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Stadtanzeiger Übach-Palenberg: Nachrichten aus der Stadt – news: #genial-nah

Übach-Palenberg. Der Schülerzeitungseklat ‚Einblicke‘ des Carolus-Magnus-Gymnasiums stand jetzt bereits schon zum dritten Mal in der Tagespresse des Aachener Zeitungsverlages und zog dadurch weite Kreise in der Stadt und darüber hinaus.

Der Schulleiter des Carolus-Magnus-Gymnasium, Herr Dr. Hans Münstermann, äußerte sich gegenüber der Geilenkirchener Zeitung (Aachener Zeitungsverlag) zum Schülerzeitungseklat ‚Einblicke‘, indem er urteilte: „Der Artikel war eine Dummheit“.  Er gehöre in dieser Form nicht in ein Schülermagazin. Aber wohin gehört er denn seiner Meinung nach „in dieser Form“? Dr. Münstermann hat jedenfalls diese „Dummheit“ bis heute trotz Intervention im Internet stehen lassen, obwohl er persönlich Inhaber der Schülerzeitungs-Domain ‚cmg-einblicke.de‘ und administrativer Ansprechpartner derselben ist.  Diese Domain wurde laut Denic letztmalig am 29.04.2013  aktualisiert.

Der Schülerzeitungseklat  ‚Einblicke‘ hatte ein Beitrag des 17jährigen Schüler Lars Kleinsteuber ausgelöst. Den absolut identischen Text „Wolfgang XIV. – La ville c’est moi“ hatte Kleinsteuber als  Juso-Chef  von Übach-Palenberg am gleichen Tag Anfang April, also während der Osterferien auch auf der Juso-Internet-Plattform für Übach-Palenberg veröffentlicht.

Der Schülerzeitungseklat

Darin hatte Kleinsteuber den amtierenden Bürgermeister von Übach-Palenberg, Wolfgang Jungnitsch mit kommunalpolitischen Themen in – wie ich finde – nicht akzeptabler Weise angegriffen und damit den Schülerzeitungseklat ausgelöst.  Seine Schlusspassage des Textes, ist meiner Meinung nach auch vor dem Hintergrund aktueller IS-Anlässe, die einem Juso-Chef hinlänglich bekannt sein sollten, indiskutabel.

Schulleiter Dr. Münstermann hat nach eigenen Worten gegenüber dem Bürgermeister deutlich gemacht, dass „Kleinsteuber in seiner Polemik selbstverständlich nicht die Meinung der Schule wiedergegeben habe.“

Offen bleibt bei dieser Erklärung was Schulleiter Dr. Münstermann genau damit gemeint hat, als er sich gegenüber der Tageszeitung öffentlich äußerte: „Wenn der Schüler den Text in einem Parteiorgan veröffentlicht hätte, wäre das gar kein Problem gewesen“. Soll das bedeuten, dass der Schulleiter grundsätzlich an dem Text nichts zu kritisieren findet, mit Ausnahme der Tatsache, dass nach seiner Meinung Kommunalpolitik „kein genuines Schulthema“ sei?

Was indes der Schulleiter offenbar nicht ansprach, ist die Tatsache, dass laut Impressum zum Zeitpunkt der Veröffentlichung und Wochen danach nicht Kleinsteuber für den Inhalt verantwortlich war, sondern rechtlich klar und deutlich mit Privatadresse richtig ausgewiesen, die Beratungslehrerin Sonja Kremer. Einen zusätzlichen Beigeschmack bekommt die Sache, wenn man im Impressum ließt, dass die Lehrerin Kremer auch noch die Administration der Schülerzeitungs-Webseite unter sich hat. Da aber bekanntlich der Schulleiter vom Carolus-Magnus-Gymnasium nicht nur als privater Domaininhaber die Verantwortung für den dort agierenden Lehrkörper trägt, kann es sich die Schule im Ergebnis meiner Meinung nach nicht so einfach machen und jegliche Mitverantwortung mit dem Ausdruck des Bedauerns von sich weisen.

Titelbild: Frontansicht des Carolus-Magnus-Gymnasiums
Übach-Palenberg im Schulzentrum
Foto: Hartmut Urban

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Schülerzeitungseklat schon dreimal in der Presse - genial-nah

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3 thoughts on “Schülerzeitungseklat 3x in der Presse

  1. Ich verstehe den Sinn nicht. Lars Kleinsteuber hat bereits erwähnt,dass dies nicht die Meinung der Schulleiter oder sonstiger ist und zwar nur allein seine Meinung. Zugegeben,es War ein bisschen heftig das zu veröffentlichen aber es gibt eine Presse-Meinungsfreiheit die es erlaubt,dass genannte Person darüber äußern darf. Der vorherige Artikel zeigt wiederum ein Kindisches Verhalten von sogenannten „Erwachsenen“ die sich mit einem Artikel befassen,der von einem 17 – jährigen Schüler veröffentlicht wurde,und das auf einer Website der Schule.

  2. Da haben wir es wieder: 17-jähriger droht Bürgermeister mit Enthauptung. Nehmen wirklich alle die Ausdrücke eines Satireartikels ernst? Wenn das so weitergeht, schreibt man hier als nächsten Artikel „SPD bildet Terroristen aus“. Bei jedem anderen Schüler als dem Vorsitzenden der Jusos wäre dies mit Witz aufgenommen worden; maximal hätte man sich mit dem persönlich unterhalten und ihn über den negativen Hintergrund vor 7 Jahren aufgeklärt, damit dieser den Artikel von der Seite nimmt.

    1. Herr Nguyen, ich sehe, dass Sie sich alle Mühe geben, im Stadtanzeiger ausführliche Kommentare zu schreiben. Ich vermisse einen Kommentar von Ihnen im Schülerzeitungs-Blog EINBLICKE, wo sie dem Verfasser des umstrittenen Beitrags, der Ursprung aller weiteren Aktivitäten war und ist, in ähnlich klaren Worten – wie Sie diese gegenüber dem Stadtanzeiger und mir nutzen – vorzuschlagen, den Beitrag von der Seite zu nehmen. Dann hätte auch Ihre liebe Seele Ruh.
      Oder muss ich davon ausgehen, dass Sie einseitig Partei ergreifen und irgendwelche Interessen vertreten, die Sie weder mir und noch den Lesern offenbaren?

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