Stadtanzeiger Grefrath: Nachrichten aus der Gemeinde – news: #genial-nah

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Stadtanzeiger Kreis Viersen: Nachrichten aus dem Kreis – news: #genial-nah

Grefrath /Kreis Viersen. Ein romantischer Weihnachtsmarkt der Extraklasse. Der Duft von Tannengrün und Frischgebackenem, knisternde Feuerkörbe und flackernder Kerzenschein.

Es sind die Details, die das besondere Flair im Niederrheinischen Freilichtmuseum des Kreises Viersen ausmachen, die nur ein romantischer Weihnachtsmarkt in dieser Jahreszeit zu bieten hat. Pünktlich zum ersten Adventswochenende öffnete der Markt Am Freilichtmuseum 1 in Grefrath seine Pforten. Die zahlreichen Besucher freuten sich zum Start nicht nur über das liebevoll zusammengestellte Angebot, sondern auch über malerisches Weihnachtsmarkt-Wetter: knackig-kalte Temperaturen, klare Luft und viel Sonnenschein.

„Ich bin jedes Jahr hier“, sagte Anneliese Peters aus Mönchengladbach, so ein romantischer Weihnachtsmarkt zieht sie magisch an. Ihr Tipp: Im Hellen kommen und die Angebote der Händler unter die Lupe nehmen. „Und in den Abendstunden dann nur noch die einmalige Stimmung genießen.“ Die historische Dorenburg im Mittelpunkt des Weihnachtsmarkts war mit Einbruch der Dunkelheit von vielen Lichtquellen in Szene gesetzt, das gesamte Museumsgelände mit Fahnen- und Drachen dekoriert. Auf den Wegen und in den historischen Gehöften des Museums boten die Händler ihre Waren an. Mehr als 100 Aussteller haben pro Wochenende Platz. Die Organisatoren der Agentur „OpenMind“ erreichen in jedem Jahr eine Vielzahl an Anfragen. Ausstellen darf aber nur, wer die Organisatoren mit der nötigen Qualität seines Angebots überzeugt.

Designer und Kunsthandwerker bieten Keramik, Textilkreationen, Metallhandwerk, Schmuck, Dekoratives und Leckereien – ausschließlich selbstgefertigte Produkte. „Ich finde es schön, dass man vielen Kunsthandwerkern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen kann“, sagte Manfred Pohlers aus Wachtendonk. Im Hof Hagen entsteht Textilkunst am Webstuhl. In der Scheune der Hofanlage Rasseln wird geschnitzt und an der historischen Kornbrennerei entstehen filigrane Schmuckanhänger aus Münzen.

Entlang des Wegs begegnen die Besucher dem mittelalterlichen Mäuseroulette, Gauklern und Jongleuren. Kinderaugen strahlen beim märchenerzählenden Nikolaus, bei der Wunschzettelfee und beim Stockbrotbacken. Beliebter Treffpunkt für Groß und Klein ist die Modelleisenbahn, die im Spielzeugmuseum ihre Runden dreht. Die Gruppe „Evil Flames“ zeigt ihre Feuershow am Wassergraben der Dorenburg. Die Gruppe tritt jeweils samstags und sonntags um 17 Uhr und um 18.30 Uhr auf.
Der Weihnachtsmarkt ist an den ersten beiden Adventswochenden (27.-29. November sowie 4.-6. Dezember) geöffnet: freitags und samstags von 13 bis 21 Uhr sowie sonntags von 11 bis 20 Uhr. Der Eintritt beträgt 7 Euro. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt. In der kommenden Woche, 30. November bis 3. Dezember, bleibt das Niederrheinische Freilichtmuseum zwischen den beiden Weihnachtsmarkt-Wochenenden für Besucher geschlossen. Zwischen den Jahren hat das Freilichtmuseum geöffnet. Die Besucher können sich freuen auf die Veranstaltung „Raunächte am Niederrhein“ am Sonntag, 3. Januar.

Titelbild: Kunsthandwerkern über
die Schulter schauen: Günter Rund
aus Willich schnitzt in der Hofanlage
Rasseln des Niederrheinischen
Freilichtmuseums. 100 Aussteller sind
pro Wochenende beim Romantischen
Weihnachtsmarkt mit von der Partie.

Foto: Benedikt Giesbers – Quelle

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