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StädteRegion AachenUwe Brandt und Anja Junski-Setzer sind für das Grenzlandtheater ein absoluter Glückgriff und ein „Dreamteam“.

Da musste Städteregionsrat Helmut Etschenberg in seiner Funktion als Vorsitzender des Beirats nicht lange überlegen, als es an die Verlängerung der Verträge des Intendanten und der Dramaturgin ging. Beide Verträge wurden vorzeitig um weitere fünf Jahre bis zum 31. Juli 2021 verlängert. Etschenberg lobte ausdrücklich die Weiterentwicklung des Hauses unter der erfolgreichen Leitung des Duos. Anja Junski-Setzer gratulierte er außerdem zu ihrem Aufstieg zur stellvertretenden Intendantin. Und ab dem laufenden Geschäftsjahr können Uwe Brandt und Anja Junski nun auch mit einem insgesamt um 100 000 Euro erhöhten Budget kalkulieren. 

Für das Geschäftsjahr 2014 vermeldete Etschenberg rund 95 Prozent Auslastung bei 82.283 Besuchern in 388 Vorstellungen und einem Zuschuss pro Besucher von nur 3,23 Euro. Auf seinen Erfolgen ausruhen möchte Uwe Brandt sich jedoch nicht. „Wir wollen weiter dafür werben, dass neue und jüngere Leute sich für unsere Aufführungen interessieren. Wer einmal kommt, besucht uns auch ein zweites Mal. Auch möchten wir unsere Außenwirkung in der Passage verbessern und überlegen, wie wir die Räumlichkeiten noch attraktiver gestalten können“, erklärt Uwe Brandt. Trotz oder gerade wegen  der erfreulich hohen Auslastung von 95 Prozent weist Uwe Brand ausdrücklich darauf hin, dass längst nicht alle Karten durch die Abos vergeben sind: „Wir haben immer ein festes Kartenkontingent im freien Verkauf. Es ist falsch, zu behaupten, dass es bei uns keine Karten gibt. Selbst an der Abendkasse sind oft noch Restplätze zu bekommen.“

Am 11. Dezember steht die Premiere des Musicals „Hallo Dolly!“ nach dem Buch von Michael Stewart mit Musik und Gesangstexten von Jerry Herman an. „Die Kontinuität bleibt gewahrt und Qualität bleibt die oberste Maxime“, betont Etschenberg.

Das Grenzlandtheater Aachen wurde 1950 von dem Schauspieler Kurt Sieder (1899–1964) noch unter dem Namen „Zimmertheater“ Aachen als Privattheater in Aachen gegründet. Zusammen mit dem damaligen Landkreis Aachen und weiteren Gesellschaftern wurde es 1951 in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt, bevor 1956 der Landkreis das Theater vollständig übernahm. Einige Jahre später kam als weiterer Finanzträger noch das Land Nordrhein-Westfalen hinzu. Im Jahr 1962 erfolgte die Umbenennung des Zimmertheaters in Grenzlandtheater Aachen und es zählte zu den ersten Theatern, deren Träger ein Landkreis ist. Bis heute ist das bundesweit einmalig.

Als Boulevardtheater ohne festes Ensemble hat das Grenzlandtheater nicht nur mit pfiffigen Inszenierungen, sondern auch musikalischen Events wie der Jazzbühne oder dem beliebten Theatertalk einen hohen Stellenwert im Kulturkalender der StädteRegion.

Infos zum Grenzlandtheater Aachen am Friedrich-Wilhelm-Platz 5/6 in Aachen gibt es im Internet.

Titelbild: In der Kulisse der aktuellen
Produktion „Das Bildnis des Dorian Gray“
traf sich Städteregionsrat Helmut Etschenberg
(re.) mit dem Intendanten, Uwe Brandt und der
Dramaturgin, Anja Junksi-Setzer, um gemeinsam
auf die wirtschaftliche, künstlerische und personelle
Entwicklung des Theaters zu blicken. 

Foto – Andreas Herrmann

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