Übach-Palenberg. Vandalismus greift um sich, wohin man schaut. Es gehört schon mit zu den destruktivsten Handlungen, sich an wehrlosen Gegenständen zu vergreifen und sinnlos private oder öffentliche Werte zu zerstören.

Vandalismus ohne Sinn und Verstand

Wer glaubt, sich mit einer Kleidungspenderbox messen zu müssen, muss wohl armselig sein. – Foto: Hartmut Urban

Vandalismus als sinnlose Zerstörungswut vernichtet Werte, die andere geschaffen haben. Es mag schon sein, dass man sich über etwas oder jemanden ärgert. Und oftmals ist dann das Gefühl einer Ohnmacht so groß, dass der Frust ein Ventil braucht. Nur ist Vandalismus keine Antwort und gibt wohl kaum nachhaltig die Befriedigung, die Menschen brauchen, um sich in der eigenen Haut rundum wohl zu fühlen.

Vandalismus

Kein Zeugnis der Reife, wenn direkt vor dem hiesigen Gymnasium das Schulbusschlid „derart behandelt“ wird. – Foto: Hartmut Urban

Was muss in Schülern eines Gymnasiums vorgehen, die das Zeugnis der Reife anstreben, wenn ihr eigenes Schulbusschild derart in Mitleidenschaft gezogen wird. Vandalismus ist ein Armutszeugnis für Menschen, die offenbar keine andere Ausdrucksform im eigenen Repertoire haben, als draufzuschlagen, zu besprühen, rauszureißen oder sonst wie zu zerstören. Vandalismus begegnen wir häufig bei Jugendlichen, die frustriert sind, sich zurückgesetzt bzw. nicht genügend beachtet fühlen und oftmals eben keinem Verein angehören, wo sie sich in der Gemeinschaft messen und austoben können.

Vandalismus greift um sich

Welch ein Sieg! Da waren wohl Vorstadthelden am Werk. – Foto: Hartmut Urban

So gesehen sind die Vereine der Stadt mit Jugendabteilungen der beste Garant gegen Vandalismus. Wer in der Gemeinschaft Erfolge erzielt und Anerkennung erntet, oder lernt Misserfolge wegzustecken und als Ansporn für Wettbewerbe in der Zukunft zu nehmen, bei denen dann eine bessere Vorbereitung, ein gezielteres Training den gewünschten Erfolg bringt, kommt wohl kaum auf die abwegige Idee, durch Vandalismus seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen.

Vandalismus an Verkehrsschdern

Selbst ein Schildbürgerstreich sieht anders aus. – Foto: Hartmut Urban

So gesehen sei allen Vereinen an dieser Stelle herzlich gedankt, die sich um die Jugend der Stadt in aufopferungsvoller Weise kümmern und diesen auf ihre Art einen guten Weg in die Gesellschaft aufzeigen.

Vandalismus pur

Teure Ortseingangsschilder werden ohne Sinn und Verstand unkenntlich gemacht. – Foto: Hartmut Urban

 

Titelbild: Das mutwillig wie sinnlos zerstörte Feuerwehrsignet
hatte ein verstorbener Scherpenseeler Feuerwehrmann  
in liebevoller Arbeit erstellt, an den sich die Kameraden
gerne erinnern, aber dessen Werk nun unwiederbringlich
vernichtet ist. 
Foto: Christoph Flecken

zurück zur STARTSEITE