstermann lässt die Sache laufen und Bürgermeister wie sein erster Beigeordneter schweigen über den Fauxpas des noch minderjährigen Lars Kleinsteuber. 

Der Lokalredakteur der Geilenkirchener Zeitung, Jan Mönch, bewertet den umstrittenen Beitrag in der Schülerzeitung EINBLICKE des „Chefredakteurs“ und Juso-Vorsitzenden so: „Inhalte hat Kleinsteuber in eine Polemik geschaufelt, die die Führung im Übach-Palenberger Rathaus in die Nähe eines totalitären Herrschaftssystems rückt [und] den Ersten Beigeordneten Helmut Mainz verunglimpft Kleinsteuber als Jungnitschs ‚Hofnarren‘.

Damit unterstellt Kleinsteuber offenbar nach Lesart der Tageszeitung, „die Führung im Übach-Palenberger Rathaus“ agiere wohl „herrschaftlich totalitär“. Allein die Formulierung „als Hofnarr“ „verunglimpft“ das Amt des „ständigen Vertreter des Bürgermeisters“. Dies könnte auf Straftatbestände der Beleidigung, Verleumdung nach §§ 185 ff. StGB sowie möglicherweise nach § 90a, Abs. 1, Satz 1 StGB (Verunglimpfung des Staates) hinweisen. Erhält die Staatsanwaltschaft hiervon Kenntnis,  können wohl bei dem Verdacht auf einen Offizialdelikt Ermittlungen eingeleitet werden.

EINBLICKE ins Carolus-Magnus-Gymnasium (CMG) - genial

Der Thorsten Pracht vom Aachener Zeitungsverlag fragt zu Recht in seinem Kommentar: „Wer hat den Artikel geschrieben?“ Und meint wohl nicht nur den Rollenkonflikt. Tatsächlich drängt sich der Eindruck auf, dass mehrere an dem Endprodukt in EINBLICKE mitgewirkt haben, nicht wahr Herr Dr. Sascha Derichs?. Der Text wirkt durch unterschiedliche Stile wie historische Sprünge vom Absolutismus zum DDR-Regime und dann zurück zur französischen Revolution nicht gerade wie aus einem Guss. Viele Köche verderben bekanntlich den Brei und tatsächlich haben hier offenbar gleich mehrere „gute Freunde“ jenem minderjährigen Lars Kleinsteuber in EINBLICKE die Suppe eingebrockt.

Kommentare unter den Beitrag in EINBLICKE wurden direkt nach der Veröffentlichung von dem Sozialdemokraten und Mitarbeiter der Stadt Herzogenrath, Otto Tomaschefsky, sowie von dem SPD-Ratsherrn von Übach-Palenberg, Herbert Fibus, eingestellt, obwohl beide wohl kaum – außer über den offiziellen Verfasser des Textes – ständige Berührungspunkte zur Schülerzeitung EINBLICKE haben, wie eine Recherche des Archivs ergab.

EINBLICKE ins Carolus-Magnus-Gymnasium (CMG) - genial

EINBLICKE ins Carolus-Magnus-Gymnasium (CMG) - genial

Die frühere SPD-Landtagsabgeordnete, Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) NRW, sowie Vorsitzende der Übach-Palenberger SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus ließ mit ihrem Kommentar in EINBLICKE klar erkennen, dass sie sich vor Kommentierung sehr wohl mit dem Inhalt des umstrittenen Textes auseinander gesetzt hatte:

EINBLICKE ins Carolus-Magnus-Gymnasium (CMG) - genial

Alle drei Kommentare von deutlich älteren SPD-Mitgliedern, als dass sie Eltern von Gymnasiasten sind,  wurden zeitnah zur Veröffentlichung des Textes
“WOLFGANG XIV. – “LA VILLE C’EST MOI”  am gleichen Tag
in die online-Schülerzeitung EINBLICKE eingestellt. 

 

Interessant ist auch die Frage vom Redakteur Thorsten Pracht: „Gibt er die Meinung der Redaktion, gar der Schule wieder?

Zugegeben, es sind derzeit Ferien, doch kann es sein, dass die Verantwortlichen dort überhaupt nichts mitbekommen haben? Müssen Gewaltphantasien wie diese bezogen auf den amtierenden Bürgermeister wirklich über eine Woche online stehen bleiben?

EINBLICKE ins Carolus-Magnus-Gymnasium (CMG) - genial

 

Wie bewerten Schulleitung, Schulträger und Bezirksregierung den ganz offensichtlich entstandenen Imageschaden für das hiesige Carolus-Magnus-Gymnasium? Wie bewerten diese Vorkommnisse die Eltern, die sich für den besten Weg ihrer Kinder zu entscheiden haben?

Übrigens: Das „Schülermagazin“ EINBLICKE mischt nicht die Politik auf. Und der „CMG-Schüler Lars Kleinsteuber“ wurde nicht von der CDU „attackiert“ und schon gar nicht, „weil er auch Juso-Chef ist„.  Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Günter Weinen hat nach allgemeiner Wahrnehmung einen vergleichsweise sehr moderaten Brief geschrieben, der auf die Doppelrolle hier Chefredakteur der Schülerzeitung EINBLICKE, dort Juso-Chef bei gleichzeitiger Veröffentlichung eines absolut identischen Textes im Forum EINBLICKE wie dem der Jusos-ÜP hinweist. Zitat: „Wenn aber gleichzeitig der verantwortliche Chefredakteur dieses Schülermagzins Vorsitzender der Jusos Übach-Palenberg ist und der gleiche Artikel auch auf der Homepage der Jusos zeitnah veröffentlicht wird, hat das einen ganz besonderen Beigeschmack.

Zu fragen bleibt nur, wer genau hat bereits im April 2015 in dem Artikel von Lars Kleinsteuber jenen Samen eines diffusen Propaganda-Vorwurfs gepflanzt, dessen Saat ein Jahr später in der konzertierten Hetzkampagne zur inszenierten Propaganda-Affäre von Thorsten Pracht, Jan Mönch, Lars Kleissteuber und namhaften Lokalpolitikern der SPD aufging?

 

Titelbild: tagesaktueller Ausschnitt aus der Schülerzeitung EINBLICKE

 

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