StädteRegion Aachen. Das Bundesprogramms „Chance Tanz“ macht es möglich. Schulen, Offene Türen, Tanzprofis und Experten für kulturelle Bildung in der StädteRegion Aachen arbeiten seit 2014 koordiniert zusammen. So wird über 100 Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an stadtteilbezogenen tanzkünstlerischen Projekten ermöglicht. Bisher sind sieben Produktionen entstanden, die am 13. Juni bei der gemeinsamen Abschlussveranstaltung „Dance 4 Pänz“ präsentiert werden sollen. Dass so viele Kinder und Jugendliche in der StädteRegion Aachen an einem gemeinsamen Tanzprojekt teilnehmen können, freut Leiterin des Bildungsbüros der StädteRegion Aachen, Gabriele Roentgen in besonderer Weise. „Zugang zu kultureller Bildung darf nicht ein Privileg für wenige sein. Die größte Chance, eine lebenslange kulturelle Teilhabe zu gewährleisten, besteht darin, Kinder und Jugendliche schon früh zu begeistern – zum Beispiel durch ein Tanzfestival.“

Die Projektpartner – Tanzprofis, Bildungseinrichtungen und Kulturexperten – arbeiten stadtteilbezogen zusammen, um Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an den tanzkünstlerischen Projekten zu ermöglichen. Die Konzepte haben Wichtiges gemeinsam: den Tanz als ein besonderes Mittel, um sich auszudrücken und zu kommunizieren. Damit werden die Potenziale, die Kinder und Jugendliche brauchen, um sich einen körperlich-kreativen Zugang zu sich und der sozialen Welt zu verschaffen, besonders gefördert. „Belastbare Kooperationsstrukturen steigern die Qualität der Angebote“, sagt Olaf Müller, Leiter des Kulturbetriebs der Stadt Aachen. „Deswegen beziehen wir professionelle Partner und Bildungseinrichtungen ein. ‚Dance 4 Pänz‘ ist der Auftakt für eine kontinuierliche Zusammenarbeit im Bereich Tanz.“

Bei „Dance 4 Pänz“ präsentieren die Chance Tanz-Projektpartner ihre Produktionen. Mit dabei sind: Akut e.V., Bildungsbüro der StädteRegion Aachen, Cube Jugend- und Begegnungszentrum, CulturBazar e.V., Dance-Loft, DasDa Theater, Euro Jugend e.V., Jub – das Netz (Jugend- und Begegnungshaus), Stadt Aachen (Fachbereich Kinder, Jugend und Schule), Volkshochschule Aachen, Yvonne Eibig Tanzkultur und Schulen: Berufskolleg Stolberg/Simmerath, Heinrich-Heine-Gesamtschule, Käthe-Kollwitz-Schule, KGS Beeckstraße und die KGS Hanbruch.

Zum Hintergrund von ChanceTanz: Gefördert werden alle Projekte durch „ChanceTanz“, ein Projekt des Bundesverbands Tanz in Schulen e.V. im Rahmen des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“. Mit „Kultur macht stark“ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung außerschulische Angebote der kulturellen Bildung, die Kinder und Jugendliche unabhängig von ihrem sozialen und kulturellen Hintergrund nutzen können. Die Angebote werden von lokalen Einrichtungen und Vereinen, die sich in Bündnissen für Bildung zusammenschließen, umgesetzt.

Bei den Bündnissen handelt es sich um professionelle Teams, denen mindestens ein Tanzkünstler angehört. Eine prozessorientierte Herangehensweise ermöglicht den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen, eigene Themen einzubringen und diese kreativ umzusetzen. Die erarbeiteten Ergebnisse werden öffentlich präsentiert. Die Teilnehmer machen dabei erste Erfahrungen mit Tanzkunst, erleben kulturelle Teilhabe und persönliche sowie soziale Anerkennung: Vielleicht erleben sie zum ersten Mal, wie stolz es macht, auf der Bühne zu stehen und sich im Applaus zu sonnen.

KuBiS: Netzwerk für kulturelle Bildung in der StädteRegion Aachen

Mit dem Netzwerk KuBiS (Kulturelle Bildung in der StädteRegion Aachen) unterstützt das Bildungsbüro Kooperationen in der kulturellen Bildung. Beim Aufbau von KuBiS bezieht es die Bildungseinrichtungen und Kulturpartner intensiv ein. Bereits seit 2010 setzt sich das Bildungsbüro dafür ein, dass Schulen mehr Unterstützung bei der Um-setzung ihrer kulturellen Bildungsziele erhalten. Beispiele für gelunge-ne Kooperationen sind zum Beispiel die Schultheatertage, die Bildungszugabe oder KuBiS-Konferenz 2015. Weitere Informationen finden Sie hier

 

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