Mo Asumang liest im Rahmen von „Demokratie leben“ - genial-nah.de

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Herten.  Am Montag, 24. Oktober, um 19 Uhr liest die bekannte Moderatorin, Schauspielerin und Autorin Mo Asumang im Glashaus Herten aus ihrem Buch „Mo und die Arier – Allein unter Rassisten und Neonazis“.

„Herten hat keinen Platz für Rassismus“ – Da sind sich die Hertener Bürgerinnen und Bürger einig. Eine Idee, die im Rahmen der „Demokratiekonferenz“ entstanden ist, wird nun mit Mo Asumang verwirklicht. Der Eintritt ist frei.
Mo Asumang, 1963 als Kind einer Deutschen und eines Ghanaers in Kassel geboren, wurde 1996 Deutschlands erste afrodeutsche TV-Moderatorin. Sie arbeitet außerdem als Filmemacherin, Dozentin und Schauspielerin. Das Multitalent widmete in den letzten Jahren ihre Zeit dem Thema „Rassismus und Integration“ und ist u.a. auch Botschafterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.

Inspiriert durch ein schockierendes Erlebnis

Auslöser für ihr Engagement war eine Morddrohung der Neonazi-Band „White Aryan Rebels“, die in einem Lied sangen: „Die Kugel ist für Dich, Mo Asumang“. Dieser Schock inspirierte Mo zu einer Spurensuche nach der Identität als schwarze Deutsche. In ihrem Buch „Mo und die Arier“, in dem Mo internationale Rassisten, den Ku-Klux-Klan und die „wahren Arier“ trifft, spürt man neben der Aktivistin und Filmemacherin immer auch den empfindsamen Menschen.

Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit besucht Mo Asumang weltweit Schulen und Universitäten, um sich für Integration stark zu machen und das Thema Rassismus mutig von einer neuen Perspektive anzugehen. Am Tag der Lesung besucht sie vormittags die Rosa-Parks-Schule in Herten und zeigt dort ihren Film „Die Arier“.

Veranstaltungen im Rahmen von „Demokratie leben“

Die nächste Veranstaltung vom Haus der Kulturen – gefördert durch das Projekt „Demokratie leben“ – zum Thema „Was ist Salafismus? In welchem Verhältnis steht er zum übrigen Islam?“ findet am 3. November um 18 Uhr im Glashaus Herten statt.

Im August gab es im Rahmen des Projekts „Demokratie leben“ die Menschenkette „Herten gegen Gewalt – Herten für Menschlichkeit“ und die Aktion „Gemeinsam an einem Tisch“, an der mehr als 200 Menschen teilnahmen. Ein Flyer mit Veranstaltungen zu aktuellen Themen ist zurzeit in den städtischen Einrichtungen und an vielen anderen Stellen in Herten erhältlich.

Titelbild: Mo Asumang, 1963 als Kind einer Deutschen
und eines Ghanaers in Kassel geboren, wurde 1996
Deutschlands erste afrodeutsche TV-Moderatorin.
Sie arbeitet außerdem als Filmemacherin, Dozentin
und Schauspielerin.

Foto: Stadt Herten

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