Toter Schwan am Möhnesee - Stadtanzeiger genial-nah.de

Kreis Soest.  Es gibt einen Wildvogel-Geflügelpest-Verdachtsfall im Kreis Soest. Mitarbeiter der Gemeinde Möhnesee haben auf dem Stockumer Damm des Möhnesees einen toten Schwan entdeckt und dem Veterinärdienst des Kreises gemeldet.

Am Fundort vom toten Schwan hat das Labor des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Westfalen (CVUA)  den Erreger H5 nachgewiesen. Ob es sich um die hochpathogene Variante N8 handelt, untersucht jetzt das Friederich-Löffler-Institut auf der Ostsee-Insel Riems.

Unmittelbar nach Eintreffen des Laborbefundes aus Arnsberg am Donnerstag, 17. November 2017, hat der Veterinärdienst des Kreises Soest per Verfügung einen Sperrbezirk (ein Kilometer Durchmesser) und ein Beobachtungsgebiet (drei Kilometer Durchmesser) rund um den Fundort eingerichtet. In diesen Bereichen gelten Einschränkungen für Halter und Vermarkter von Geflügel, die in der Verfügung genannt werden, zum Beispiel eine Stallpflicht. Darüber hinaus dürfen im Sperrbezirk auch Hunde und Katzen nicht mehr frei laufen gelassen werden.

Der Kreis-Veterinärdienst hatte auf Anordnung des NRW-Landwirtschaftsministeriums bereits am 14. November eine Stallpflicht für Hausgeflügelbestände in stark frequentierten Flugzonen von Zugvögeln verfügt. Zu diesen definierten Risikogebieten gehört auch ein Schutzsaum am Möhnesee. Der Fundort Stockumer Damm befindet sich in diesem ausgewiesenen Bereich.
(kso.2016.11.17.485.-rn)

Titelbild: Der Veterinärdienst des Kreises Soest hat im Zusammenhang
mit dem Geflügelpest-Verdachtsfall rund um den Fundort vom toten Schwan
per Verfügung einen Sperrbezirk (ein Kilometer Durchmesser)
und ein Beobachtungsgebiet (drei Kilometer Durchmesser) eingerichtet.

Grafik: Kreis Soest  – Quelle

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