Mehr ICE-Züge von Aachen nach Brüssel, Köln und Frankfurt/M.

Stadtanzeiger Aachen: Nachrichten aus der Stadt – news: #genial-nah

Aachen. Aus Anlass der Angebotsausweitung im ICE-Verkehr zwischen Frankfurt/Main und Brüssel schicken am 11. Dezember im Bahnhof Aachen Bürgermeisterin Dr. Margrethe Schmeer, Armin Laschet, Mitglied des Landtages Nordrhein-Westfalen, Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für NRW, und Heiko Sedlaczek, Geschäftsführer des Aachener Verkehrsverbunds und des Nahverkehrs Rheinland, gemeinsam den ersten der ab sofort neu verkehrenden ICE-Züge um 10:21 Uhr per „Abfahrauftrag“ auf die Reise in die europäische Hauptstadt.

Deutschland und Belgien sind für die Deutsche Bahn (DB) und die belgische Staatsbahn SNCB/NMBS (Société Nationale des Chemins de fer Belges / Nationale Maatschappij der Belgische Spoorwegen) jeweils wichtige Märkte im internationalen Personenverkehr. Mit dem heutigen Fahrplanwechsel weiten die beiden Partnerbahnen ihr ICE-Angebot von Frankfurt/Main über Aachen nach Brüssel aus. Dann wird das heutige Angebot von vier Zugpaaren (Hin- und Rückfahrten) um zwei weitere ergänzt. Das bedeutet knapp 1.700 zusätzliche Sitzplätze pro Tag. „Die bestehenden ICE-Verbindungen von Frankfurt/Main über Köln und Aachen nach Brüssel werden von den Kunden sehr gut nachgefragt. Deshalb haben wir uns entschlossen, das Angebot um 50 Prozent auszuweiten“, sagt Werner Lübberink, DB-Konzernbevollmächtigter für NRW. „Wir schaffen mit neuen Abfahrten morgens und nachmittags einen besonders für Geschäftsreisende interessanten Zweistundentakt.“

Die ICE-Verbindungen bieten attraktive Reisezeiten von Innenstadt zu Innenstadt: Von Frankfurt nach Aachen dauert die Fahrt weniger als zwei Stunden, nach Brüssel gar nur 65 Minuten.

Armin Laschet, Vorsitzender der CDU Nordrhein-Westfalen: „Mit dem neuen Fahrplanangebot wächst Europa weiter zusammen. Aachen rückt näher an die europäischen Zentralen Brüssel und Frankfurt am Main heran sowie an die Interkontinentalflüge ab Frankfurt Airport. Dies macht den Standort Aachen attraktiver für Unternehmern und Arbeitsplätze, für Pendler und für Urlauber, die schneller die Flughäfen erreichen.“

Durch die Angebotsausweitung erhöht sich zudem die Zahl der auf den Eurostar abgestimmten Anschlussverbindungen von und nach London. Die Reisezeit in die britische Hauptstadt beträgt mit Umstieg in Brüssel ab Aachen vierdreiviertel Stunden, in Gegenrichtung sogar lediglich dreidreiviertel Stunden.

Als einziger Hochgeschwindigkeitszug hält der ICE in Brüssel auch am Bahnhof Brüssel-Nord, der wesentliche Knotenpunkt mitten im zentralen Brüsseler Geschäftsviertel. Dort erhalten Kunden noch schnelleren Anschluss an SNCB-Züge Richtung Antwerpen und Brüssel-Flughafen.

„Als Wissenschaftsstadt im Herzen Europas hat die neue ICE-Verbindung eine große Bedeutung für die Stadt Aachen. Wir sind jetzt noch besser erreichbar und finden schneller Verbindung zu unseren Nachbarn“, erklärte Bürgermeisterin Dr. Margrethe Schmeer.

„Auch als Vertreter des Nahverkehrs bin ich über die Leistungsausweitungen im Fernverkehr sehr erfreut, denn es geht um das Gesamtsystem öffentlicher Personenverkehr und die Mobilität unserer Bürgerinnen und Bürger“, so Heiko Sedlaczek, Geschäftsführer der Aachener Verkehrsverbund GmbH.

Mit dem Sparpreis Europa können Reisen nach Brüssel bereits ab 19 Euro (ab Aachen) gebucht werden. Reisen nach Frankfurt sind mit dem Sparpreis ebenfalls ab 19 Euro möglich. Tickets sind in allen bekannten DB- Vertriebskanälen erhältlich.

Titelbild: (v.l.n.r.) Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für NRW,
Armin Laschet, Mitglied des Landtages Nordrhein-Westfalen, Bürgermeisterin Dr. Margrethe Schmeer,
Janio Savary (Deutsche Bahn), Heiko Sedlaczek, Geschäftsführer des Aachener Verkehrsverbunds und
des Nahverkehrs Rheinland und Dirk Mackenbach (Deutsche Bahn) beim Abfahrauftrag für den ersten ICE,
der am Sonntag (11. Dezember 2016) pünktlich um 10:21 Uhr den Aachener Hauptbahnhof auf Gleis 9
Richtung Brüssel verlassen hat.

Foto: Stadt Aachen

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