Übach-Palenberg. Eine aktuelle Fritz Box kann auch als Mediaserver benutzt werden.  Angeschlossene Speichermedien wie z.B. USB Sticks oder Festplatten können von anderen Geräten im Heimnetz wie z.B. Smart TVs, DVD/ Blu-Ray Player, Smartphones, Tablets, WLAN-Radios, Notebooks, PC …etc. über LAN oder WLAN gefunden und abgespielt werden. Auf diese Weise kann man alle Multimedia-Daten zentral verwalten und abspielen.  Einzige Voraussetzung ist, dass die Endgeräte den UPnP-AV-Standard unterstützen.

Es kann sein, dass nicht alle Filme z.B. vom TV Gerät abgespielt werden können. Grund hierfür könnte sein, dass Ihr Fernsehgerät nicht alle Videoformate unterstützt. Sollten also Filme nicht abgespielt werden können, prüfen Sie, ob Ihr Fernsehen auch wirklich das von Ihnen gewünscht Videoformat unterstützt. In der Regel sollte Ihr TV die gängigsten Formate wiedergeben können.

Angeschlossene Medien wie USB Sticks oder Festplatten sollten als NTFS, FAT/FAT32 oder EXT2 formatiert sein. Ich formatiere die Datenträger standardmäßig immer mit NTFS. Der Grund ist, dass dieses Format Dateien größer als 4 GB unterstützt. Besonders bei Filmen kommt man schnell über diese Grenze.

Um in den Genuss einer privaten Mediathek kommen zu können, muss in der Fritz Box lediglich der Mediaserver aktiviert werden. Die Option zum Einschalten finden Sie in der Weboberfläche der Fritz Box unter Heimnetz/ Mediaserver in der erweiterten Ansicht.

Sobald der Datenträger per USB mit der Fritz Box verbunden wurde, werden die Dateien automatisch indexiert. Sollten Inhalte gelöscht oder hinzugefügt werden, wird die Indextabelle ebenfalls automatisch aktualisiert.

Für den Zugriff auf die Daten, die auf dem Fritz NAS gespeichert sind, kann auch das WEB Interface der Fritz Box genutzt werden. Gehen Sie dazu in den Internet Explorer und geben http://fritz.nas ein.

Das „Fritz-NAS-System“ hat ganz klar zu einem richtigen NAS deutliche Schwächen! Im Gegensatz zu einem richtigen NAS ist die CPU der Fritz Box deutlich kleiner. So erreicht die Fritz Box aus diesem Grund Übertragungsrate von ca. 5 MB/s. Ein NAS des aus dem unteren Preissegment schafft/ ältere Geräte kommen locker an ca. 100 MB/s ran. Für modere NAS sind 1GB/s kein Problem.

Ein modernes NAS macht es möglich, das mehrere Endgeräte HD Filme abrufen können, ohne das es zu Aussetzern kommt (Gigabit Switch/ Router voraus gesetzt).

 DIE FRITZ BOX

Fazit: Die Fritz Box kann die gängigsten Musik, Fotos und Filme Format wiedergeben. Für Einsteiger in die Materie Ideal, da Sie einfach zu bedienen ist. Zum stellt AVM ein super Softwarepacket für den Endanwender bereit.

Anspruchsvolle User sollte jedoch ein NAS benutzen. Ich für meinen Teil nutze das NAS-325 von Zyxel mit dem ich sehr zufrieden bin. Die kostengünstige Einstiegsvariante wäre das NSA-310 von Zyxel. Jedoch passt in dieses leider nur eine HD. Jedoch kostengünstig und auch für den Laien leicht zu konfigurieren!

Alternativ kann ich das DS214play NAS von Synology empfehlen, was zwar deutlich teurer ist jedoch einen deutlichen hören Funktionsumfang bietet.

 

Verfasser des Beitrags: Guido Faust

Foto: Guido Faust

 

Lesen Sie hier aus dem STADTANZEIGER weitere TIPPs

zurück zur STARTSEITE