Rosa Fehr-von Ilten im Torhaus Rombergpark - genial-nah.de

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Dortmund.  „So kann man das auch sehen“, überschreibt die Dortmunder Künstlerin Rosa Fehr-von Ilten ihre Ausstellung in der städtischen Galerie Torhaus Rombergpark.

Fehr-von Ilten zeigt vom 23. Oktober bis 13. November ihre Stadt-Begegnungen, in denen sie sich malerisch und zeichnerisch mit verschiedenen Orten in Dortmund auseinandersetzt.

Ausgangspunkte für ihre Arbeiten findet Rosa Fehr-von Ilten im städtischen Raum: Ihr Interesse gilt nicht den gefälligen Motiven, sondern der unbeachteten Schönheit von Plastiktaschen, Bauzäunen und Streugutcontainern, Resten von Stragula auf den Böden von Abrisshäusern oder blauen Tüchern, die auf verlassenen Balkonen geheimnisvolle Gegenstände verhüllen. Sie schaut in die Ecken, an die Decken, auf den Boden, vergrößert, überzeichnet und abstrahiert.

Ob Architektur, Innenräume oder Details, letztlich sind Rosa Fehr-von Iltens Arbeiten eine Art Stillleben. Dabei interessiert sie besonders die malerische Auseinandersetzung mit den Oberflächen alltäglicher Objekte, die man oft übersieht. Sie geht dazu ganz nah an die Sujets heran, stellt sie entweder Eins zu Eins dar oder vergrößert Details, wobei die Räumlichkeit häufig zurückgenommen erscheint. Neben fotorealistisch anmutenden Passagen stehen Flächen, in denen Farbmalerei oder konkrete Malerei thematisiert werden.

Im Fokus der Torhaus-Ausstellung stehen Dortmunder Motive aus dem Rombergpark und dem Unionviertel sowie aus Abrisshäusern an der Lindemannstraße und der Borsigstraße. Durch Rosa Fehr-von Iltens subjektiven Blick auf diese Orte entstehen nicht Konfrontationen, sondern Gemeinsamkeiten: So sieht sie das, und so kann es auch der Betrachter sehen, wenn er sich darauf einlässt.

Rosa Fehr-von Ilten kommt aus Braunschweig und studierte an der TU Dortmund Malerei bei Prof. Jan Kolata. In Köln und New York absolvierte sie außerdem eine Gesangs- und Sprechausbildung. Mehr über die Künstlerin und ihre Arbeiten finden Sie unter www.rosafehr.de.

Die Ausstellung ist kostenlos zu sehen dienstags bis samstags, 14 bis 18 Uhr und sonntags, 10 bis 18 Uhr.

Text: Katrin Pinetzki

Titelbild: Foto eines Bildes aus der Ausstellung.

Bild: Rosa Fehr-von Ilten.                                                                                                                                      

Foto: Stadt Dortmund

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