Übach-Palenberg. Der Stadtverordnete Fred Fröschen aus Frelenberg ist für seinen Ortsteil von Übach-Palenberg die gute Seele. Wer immer ein Problem hat, eine Anregung oder sonst wie etwas beizutragen zum besseren Gelingen der Gemeinschaft von Frelenberg, wendet sich an Fred Fröschen.

Nun war von verschiedenen älteren Anwohnern der Häuser auf dem Berg beklagt worden, dass der Weg die gesamte Annastraße hinauf zu beschwerlich sei, wenn man von den Geschäfte der Geilenkirchener Straße zurück nach Hause gehen wolle. Da aber die Frelenberger im Gegensatz zu den Ansprüchen von Bewohnern anderer Stadtteile von Übach-Palenberg eher bescheiden sind und nicht gleich Randale machen, wenn kein Supermarkt vor der Tür ist, wurde die beschwerliche Situation über Jahre klaglos hingenommen.

Eine Bank als Zwischenstopp zu ausruhen war für Fred Fröschen die richtige Lösung. Da aber die Stadt bekanntlich kein Geld hat, um derartige Anschaffungen möglich zu machen, war guter Rat teuer.

Da regte Fred Fröschen an, der schon seit 42 Jahren Mitglied der ca. 250 Mitglieder zählenden Ortsgruppe Gewerkschaft IG BCE Ortsgruppe-Frelenberg ist, die ihr 55jähriges Bestehen im letzten Jahr feierte, eine Bank zu stiften. Der gewerkschaftlich organisierte CDU-Ratsherr freut sich, dass der Vorsitzende Jürgen Schmitt mit dem Vorstand gern der Anregung folgte und einen Teil der Mitgliedsbeiträge der Ortsgruppe für die Bank zur Verfügung stellte. Gesagt, getan. Mit professioneller Unterstützung durch den Technischen Betrieb der Stadt Übach-Palenberg wurde die Bank aus Metall an einer Stelle aufgestellt, die ebenso nützlich wie in die Idylle des Rastplätzchens passend.

Fred Fröschen äußerte noch eine Bitte an das Liebespaar, das bereits ein erstes Schloss angebracht hat, sowie mögliche Nachahmer: „Bitte hängt das Schloss nach hinten, oder unten, damit die Funktion der Bank zum Ausruhen nicht gestört wird, denn jetzt kann sich da keiner zum Rasten da wirklich anlehnen.“

Titelbild: Fred Fröschen auf der neuen Bank

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