Todesschüsse an der Aachener Kaffeefront - genial-nah.de

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AachenZu den einschneidendsten Erfahrungen der „Schmuggeljahre“ gehören Todesschüsse auf Schmuggler. Diese ereigneten sich zwischen 1947 und 1964 im Raum Aachen häufiger als an jedem anderen Abschnitt der deutschen Grenze.

Doch was genau geschah? Wie viele Menschen starben an der sogenannten „Kaffeefront“ durch die Todesschüsse? Wer waren die Opfer, wer die Täter? Wie ging die Öffentlichkeit der entstehenden Bundesrepublik mit den Ereignissen um die Todesschüsse um? Thomas Müller, Leiter des Aachener Zollmuseums, rekonstruiert in seinem Vortrag „Grenze und Gewalt. Ermittlungen zu den Todesschüssen an der Aachener Kaffeefront“ die Ereignisse auf der Grundlage bislang ungenutzter historischer Quellen. Dabei geht es auch um den „Aachener Redakteursprozess“ 1953 gegen die Aachener Nachrichten, nachdem diese immer wieder gegen den Zoll recherchiert hatten.

„Grenze und Gewalt. Ermittlungen zu den Todesschüssen an der Aachener Kaffeefront“ 
Vortrag von Dr. Thomas Müller, Zollmuseum Aachen am Donnerstag, den 31.03.2016, ab 18.00 Uhr im Auditorium des Centre Charlemagne, Katschhof 1, 52062 Aachen

Bitte melden Sie sich vorher an, da es nur wenige Karten an der Abendkasse gibt. Tel. montags bis freitags unter +49 241 432-4994 oder jederzeit per E-Mail unter info@centre-charlemagne.eu

Im Rahmen der Ausstellung „Mokka Türc & Marihuana. Schmuggel an der Aachener Grenze“ ist nur der Museumseintritt zu entrichten.

Verlängert bis 17. April 2016

Titelbild: 14 PKW mit 300 kg Rohkaffee, Aachen 1973

Foto: Zollmuseum Friedrichs

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