Kreissparkasse Heinsberg mit gutem Jahr 2015

Stadtanzeiger Kreis Heinsberg: Nachrichten aus dem Kreis – news: #genial-nah

Kreis Heinsberg.  Sparkassen-Chef Thomas Pennartz blickte zufrieden auf die geschäftliche Entwicklung der Kreissparkasse Heinsberg im Jahr 2015 zurück: „Das Geschäftsjahr 2015 war ein erfolgreiches Jahr für unser Haus. Wir freuen uns über Zuwächse im Kreditgeschäft von über 46,0 Mio. € und bei den Kundeneinlagen von fast 33,0 Mio. €. Die Bilanzsumme stieg auf über 3,1 Mrd. € an.“

Pennartz nannte einige prägnante Zahlen, die unterstreichen, was alles hinter den Geschäften der Kreissparkasse Heinsberg im Jahr 2015 steht:
• über 150.000 Kunden
• 109.000 Girokonten
• 145.000 Kunden- und Kreditkarten
• 3,53 Mio. Kassenposten, davon 2,76 Mio. Geldautomatennutzungen

„Als Sparkasse leben wir eine besondere Kundennähe und über- nehmen Verantwortung mit der über 200 Jahre alten Sparkassen- Idee. Unsere Kunden vertrauen unseren Mitarbeitern und dem regionalen Geschäftsmodell. Dafür danken wir ihnen herzlich. Ihr Vertrauen ist unser Ansporn. Tag für Tag.“

 

Hochwertige Produkte zu fairen Preisen

Sparkassendirektor Dr. Richard Nouvertné fuhr fort: „Die Produkte unseres Hauses und unserer Verbundpartner haben einen hohen Marktstandard und sie werden bedarfsgerecht angeboten. Bei den Gesprächen auf Basis des Sparkassen-Finanzkonzeptes und in jeder Anlageempfehlung stehen die Wünsche und die Risi- koneigung unserer Kunden im Mittelpunkt der Beratung. Ebenso haben unsere Kreditprodukte ausgewogene und dem Risiko an- gemessene Konditionen.

In einer repräsentativen Umfrage des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands zeigten sich aktuell 86 Prozent der Deutschen davon überzeugt, dass ihre Spareinlagen in Deutschland sicher aufgehoben sind.

Entsprechend dieser Überzeugung und dem Vertrauen, das unsere Kunden uns entgegenbringen, geben wir ihnen Sicherheit. Denn zusätzlich zur gesetzlichen Einlagensicherung sind wir Mitglied eines finanzstarken Haftungsverbundes: Dessen Philosophie ist es, ein Institut zu stützen, sollte es vielleicht einmal Probleme geben. Über den Haftungsverbund der Sparkassen- Finanzgruppe sind die Kundeneinlagen umfänglich geschützt und dies hilft den Kunden, wichtige Entscheidungen auf einer guten Basis zu treffen. Auch hier gilt: Wir machen es den Menschen einfach, ihr Leben besser zu gestalten.

Die Deutschen sind übrigens keine Zinsjäger. Insbesondere in Niedrigzinsphasen zeigen sich die Tugenden der Sparsamkeit und Vorsicht. Als wichtigste Kriterien für den Vermögensaufbau bezeichneten die Bundesbürger in einer Umfrage im vergangenen Jahr Sicherheit, Flexibilität und Verfügbarkeit. Und erst auf Platz vier folgte die Rendite.

Unsere Zahlen aus dem Geschäftsjahr 2015 belegen genau diesen Trend: Die Termin- und Sichteinlagen nahmen um 74,6 Mio. € zu, die Spareinlagen um 16,4 Mio. €.

Dennoch müssen unsere Kunden das niedrige Zinsniveau nicht einfach so akzeptieren. Die DekaBank, das Wertpapierhaus der Sparkassen, bietet ein breites Spektrum an Anlagemöglichkeiten. Getreu dem Motto „Anlegen statt stillegen – Geld braucht Bewegung“ beraten wir unsere Kunden gerne, wie ein auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmter Anlagemix aussehen kann.

Dabei kann auch die Geldanlage in Lebensversicherungen für die Vorsorge ein geeignetes Produkt sein. Im Jahr 2015 wurden 1.931 neue Lebensversicherungen abgeschlossen und mit über 2.500 Sachversicherungen konnten weitere Vorsorgewünsche unserer Kunden erfüllt werden.

Die Einlagen unserer Kunden stellen wir fast ausschließlich für regionale Investitionszwecke bereit. Eine verantwortungsvolle Kreditvergabe ist für uns selbstverständlich. Die Kredite an Kunden stiegen um 46,3 Mio. €. Insbesondere die Kredite an Privatpersonen – vor allem für den Immobilienerwerb – nahmen mit + 27,6 Mio. € stark zu. 166 Kunden erfüllten sich über unsere S-Immobilien GmbH den Traum vom Eigenheim. Aber auch die Beratung und Finanzierung der mittelständischen Wirtschaft ist unser Kerngeschäft. Bei Firmenkunden und Selbständigen betrug das Kreditwachstum rund 20,0 Mio. € und trug dazu bei, die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes ‚Kreis Heinsberg‘ weiter auszubauen.“

 

Erhebliche Verbesserung der Erreichbarkeit für alle Kunden

Sparkassendirektor Hans-Josef Mertens beschrieb das geänderte Verhalten der Sparkassen-Kunden: „Die Präferenzen unserer Kunden haben sich bekanntlich verändert. Immer mehr Menschen erledigen ihre alltäglichen Bankgeschäfte heute über Online- und Mobile-Zugänge. In unsere Filialen kommen viele Kunden dafür wesentlich seltener. Dies belegt z.B. die Anzahl der aktiven Nutzer unserer Sparkassen-App auf Smartphones, Tablets und anderen Geräten: 12.388 Kunden nutzen diese derzeit regel- mäßig und wir gehen von weiteren Steigerungsraten im Mobile- Banking aus. Auch bei der Nutzung der vielfältigen Angebote im Internet sprechen die Zahlen für das Jahr 2015 für sich:

• Rund 4,5 Mio. Zugriffe auf das Internet Banking (ca. 12.500 pro Kalendertag)

• Mehr als 57.000 Girokonten sind für das Online-Banking freigeschaltet (> 50 %)

• 1,4 Mio. Überweisungen (57 %) wurden über das Internet Banking und fast 0,6 Mio. Aufträge (25 %) wurden über unsere SB-Terminals ausgeführt – dem stehen nur noch 0,45 Mio. beleghafte Überweisungen (18 %) gegenüber.

Auf dieses bereits stark geänderte Nutzungsverhalten haben wir reagiert und die Filialstruktur im Rahmen eines Gesamtkonzeptes neu ausgerichtet. Spätestens zum 4. April 2016 sind alle unsere Filialen mit einem Geldautomaten und einem Selbstbedienungs- Terminal ausgestattet. Unser Service-Angebot besteht dann 19 Stunden täglich, von 5:00 Uhr bis 24:00 Uhr.

Viele Service-Wünsche unserer Kunden können ab April telefonisch durch unser neues Kunden-Service-Center in Geilenkirchen umgesetzt werden. Unter der Telefonnummer 02451/600 errei- chen unsere Kunden montags bis freitags von 7:00 bis 22:00 Uhr und samstags sowie sonn- und feiertags von 8:00 bis 17:00 Uhr einen Sparkassen-Mitarbeiter, der sich um ihre Wünsche kümmert.

Wer von den Kunden keine Möglichkeit hat, eine Filiale oder einen unserer demnächst 74 Geldautomaten zu erreichen, kann ab dem 4. April unseren „Bargeld-Bring-Service“ für 3,00 € pro Geldaus- zahlung nutzen. Wir richten diesen Service insbesondere für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung ein.

Als verlässlicher Partner bleiben wir für unsere Kunden mit 52 Filialen vor Ort.

Langfristiges Denken und vorausschauendes Handeln sind für uns selbstverständlich. Unsere stabilen Erträge ermöglichen eine vor dem Hintergrund der aufsichtsrechtlichen Regeln von Basel III notwendige Eigenkapitalstärkung, aber auch eine Ausschüttung von voraussichtlich wiederum 1,0 Mio. € an unsere Träger, den Kreis Heinsberg und die Stadt Erkelenz.

Unser Einsatz für das Social Investment – die Unterstützung für Kultur, Sport, Brauchtum usw. – war im Jahr 2015 wieder gewohnt hoch: Über 1,26 Mio. €, inklusive der Mittel, die aus unseren Stiftungen kommen, haben wir für unseren Kreis und die hier lebenden Menschen eingesetzt. Zusätzlich unterstützten wir durch vielfaches Sponsoring in Höhe von über 200 T€ das Vereins- und Kulturleben. Demnächst startet wieder unser Voting-Wettbewerb ‚Gut für die Jugend im Kreis Heinsberg‘ – diesmal für die Jugend- arbeit, die in unseren Karnevalsvereinen geleistet wird.“

 

Gesellschaftlicher Auftrag aktueller denn je

Thomas Pennartz schloss die Konferenz: „Angesichts der gegen- wärtigen Krisen und deren Auswirkungen auf das alltägliche Leben ist unser gesellschaftlicher Auftrag aktueller denn je. Wir führen mittlerweile über 9.000 Bürgerkonten für die Menschen, denen es finanziell nicht so gut geht. In der Flüchtlingsarbeit helfen wir den Städten und Gemeinden unseres Kreises, Auszahlungen an die Asylbewerber durchzuführen.

Die finanzwirtschaftliche Bildung aller Altersgruppen fördern wir seit langem mit unserem Schulservice und anderen Initiativen wie ‚Geld und Haushalt‘.

Unserer gesellschaftlichen Aufgabe stellen wir uns als verläss- licher Finanzpartner für unsere Kunden, als Gesprächspartner, Investor und Arbeitgeber. Im vergangenen Jahr hat die Sparkasse Gehälter in Höhe von insgesamt 28,6 Mio. € ausgezahlt. Die Steuerzahlungen beliefen sich auf über 8,0 Mio. €. Zusammen mit den bereits genannten Spenden- und Sponsoringmitteln ergibt sich somit ein Beitrag zum Gemeinwesen von insgesamt über 38,0 Mio. €.

Auch lassen wir nicht nach, immer wieder auf die Bedeutung des Sparens für jeden einzelnen Bürger hinzuweisen: Auch bei sehr niedrigen Zinsen ist das Sparen zur Vorsorge einfach unverzichtbar – nicht mit dem Fokus auf die Zinsen, sondern auf das Kapital, das für spätere Zwecke flexibel zur Verfügung steht.

Leider ist das Geschäftsmodell ‚Sparkasse‘ in Europa genauso wenig bekannt wie das genossenschaftliche. Das führt im Rahmen der neuen ‚Regulatorik‘ aus Basel, Brüssel, Frankfurt und Bonn leider zu erheblichen Belastungen, die wir schlicht als unfair empfinden.
Beispielsweise die Vergemeinschaftung von Haftung (wir haften mit für Einlagen bei anderen Banken). Die europäische Bankenabgabe zur Rettung bedeutender internationaler Institute belastet unser Haus derzeit mit mehr als 400 T€ p.a.
Diese Zahlung geht in einen ‚Topf‘, der nie zur Rettung einer Sparkasse in Deutschland angezapft wird. Wir zahlen somit „die Versicherung für Gefahrguttransporteure in Europa“, wie der Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon richtig formuliert.“

Titelbild: Die Zentrale der Kreissparkasse Heinsberg in Erlelenz

Foto: Kreissparkasse Heinsberg

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S T A D T A N Z E I G E R 
K R E I S   H E I N S B E R G

bürger-nah – heimat-nah

Kreissparkasse Heinsberg mit gutem Jahr 2015

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