Geilenkirchen. Mit Theresia Resi Hensen steht erstmals eine Frau mit niederländischen Wurzeln aus Grotherath an der Spitze der Geilenkirchener CDU. Das ist gleich in dreierlei Hinsicht bemerkenswert und die CDU aus Geilenkirchen demonstriert klar und deutlich, dass sie wirklich neue Wege gehen will. Hier wird ein Neuanfang zum Fanal der Hoffnung.

Die Mitglieder der CDU waren zur Neuwahl des CDU-Stadtverbandsvorstands reichlich zu Werden-Pongs in Immendorf geschienen, denn es mussten die Weichen neu gestellt werden. Das war durch das, für manche Mitglieder überraschenden Ergebnis der Kür zum Bürgermeisterkandidaten Ende Januar, zwingend notwendig geworden. Der bisherige CDU-Stadtverbandsvorsitzende Manfred Schumacher hatte gegen den parteilosen Banker Ronnie Goertz eine empfindliche Niederlage erlitten und stand für die Wiederwahl auf eigenen Wunsch nicht mehr zur Verfügung.

So wurde die Grotenratherin Resi Hensen erwartungsgemäß mit großer Mehrheit zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sie wird die Partei also in den überaus wichtigen Monaten vor der Bürgermeisterwahl anführen und die Richtung vorgeben.

 

Mit Resi Hensen beginnt eine neue Zeitrechnung

Noch vor ihrer Wahl zur Vorsitzenden stellte sich Resi Hensen der Versammlung vor und erklärte: sie selber noch vor rund sechs Wochen nicht im Traum daran gedacht, für das Amt der Vorsitzenden zu kandidieren. Doch die Geschäftsführerin Kirsten vom Scheidt habe ihr den Vorschlag unterbreitet, die Geilenkirchener CDU in eine bessere Zukunft zu führen. Sie habe sich erst der Zustimmung und Unterstützung ihrer Familie vergewissert, bevor zu zusagte.

Die 61-Jährige Resi Hensen, die in Nigeria und im Oman andere Kulturen und Lebensanschauungen kennengelernt hatte, ist weltoffen. „Als Niederländerin bin ich stolz darauf, Demokratie und Politik hier in Deutschland mit gestalten zu dürfen“, sagte Resi Hensen. Als Ortsvorsteherin von Grotenrath vertritt sie scgon länger den CDU-Stadtverband Geilenkirchen im Kreisvorstand der CDU. Resi Hensen warb eindringlich und überzeugend bei den Parteifreunden und -freundinnen um Unterstützung für ihre Arbeit. Gemeinsam könnten die vielfältigen Aufgaben der Zukunft erfolgreich für die CDU gemeistert werden.

Die weiteren Vorstandswahlen im Einzelnen:
Die Stellvertreter von Resi Hensens sind Wilfried Kleinen (73 Ja-Stimmen, 13 Nein-Stimmen, drei Enthaltungen, eine ungültige Stimme), Leonhard Kuhn (58-mal Ja, 28-mal Nein, zwei Enthaltungen und zwei ungültige Stimmen) und Wilhelm-Josef Wolff (60-mal Ja, 22-mal Nein, sechs Enthaltungen und zwei ungültige Stimmen). Geschäftsführerin Kirsten vom Scheidt erhielt 85 Ja- und fünf Nein-Stimmen. Ihr Stellvertreter Frank Paulus erhielt 83 Ja-Stimmen, drei Nein-Stimmen und vier Enthaltungen. Schatzmeisterin Marlis Tings freute sich über 81 Ja-Stimmen bei sechs Nein-Stimmen sowie zwei Enthaltungen und einer ungültigen Stimme. Ihr Stellvertreter Uwe Neudeck erhielt 80 Ja-Stimmen, sieben Nein-Stimmen und drei Enthaltungen. Pressesprecherin Barbara Slupik wurde mit 81 Ja-Stimmen wiedergewählt. Für sie gab es sieben Nein-Stimmen und eine Enthaltung. Eine Stimme war ungültig.

Titelfoto (v.l.n.r.): Leonhard Kuhn, Wilhelm Wolff, Resi Hensen,
Barbara Slupik, Bernd Krückel, MdL, Kirsten vom Scheidt,
Marls Tings, Wilfried Kleinen

 Foto: CDU Geilenkirchen/bs

 

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One thought on “Resi Hensen, das Fanal der Hoffnung

  1. Herzliche Glückwünsche aus Übach-Palenberg an die tüchtige und charmante neue Parteichefin !

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