Rudolf Gorny nach 50 Jahren verabschiedet - genial-nah.de

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StädteRegion Aachen.  Die letzte Mail von Rudolf Gorny an alle 2.000 Mitarbeiter der StädteRegion Aachen war ein „Spiegelbild“ seines beruflichen Schaffens: „Ich möchte mich für die gemeinsame Zeit hier bei der StädteRegion Aachen sehr herzlich bedanken.“

„Ich hoffe, dass Sie mit meiner Arbeit zufrieden gewesen sind“, schreibt Rudolf Gorny an seinem letzten Arbeitstag ganz bescheiden. Nach insgesamt 50 Jahren, die er für den Kreis bzw. die StädteRegion Aachen vollständig im Personalwesen und Organisationsbereich tätig war, geht er nun in den Ruhestand. Der Allgemeine Vertreter Axel Hartmann dankte Gorny bei der Verabschiedung für seinen „großen Einsatz, den Sie immer geleistet haben. Wir sind sehr froh, Sie als ausgesprochen treuen und verlässlichen Mitarbeiter bei uns gehabt zu haben.“ Ellen Wirtz (Amt Zentrale Dienste) verabschiedete ihren langjährigen Mitarbeiter ebenfalls mit warmen Worten, Personalratsvorsitzender Frank Schalge nannte Gorny „eine Bank für seine Kollegen, der auch zahlreiche Veranstaltungen mitgeplant hat.“

Rudolf Gorny begann seine berufliche Laufbahn Ende 1966 als Verwaltungslehrling beim damaligen Kreis Aachen. Zum Vergleich: Am Tag seiner Einstellung (01. Dezember 1966) kam es zeitgleich auch zur ersten großen Koalition der Bundesrepublik Deutschland, das umstrittene Wembley-Tor im WM-Finale zwischen Deutschland und England war gerade einmal wenige Monate her. „Lang lang ist’s her“, sagt der heute 64-Jährige an seinem letzten Arbeitstag und lacht. „Es war eine schöne Zeit, jede Epoche hatte tolle Höhepunkte.“ Ein Beispiel: Als er im Bereich Besoldung und Beihilfen anfing, wurde der Lohn noch in bar an die Mitarbeiter ausgezahlt. „Es hat sich so viel verändert“, sagt Rudolf Gorny zum Abschied. Axel Hartmann lobte Gornys „Amtstreue“ ausdrücklich: „Es kommt sehr selten vor, dass jemand dort aufhört, wo er angefangen hat. Rudolf Gorny war stets dienstleistungsorientiert, zielstrebig und aktiv, auch in Bezug auf Kolleginnen und Kollegen.“

Was nun kommt? Zumindest muss der passionierte Frühaufsteher jetzt nicht mehr jeden Tag um 04.15 Uhr aus dem Bett. „Und ich will jetzt erstmal ganz grundlegende Dinge machen, zum Beispiel meinen Schreibtisch zuhause aufräumen, mein Fahrrad fit machen, damit fahren und für meine Frau kochen“, sagt Rudolf Gorny. Im neuen Jahr sieht man ihn aber auch schnell wieder im Haus der StädteRegion: An Karneval und im Rahmen des Betriebsausfluges wird er die, nun ehemaligen, Kollegen an seinem alten Arbeitsplatz gleich mehrfach besuchen.

Titelbild: Nach 50 Jahren im Dienst des Kreises bzw. der StädteRegion Aachen
ist Rudolf Gorny (2.v.r.) jetzt von Ellen Wirtz (Amt Zentrale Dienste, v.l.),
dem Allgemeinen Vertreter Axel Hartmann und Frank Schalge (Personalratsvorsitzender)
verabschiedet worden.

Foto: StädteRegion Aachen

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