Umgestaltung der Wilhelmshöher Allee in Kassel

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documenta-Stadt Kassel.  Die geplante Umgestaltung der Wilhelmshöher Allee wurde am Dienstag als Premiumprojekt des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ ausgezeichnet.

Die Wilhelmshöher Allee verbindet den von der UNESCO als Welterbe anerkannten Bergpark mit der Innenstadt von Kassel. Oberbürgermeister Bertram Hilgen nahm die Förderurkunde in Berlin entgegen.  Als eines von bundesweit 46 herausragenden Projekten des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ wurde am Dienstagmittag in Berlin die Umgestaltung der Wilhelmshöher Allee ausgezeichnet. Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks übergab die Förderurkunde an Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen. Das Umweltbundesministerium stellt 1,9 Millionen Euro zur Verfügung, 200.000 Euro der Baukosten für die Umgestaltung der Wilhelmshöher Allee trägt die Stadt Kassel.

Der Bergpark Wilhelmshöhe wurde im Jahr 2013 als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt. Die Wilhelmshöher Allee als markante Verkehrs- und Sichtachse, die den Bergpark mit der Innenstadt verbindet, soll neu erlebbar gemacht werden. Hierzu sind mehrere Einzelmaßnahmen geplant. 225 Linden sollen neu gepflanzt und bestehende Bäume saniert werden, um den geschlossenen Alleecharakter wiederherstellen. Zudem wird das Rasengleis von Brüder-Grimm-Platz bis Kirchweg neu gebaut und das bestehende Rasengleis vom Kirchweg bis zum Krankenhaus Rotes Kreuz überarbeitet. 140 KVG-Oberleitungsmasten aus Beton werden durch moderne Stahlmasten ersetzt und begrünt. Schließlich soll ein Ausstattungskonzept für mehr Aufenthaltsqualität und ein einheitliches Erscheinungsbild sorgen und das gemischte Repertoire aus Sitzbänken, Papierkörben, Fahrradständern ersetzen.

„Durch den Welterbe-Prozess sind uns die historischen, landschaftlichen und städtebaulichen Bezüge der Wilhelmshöher Allee und ihre besondere Bedeutung für das gesamtstädtische Gefüge der Stadt Kassel viel deutlicher geworden“, erklärt Oberbürgermeister Hilgen. Durch die geplanten Maßnahmen würden diese vielfältigen Bezüge und Qualitäten noch stärker ins Bewusstsein der Stadtbewohner und Gäste gerückt.

Titelbild: Die geplante Umgestaltung der Wilhelmshöher Allee
wurde am Dienstag als Premiumprojekt des Bundesprogramms
„Nationale Projekte des Städtebaus“ ausgezeichnet.
Oberbürgermeister Bertram Hilgen (Mitte) nahm die Förderurkunde
in Berlin von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (rechts)
entgegen.

Foto: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung – Quelle

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