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StädteRegion Aachen. Street-Photographer, eine Fotoausstellung Vivian Maier, die bereits im Berliner Willy-Brandt-Haus mit einer Auswahl von 120 Werken präsentiert worden war und dort täglich im Schnitt ca. 1.000 Besucher gezählt wurden, ist noch bis zum 31. Mai im Kunst- und Kulturzentrum (KuK) der StädteRegion Aachen zu sehen.

„Die 1926 in New York geborene und 2009 in Chicago verstorbene Fotokünstlerin hatte ein außergewöhnlich gutes Auge für Details und den Zauber, der in der Vergänglichkeit des Augenblickes wohnt“, erläuterte Mika-Helfmeier in Ihrer Einführung über Vivian Maier.

Street-Photographer haben ein besonntes Auge für Details und Situationen

„Mit einer besonderen Fototechnik erreichte Sie eine für den Betrachter überraschende Nähe zu den abgelichteten Personen. Kein Bild wirkt gestellt“ so Mika-Helfmeier. Die Kuratorin, Anne Morin hatte über Vivian Maier das Urteil abgegeben, sie habe „einen unverfälschten Blick auf die menschliche Natur, die Fotografie und die Straße“ gehabt.

Street Photographer

Street-Photographer  Vivian Maier wurde erst nach ihrem Tode entdeckt

Vivian Maier war als Street-Photographer – aus heutiger Sicht völlig unverständlicherweise – zu Lebzeiten in der Kunst- und Photogrphie-Szene eine gänzlich unbekannte Frau gewesen. Erst der John Maloof Immobilienmakler aus Chicago, der unzählige Negative aus dem Nachlass der alleinstehenden Frau erworben hatte, sorgte in Kooperation mit der Galerie Howard Greenberg in New York für mehr als nur Aufmerksamkeit. Ihm ist auch der 84-minütige Dokumentarfilm „Finding Vivian Maier“ zu verdanken, der ebenfalls im Monschauer KUK gezeigt wird. Inzwischen gehören Maiers Bilder zu den spektakulärsten Entdeckungen der Fotografie.

Die Ausstellung Street-Photographer Vivian Maier wurde bisher unter anderem in den USA, in Schweden und Kanada gezeigt. Der Betrachter von heute erlebt nicht nur die Passanten von damals, sondern erhält ganz nebenbei einen faszinierenden Einblick in den Alltag der Großstädte New York und Chicago während der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Vivian Maiers Super-8-Aufnahmen, die ebenfalls im KuK zu sehen sind, ermöglichen es den Besuchern, dem besonders geschärften Blick der Fotokünstlerin zu folgen und damit beinahe real in frühere Welten einzutauchen.

Als Bildungsangebot für Schulen kann das KuK künftig, wie das Beispiel Street-Photographer Vivian Maierzeigt, noch stärker in die entsprechenden Unterrichtsreihen einbezogen werden, und so Schule ein ganzes Stück attraktiver machen. Nebenbei werden so junge Menschen möglichst frühzeitig für Kunst und Kultur herangeführt. Und wer sich hat begeistern lassen, wird so schnell zum jugendlichen Botschafter für Kunst und Kultur unter den Jugendlichen.

Das KuK in Monschau, auf der Austraße 9, ist dienstags bis freitags von 14 bis 17 Uhr, sowie an den Wochenenden von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

120 Werke der Fotokünstlerin sind noch bis zum 31. Mai im Monschauer KuK zu sehen.

Titelbild: (v.l.n.r.): Dr. Nina Mika-Helfmeier,
der Allgemeine Vertreter Axel Hartmann
und der zuständige Dezernent Markus Terodde
bei der Vernissage zu Vivian Maier „Street-Photographer“.
120 Werke der Fotokünstlerin sind noch
bis zum 31. Mai im Monschauer KuK zu sehen.

Foto: StädteRegion Aachen

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