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Soest Die 679. Soester Allerheiligenkirmes – Europas größte Altstadtkirmes – lockt in diesem Jahr vom 2. bis 6. November mit acht Neuheiten, darunter das höchste transportable Loopingkarussell sowie das größte transportable Funhouse der Welt, bietet aber auch die Möglichkeit zu einem freudigen Wiedersehen mit „alten Bekannten“.

Die Soester Allerheiligenkirmes – die Kultveranstaltung im Herzen Westfalens – kann diesmal vom 2. bis 6. November mit acht Attraktionen auftrumpfen, die das erste Mal Station in Soest machen, bietet aber auch die Möglichkeit für ein freudiges Wiedersehen mit „alten Bekannten“.
Unter den Neuheiten im wahrsten Sinne des Wortes „herausstechen“ und für ordentlich Aufsehen sorgen wird vor allem das höchste transportable Loopingkarussell der Welt, „Infinity“, das seinen Platz auf dem frisch gepflasterten Parkplatz am Großen Teich findet. Beeindruckend ist hierbei nicht allein die Höhe von 65 Metern, in der die drei um 360 Grad schwingenden Gondeln bei einer Spitzengeschwindigkeit von 120 km/h  ihre Loopings vollziehen. Die Beschleunigungskräfte von bis zu 5 G, die während der Fahrt auf die Fahrgäste einwirken, sind ähnlich wie beim Eintritt einer Raumkapsel in die Erdatmosphäre.

Die Soester Altstadt während der Allerheiligenkirmes aus der Flugperspektive betrachten, das ist für „Piloten“ ab 1,40 Meter Körpergröße auch vom Arm des 40 Meter hohen Fahrgeschäftes „Propeller“ aus möglich. Einsteigen, anschnallen, abheben und eine „Flugshow“ der etwas anderen Art erleben kann man hierin erstmalig am Brüdertor.

Wer lieber festen Boden unter den Füßen hat, der kann sich in einen der 12 Sessel des 7D-Kinos vor dem Dom setzen und Kino-Spaß in „ganz neuen Dimensionen“ genießen. Spezialbrillen und neuartige Effekte lassen verschiedene Abenteuer für den Gast hier mit allen Sinnen erfahrbar werden.

Die Dimensionen verschwimmen dürften dem ein oder anderen begeisterten Karussellfahrer sicher auch während die vierte Neuheit, das Highspeed-Karussell „Freak“ mit einer Spitzengeschwindigkeit von 110 km/h in der Marktstraße in 42 Metern Höhe seine Runden dreht.
Und auf immer wieder neue Perspektiven gespannt sein können auch die Besucher des Glas-Labyrinths „Glaswerk“ in der Nähe der Wiesenkirche. Denn obwohl oder gerade weil man es nicht wirklich sieht, kann Glas für ganz schön Verwirrung sorgen und aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet können Dinge plötzlich ganz anders aussehen…

Die sechste Neuheit im Bunde für dieses Jahr heißt „Ghost Rider“, steht auf dem nördlichen Petrikirchplatz und wird das Kirmesgeschehen gehörig auf den Kopf stellen: Neben irrem Tempo bieten hier nämlich seitliche Überschläge ein völlig neues Fahrgefühl  und sicher so manch ungewöhnlichen Blickwinkel auf die Türme von St. Patrokli und St. Petri sowie das ehrwürdige Rathaus.

Mit beeindruckenden Dimensionen im räumlichen Sinne besticht der siebte Newcomer, das Laufgeschäft „Fuzzy´s Lachsaloon“, auf dem Domplatz. Schließlich handelt es sich hierbei um das größte transportable Funhouse der Welt. Auf insgesamt fünf Ebenen gibt es unterwegs auf dem Hindernisparcours durch den Wilden Westen mit Freefall Tower, Feuerwehrstange durch drei Etagen, 12 Meter langer Spiralrutsche, kippender Rolltreppe und vielen weiteren Überraschungen jede Menge zu lachen.

Das Zeug zum „Lieblings-Helden“ unter den Neuheiten zu avancieren hat – last but not least – das Fahrgeschäft „Heroes“ am Brüdertor. In den drehenden und schwingenden Gondeln kann man  – auch ganz ohne eigene Superkräfte haben zu müssen –  wie Superman an den illuminierten Fassaden der Altstadt entlangfliegen.

Neben so viel Neuem auf der Soester Allerheiligenkirmes wartet aber natürlich auch wieder Bekanntes und Beliebtes auf der 50.000 qm großen Veranstaltungsfläche  auf zahlreiche Kirmesfans aus Nah und Fern. Die Mischung aus Klassikern und den neuesten Attraktionen der Saison, Thrillrides und Familienfreundlichkeit, Hightech, Nostalgie und historischer Kulisse ist es schließlich, die den besonderen Reiz der Veranstaltung ausmacht und der sich rund eine Million Besucher nicht entziehen können.

Da lädt bereits von Weitem sichtbar das nostalgische Riesenrad „Roue Parisienne“ auf dem Bahnhofsvorplatz die ganze Familie zu einer gemütlichen Runde mit herrlichem Blick über das gesamte Kirmesgelände ein, während sogar eingefleischten Karussellfreunden bei einer Fahrt im höchsten transportablen Gyro-Freifallturm der Welt, „Hangover – The Tower“, auf dem Petrikirchplatz Nord das Adrenalin in die Adern schießen dürfte. Aus 85 Metern geht es im freien Fall mit 25 Metern pro Sekunde und Kräften von bis zu 4 G nämlich ziemlich rasant abwärts.

Auf dem Marktplatz geht es in diesem Jahr mit dem Musik Express, dem Voodoo Jumper und der Riesenschaukel „The Real Nessy“ familienfreundlich und bunt zu, während Potts historischer Jahrmarkt auf dem Platz hinter der Ressource einmal mehr eine kleine Ruhe-Insel inmitten des Kirmes-Trubels bildet und die Besucher auf einen mittelalterlichen Jahrmarkt zurückversetzt.
Teuflischen Fahrspaß auf mehreren Achsen für schwindelfreie Kirmesbesucher liefert das Fahrgeschäft „Devil Rock“ auf dem südlichen Petrikirchplatz, während sich die Geisterkutsche der „Großen Geisterbahn“ neben dem Parkhaus Leckgadum zwar gemächlich in Bewegung setzt, die Nerven der Fahrgäste im Inneren aber mit überraschenden Effekten, lebensgroßen Geistern und Grusel-Atmosphäre zum Kribbeln gebracht werden.

Während die Kleinen in der Homberger Kasperbühne auf dem Vreithof spannende Abenteuer mit Prinzessin Siebenschön und König Kokolores erleben und auf dem Antik Pferdekarussell auf dem Hansaplatz sowie auf 16 weiteren Fahrgeschäften speziell für Kinder ihre Runden drehen können, wird in der Bayernfesthalle auf dem Kohlbrink wieder deftig gegessen, ausgelassen gefeiert und gemütlich geschunkelt. Und beim traditionellen Familienbummel führt an den beliebten Klassikern wie der „Wilden Maus“, dem „Big Monster“, dem „Happy Sailor“ und dem „Wellenflieger“ und einer Fahrt in einem der beiden Autoscooter eh kein Weg vorbei.

Außerdem mit von der Partie – und von vielen Soestern und Gästen als „alte Bekannte“ sicher schon wieder sehnsüchtig erwartet – sind außerdem „High Impress“, „Break Dance No 1“, die nostalgische Käfigschaukel „Looping the Loop“, das Kult-Karussell „Super Hupferl“, die GoCart-Bahn „Rallye Monte Carlo“, der Riesen-Kettenflieger „Alex Airport“ und der „völlig verrückte Scheibenwischer“ „Big Wave“.

Mit rund 1.700 Bewerbungen liegt die Soester Allerheiligenkirmes bundesweit an erster Stelle.  Das spricht für die große Attraktivität der Veranstaltung bei den Schaustellerbetrieben. Insgesamt geben sich in diesem Jahr wieder rund 400 Schausteller in Soest ein Stelldichein.
Und wem die vielen Karussells und Belustigungsgeschäfte immer noch nicht reichen, der kann sich am späten Abend bis in die frühen Morgenstunden hinein auf einer der zahllosen Partys in den Soester Kneipenvierteln vergnügen. Denn die gibt’s hier reichlich und in sehr originellen wie historischen Varianten. Ebenfalls reichlich wird natürlich auch wieder das berüchtigte „Bullenauge“ anzutreffen sein. Klingt im ersten Moment merkwürdig, ist aber nichts anderes als ein Mokkalikör mit Sahne, der seit Mitte der 50er Jahre zum Nationalgetränk der Veranstaltung avanciert ist.

Weitere Highlights in den fünf Veranstaltungstagen: Eröffnungsveranstaltung (Mittwoch, 2.11. um 14.00 Uhr in der Bayernfesthalle auf dem Kohlbrink), Pferdemarkt (Donnerstag, 3.11. von 8.00 bis 14.00 Uhr vom Osthofen- bis zum Thomätor und dem dazugehörigen Gräftenabschnitt), Feuerwerk (Freitag, 4.11., 20 Uhr).

Titelbild: Allerheiligenkirmes Soest Abendpanorama Markt 

Foto: Wirtschaft & Marketing Soest GmbH – Quelle

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