Politische Kunst mit Geflüchteten - genial-nah.de

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Dortmund. Kann politische Kunst Debatten beeinflussen? Sollte sie es überhaupt versuchen?

Und wie fühlt es sich an, wenn man im Mittelpunkt einer solchen Debatte steht, wenn der eigene Alltag gerahmt an der Wand eines Kunstmuseums hängt? Antworten und Denkanstöße gibt es am Donnerstag, 2. Juni, 18.30 Uhr im Museum Ostwall im Dortmunder U (Ebene 4): In einem Gespräch mit dem Fotografen Andreas Langfeld und dem von ihm porträtierten Neso Salijevic beleuchtet Kuratorin Nicole Grothe das Verhältnis von Kunst, Politik und Gesellschaft. Der Eintritt ist im Ticket für die Dauerausstellung des Museums Ostwall enthalten (5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro).

Andreas Langfelds Fotoausstellung „Status“ im MO Schaufenster zeigt noch bis zum 12. Juni den Alltag von Geflüchteten: Der Fotograf dokumentiert ihr Familienleben, politische Aktionen oder Freizeitaktivitäten. Zu sehen sind Geflüchtete im Kirchenasyl, Aktivistinnen und Aktivisten des „refugee strike“ in Berlin und Hamburg oder Roma, die im Status der Duldung in Duisburg leben und jederzeit abgeschoben werden können. Dazu gehört auch Neso Salijevic, dessen Freunde und Familie Langfeld in Duisburg portraitierte.

 

Text: Katrin Pinetzki

Titelbild: Politische Kunst
in der Ausstellung „Status“.

Foto: Andreas Langfeld

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