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Stadtanzeiger Aldenhoven: Nachrichten aus der Gemeinde – news: #genial-nah

Aldenhoven. Am Dienstag fand das erste Treffen des neuen, von Bürgermeister Ralf Claßen initiierten  Jugendrat Aldenhoven statt.

Der Jugendrat Aldenhoven, der auf Anregung des Bürgermeisters von den aktuellen und ehemaligen Auszubildenden der Gemeindeverwaltung organisiert und betreut wird, soll in erster Linie auf die Belange von Kindern und Jugendlichen in Aldenhoven aufmerksam machen und das verständnisvolle Miteinander und Füreinander von Jung und Alt erhöhen.

Zur Kick-Off-Veranstaltung vom Jugendrat Aldenhoven haben sich am Dienstagmorgen 28 Jugendliche aus der Gemeinde Aldenhoven zwischen 14 und 18 Jahren vor dem Rathaus getroffen, um zunächst gemeinsam den Landtag in Düsseldorf zu besuchen. Dort wurden sie vom Besucherdienst empfangen und durch das Landtagsgebäude geführt. Bei einer anschließenden Gesprächsrunde mit dem Landtagsabgeordneten Josef Wirtz wurde vor allem über die aktuelle Flüchtlingssituation gesprochen.

Zurück in Aldenhoven gab es zur Stärkung Pizza für alle, die von einer lokalen Pizzeria gesponsert wurde. Im Sitzungssaal fügte sich am Nachmittag dann nahtlos ein Workshop zum neuen Jugendrat Aldenhoven an, bei dem die jungen Teilnehmer zunächst gemeinsam ein Logo und ihren Slogan „Ohne uns sieht Aldenhoven alt aus“ erarbeitet haben.

Bürgermeister Ralf Claßen, der die Jugendlichen schon vor der Abfahrt zum Landtag begrüßt hatte, stieß später auch dazu und zeigte sich erfreut über die Begeisterung und die Aktivitäten an diesem Tag. „Ich könnte mir vorstellen“, so Ralf Claßen, „dass der Jugendrat Aldenhoven zukünftig vom Schul- und Sozialausschuss zu Themen, die Jugendliche betreffen, angehört wird. Darüber hinaus könnte er auch Themenvorschläge für den Gemeinderat einreichen.“ Anschließend stand er den Jugendlichen für Fragen Rede und Antwort, worüber sich alle Anwesenden sehr gefreut haben.

Bereits bei diesem ersten Treffen gab es viele Ideen und Vorschläge, die es nun weiter zu verfolgen gilt. Dazu gehören zum Beispiel die Skaterbahn oder die Bolzplätze in Aldenhoven, die zwar vorhanden, aber verschmutzt und schlecht gepflegt sind. Außerdem wünschen sich viele Jugendliche bessere Busverbindungen am Wochenende oder schnellere DSL-Anschlüsse. Auch mehr Veranstaltungen für Jugendliche, wie zum Beispiel Kinofilmabende in der Aula der Hauptschule fänden viele toll. Ausdrücklich gelobt wurde die bisherige Jugendarbeit der Gemeinde Aldenhoven und der evangelischen Kirche, die auf jeden Fall fortgeführt werden muss.

Dass auch der Jugendrat selbst eine gute Sache ist, zeigte sich bereits daran, dass ausnahmslos alle anwesenden Jugendlichen angekündigt haben, auch beim nächsten Treffen am 26. November 2015 um 17 Uhr im Rathaus wieder dabei zu sein. Hierzu können sich jederzeit auch noch weitere 14- bis 18-jährige aus der Gemeinde per E-Mail an die Adresse jugendrat@aldenhoven.de anmelden.

 

Titelbild: Bürgermeister Ralf Claßen (r.)
freute sich über die ersten Aktivitäten
vom Jugendrat Aldenhoven.

Foto: Gemeinde Aldenhoven

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