Der Beamte Ralf Kouchen wurde in der sog. Propaganda-Affäre gegen Hartmut Urban mit einer eidesstattlichen Versicherung aktiv. Urban stellt dem Fakten gegenüber.

 

 

1. ERLEBNISBERICHT VON HARTMUT URBAN

Beim Tanz in den Mai 2015 auf dem Rathausplatz schlug mir jemand von hinten kräftig auf die Schulter und rief: „Na, wie geht´s?“ Ich antwortete direkt, noch be­vor ich mich im Gedränge hatte umdrehen können: „Gut.“ Ich erkannte den Beamten Ralf Kouchen, der mir dann erwiderte: „Aber nicht mehr lange!

Dies geschah ziemlich genau ein Jahr nach der Bürgermeisterwahl vom Mai 2014. „Kouchen verlor die Wahl haushoch“, erinnerten sich Marlon Gego und Jan Mönch von der Aachener Zeitung noch am 16. August 2016.

Es war die einzige und längste Konversation über „Guten Tag“ hinaus, die ich meiner Erinnerung nach mit Herrn Kouchen geführt habe. Er hatte mich auch nicht sonderlich interessiert.

In jenem Wahlkampf hatte der Beamte Ralf Kouchen mehr als drei Monate vor der Wahl am 16.2.2014 einen Strafantrag bei der Aachener Staatsanwalt­schaft gegen Unbekannt gestellt. Später wurde dieser auf sein wiederholtes aktives Betreiben gegen mich konkretisiert. Zur Zeit des Tanzes in den Mai 2015 wurde noch ermittelt.

Erst Ende September 2015 erhielt ich Akteneinsicht und konnte die provo­kante Bemerkung des Beamten Ralf Kouchen „Aber nicht mehr lange!“ be­werten.

Herr Kouchen hatte – wie auch zu jener Zeit – immer wieder neue Eingaben bei der Staatsanwaltschaft gemacht. So hieß es beispielsweise am 26.11.2014 in einem Vermerk des Staatsanwalts zu seiner Verfügung:

Im Hinblick auf den bereits eingetretenen und den zu erwartenden weiteren Zeitablauf sollen in der Zwischenzeit die Ermittlungen weiter vorangetrieben werden. Anlass hierzu bietet die weitere Eingabe des Anzeigenerstatters Kouchen …
(Quelle: Ermittlungsakte)

Leider wurde seinerzeit durch die Staatsanwaltschaft Aachen die Ermittlungen auch gegen mich nach §170 Abs. 2 eingestellt, weil der Inhalt des Blogs ‚Stadt­gespräche’ strafrechtlich nicht relevant war. Ansonsten wäre MEINE UNSCHULD von der Staatsanwaltschaft selbst nachgewiesen und meine Rehabilitierung amtlich geworden.

***

Die sog. Propaganda-Affäre  war am 9.6.2016 ge­startet worden. Ich fiel aus allen Wolken, denn ich wurde zuvor nicht informiert. Erst zwei Monate später erhielt ich vom Redakteur der Aachener Zeitung, Marlon Gego am 10.8.2016 eine E-Mail:

Sehr geehrter Herr Urban,
wollen Sie sich vor den nächsten Veröffentlichungen nicht doch einmal mit mir in Verbindung setzen? Dann hätte ich Gelegenheit, die Umstände der Propaganda-Affäre aus Ihrer Sicht geschildert zu bekommen. Da Bürgermeister Jungnitsch offenbar sämtliche geschäftliche Verbindungen mit Ihnen beendet hat, wäre es gut, wenn wir uns nun einmal unterhielten, denke ich.
Mit freundlichen Grüßen
Marlon Gego

Ein kurioses Telefonat folgte. So wie ich das Gespräch verstanden habe, hatte sich Marlon Gego ausgerechnet bei mir beschwert, dass die SPD-Übach-Palenberg im gemeinsamen Team zur Propaganda-Affäre die in sie gesetzten Erwar­tungen nicht erfülle. Er meinte nach meinen Aufzeichnungen:

Wir haben der SPD einen Elfmeter aufgelegt, aber keiner von denen ist in der Lage, den auch zu verwandeln.

Ich fragte, was ich damit zu tun habe. Marlon Gego meinte:

Geben Sie es doch zu, Herr Urban, der Bürgermeister hat Sie angestiftet! Sie können das jetzt ruhig aussagen, wo alle Geschäftsverbindungen gekappt sind.

Ich verstand die freundlichen Worte von Marlon Gego so, es solle nicht mein Schaden sein. Selbstverständlich bin ich darauf nicht eingegangen.

Nach dem Telefonat fragte ich mich: „Ein Elfmeter?“ Worum geht es? Ist das also nur ein ‚Spiel? Wer initiierte das ‚Spiel’? Wer legte die Regeln fest? Um welches ‚Foul geht es oder sollte es nur eine ‚Schwalbe’ sein? Und wer foulte am Ende und wer hat die ‚Schwalbe hingelegt?

Selbst das „Urgestein Lothar Bildhauer  war über dasSpielder Zeitung vor dem Elfmeter gar nicht erbaut. Anders ist es nicht zu erklären, dass er verärgert das Stadion verlassen und seine Dauerkarte nach 40 Jahren zurückgegeben hat.

Bildhauer zeigte sich gegenüber unserer Zeitung insbesondere unzufrieden mit dem Verhalten seiner Partei in der Übach-Palenberger Propaganda-Affäre. Er hätte sich auf die Enthüllung unserer Zeitung zu der Bezahlung des sogenannten Politikberaters und Journalisten Hartmut Urban mit Steuergeld hin mehr Gegenwind und stärkeren politischen Druck gewünscht, so Bildhauer.
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe C, Nr. 258, Seite 17 vom 5.11.2016)

***

Am 15.8.2016 erhielt ich von Herrn Marlon Gego eine weitere E-Mail, diesmal erst um 15:53 Uhr mit einer Unfrist 18:00 Uhr:

Sehr geehrter Herr Urban,
wir veröffentlichen morgen noch einmal etwas Größeres zur Propaganda-Affäre. Auf unsere Unterhaltung vergangene Woche beziehe ich mich an keiner Stelle. Sollten Sie aber das Gefühl haben, mir an dieser oder jener Stelle nicht ganz die Wahrheit gesagt zu haben, besteht bis etwa 18 Uhr die Chance, das von sich aus richtigzustellen. Dies möchte ich Ihnen der Fairness halber anbieten
Mit freundlichen Grüßen
Marlon Gego

Auch dieses Telefonat war kurios und zudem kurz. Herr Marlon Gego meinte nach meiner Erinnerung:

Haben Sie mir noch was zu sagen, was Sie mir letzte Woche nicht gesagt haben?

Ich fragte nach: Was meinen Sie. Ich verstehe Ihre Frage nicht. Worauf wollen Sie hinaus? Worum geht es Ihnen eigentlich?

Marlon Gego: Das kann ich Ihnen nicht sagen. Wenn Sie aber Nichts mehr zu ergänzen oder richtig zu stellen haben, ist meine Mission hiermit erfüllt. Sie werden es ohnehin Morgen in der Zeitung lesen.

Am nächsten Tag war prominent im überregionalen Teil der Aachner Zeitung auf ‚Seite Drei’ bereits in der Unterüberschrift die Rede von einem „Vorspiel zur Übach-Palenberger Propaganda-Affäre“.

Zwei Blogs, ein Autor
Wenn es so wäre, dann wäre diese Zeit Anfang 2014 das Vorspiel zur Propaganda-Affäre gewesen, die unsere Zeitung in den vergangenen Wochen aufgedeckt hat.
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe ABCDE, Nr. 190, Seite 3 vom 16.8.2016)

Für mich kurios ist, dass der allen Beteiligten bekannte Blog ‚Stadtgespräche’ nun nach über 2 Jahren angeblich sensationell wieder aufgedeckt wurde.

Da hilft es auch nicht, durch eine angebliche „eidesstattliche Ver­sicherung“ zu angeblich „43 unwahren Tatsachenbehauptungen“ von dem Beamten Ralf Kouchen, die in der Ermittlungsakte der Staatsanwaltschaft Aachen an keiner Stelle vorkamen, sowie ein anonymes „Gutachten“ über was auch immer, den Blog ‚Stadtgespräche’ erneut hochzu­ziehen. Dagegen konnte und kann ich mich ohne weitere Informationen nicht wehren.

War das also evtl. jene „Schwalbe“, auf deren Grundlage der „Elfmeter aufgelegt werden sollte?

So wie ich es im Nachhinein verstehe, hat der Beamte Ralf Kouchen die Chance der Aachener Zeitung genutzt, zum „Elfmeter ohne vorheriges Foul anzutreten, um seine Rückkehr auf meine Kosten am 2.Januar 2017 ins Rathaus Übach besser zu ebnen.

Was aber für mich immer noch offen bleibt: Wer war der Autor oder die Autorin vom Blog „Stadtgespräche“ wirklich, der oder die so viele zum Teil  familiäre und auch sonst sehr private Detail vom Beamten Ralf Kouchen kannte? Und was waren die Gründe?

 

2. WAS DIE AACHENER ZEITUNG DAZU SCHRIEB

Die Redakteure der Aachener Zeitung, Marlon Gego und Jan Mönch schreiben auf der Titelseite unter der Überschrift „Die Affäre in Übach Palenberg weitet sich aus“ am 16.8.2016:

… nun ist ein Blog aufgetaucht, der im Kommunalwahlkampf 2014 online ging. In dem Blog wurde Jungnitschs Konkurrent ums Bürgermeisteramt, Ralf Kouchen (SPD), beleidigt, diskreditiert und unmöglich gemacht. Kouchen verlor die Wahl haushoch. Noch vor Ende des Wahlkampfs wurde der Blog aus dem Netz gelöscht. (…)
Kouchen hat eine eidesstattliche Versicherung darüber abgelegt, dass mindestens 43 unwahre Tatsachenbehauptungen über ihn aufgestellt wurden. (…)
Das Gutachten ist gerichtsfest und wurde von einer Expertin erstellt, die deutschlandweit für Justiz und Sicherheitsbehörden tätig ist.

(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe ABCDE, Nr. 190, Seite 1 vom 16.8.2016)

Die Redakteure der Aachener Zeitung, Marlon Gego und Jan Mönch schreiben auf der „Seite Drei“ unter der Überschrift „Mit Lügen, Niedertracht und WordPress-Blog“ am 16.8.2016:

Zwei Blogs, ein Autor
Wenn es so wäre, dann wäre diese Zeit Anfang 2014 das Vorspiel zur Propaganda-Affäre gewesen, die unsere Zeitung in den vergangenen Wochen aufgedeckt hat.
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe ABCDE, Nr. 190, Seite 3 vom 16.8.2016)

Die Redakteure der Aachener Zeitung, Marlon Gego und Jan Mönch schreiben auf der Titelseite unter der Überschrift „Bürgermeister soll gehen“ am 27.8.2016:

Zuletzt hatte unsere Zeitung aufgedeckt, dass im Kommunalwahlkampf 2014 Jungnitschs Konkurrent ums Bürgermeisteramt, Ralf Kouchen (SPD), mit erlogenen Tatsachenbehaup­tungen diffamiert und öffentlich bloßgestellt worden war (Ausgabe vom 16. August).
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe ABCDE, Nr. 200, Titelseite vom 27.8.2016)

Die Redakteure der Aachener Zeitung, Marlon Gego und Jan Mönch stellten unter der Überschrift „Bürgerinitiative will Jungnitsch abwählen“ am 27.8.2016 fest:

Es hat eine Weile gedauert, aber kurz vor dem Wochenende reagierte die SPD dann doch auf die jüngsten Enthüllungen unserer Zeitung in der Übach-Palenberger Propaganda-Affäre.
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe C, Nr. 200, S. 15 vom 27.8.2016)

Der Redakteur der Aachener Zeitung Jan Mönch schreibt unter der Überschrift „CDU erklärt sich solidarisch mit Wolfgang Jungnitsch“ am 2.9.2016:

In seiner Stellungnahme erklärt der Stadtverband sich solidarisch mit Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch, erinnert an dessen Verdienste und plädiert für eine Rückkehr auf die Sachebene. Zugleich distanziert die CDU sich „von Form und Inhalt diverser Publikationen, die von Hartmut Urban stammen oder ihm zugeschrieben werden“. Damit ist offensichtlich auch der Blog ‚Stadtgespräche’ gemeint, in dem während des Wahlkampfs 2014 auf das Übelste über den SPD-Bürgermeisterkandidaten Ralf Kouchen hergezogen worden war.
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe C, Nr. 205, S. 15 vom 2.9.2016)

Der Redakteur der Aachener Zeitung Jan Mönch schreibt unter der Überschrift „Politische Kultur lässt zu wünschen übrig“ am Rande „KURZ NOTIERT“ am 10.9.2016

Die UWG hat erstmals eine umfassende Stellungnahme zur Übach-Palenberger Propaganda-Affäre abgegeben. Der stellvertretende Vorsitzende Heinz-Josef Frings nimmt darin Bürger­meister Jungnitsch in Schutz – und geht umso härter mit Hartmut Urban ins Gericht. Diesem sollte man „lebenslanges Aufenthaltsverbot“ für Übach-Palenberg erteilen.
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe C, Nr. 212, S. 15 vom 10.9.2016)

 

3. REAKTIONEN AUF LESERBRIEFE IN DER AACHENER ZEITUNG

 Thorsten Pracht hat in Twitter am 1.Juni 2016 geschrieben:
Kollege Jan Mönch hat mal wieder eine Story ausrecherchiert

Thorsten Pracht in Twitter am 9.Juni 2016 zu @az_topnews“ geschrieben:
Investigativer Kommunaljournalismus, wie heute auf Seite Drei (Bürgermeister Jungnitsch), ist die Überlebensversicherung der AZ

Reimund Bogacyk aus Herzogenrath hat am 16.Juni einen Leserbrief geschrieben zum Artikel „Wenn ein Bürgermeister Propaganda einkauft„:
Chapeau, liebes Investigationsteam, „Die Seite Drei“ ist wirklich ganz besonders herausragend. Überraschend: Ihre Zeitung liefert – mit leichter Hand und völlig unprätentiös – „Provinz“-Journalismus auf Oberliga-Niveau.

Bernd Mathieuhat in Facebook am 22.6.2016 zum Artikel „Propaganda-Affäre: Stadt trennt sich von Hartmut Urban“ geschrieben:
Ergebnis der guten Recherche-Arbeit unserer Kollegen.

Michael Klarmann aus Aachenhat in Facebook am 27.8.2016 zur Propaganda-Affäre“ geschrieben:
[Nachgereicht] Über die ‚Propaganda-Affäre in Übach-Palenberg informieren die Kollegen der Lokalpresse seit Wochen ausführlich. (…) Mitte August veröffentlichten die Kollegen einen sehr umfangreichen Artikel [„Mit Lügen, Niedertracht und WordPress-Blog“]
Wer diesen liest, erkennt hier eine antilinke, bisweilen rechtspopulistische PR-Maschine am Werk, deren Konzept in teilen dem von rechten Trollen und rechtspopulistischen Parteien ähnelt…

Alf-Ingo Pickartz (SPD-Vors.) und Dr. Sascha Derichs (Stellv.)haben am 27.8.2016 in der Aachener Zeitung eine Stellungnahme der SPD-Übach-Palenberg zum Bericht Mit Lügen, Niedertracht und WordPress-Blog“ veröffentlichen lassen:

Anonyme Drecksarbeit
Mit den Recherchen und Veröffentlichungen des Aachener Zeitungsverlags und den Äußerungen des CDU-Vorsitzenden Walther ist nun belegt, dass die CDU Übach-Palenberg einen Wahlkampf toleriert, wenn nicht gar bewusst geführt hat, der darauf ausgelegt war, den politischen Gegner zu beleidigen, zu verletzen und zu verunglimpfen. Wir danken dem Aachener Zeitungsverlag ausdrücklich für diese Recherchen. Der bis dato immer anonym und hinter Fake-Namen versteckt gebliebene Autor konnte dadurch ermittelt werden.  (…)
Die mittlerweile bundesweit bekannte Propaganda-Affäre hat dem Image unserer Stadt sehr geschadet.

(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe C1, Nr. 200, S. 17 vom 27.8.2016)

Erklärung des Bürgermeistersvom 29.8.2016auf der städtischen Homepage:

In der Geilenkirchener Zeitung vom 27.08.2016 sind Forderungen nach meinem Rücktritt vom Amt des Bürgermeisters der Stadt Übach-Palenberg geäußert worden. Derartige Forderungen weise ich entschieden zurück.
Ich sehe in der derzeitigen Berichterstattung der Geilenkirchener Zeithung eine Vorverurteilung meiner Person und verwahre mich ausdrücklich gegen diese. In diesem Zusammenhang möchte ich ausdrücklich klarstellen, im Wahlkampf 2014 zu keinem Zeitpunkt mit unsauberen Mitteln gegenüber meinen politischen Mitbewerbern gearbeitet zu haben.
(Quelle: Homepage der Stadt Übach-Palenberg, Aktuelles vom 29.8.2016)

Die SUPER Mittwoch schreibt am 31.8.2016 unter der ÜberschriftJungnitsch will nicht zurücktreten“:

Für SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Alf-Ingo Pickartz steht fest: Jungnitschs Wahlsieg 2014 ist nicht mit fairen Mitteln erzielt worden.
(Quelle: SUPER MITTWOCH, Ausgabe Übach-Palenberg, S. 4 B vom 31.8.2016)

Ramona Hansen aus Übach-Palenberghat in der Aachener Zeitung am 1.9.2016 einen Leserbrief zur Propaganda-Affäre“ geschrieben:

Wenn ich mir als Bürgerin dieser Stadt die ‚Amtshandlungen’(…) und die durch die hervorragende und hartnäckige Berichterstattung der Geilenkirchener Zeitung aufgedeckte ‚Propaganda-Affäre’ anschaue, dann frage ich mich, wie Herr Jungnitsch überhaupt noch erhobenen Hauptes seinen Amtssitz als Bürgermeister im Rathaus besetzen kann! Aber, mit Verlaub, vielleicht ist ‚besetzen’ hier genau die richtige Wortwahl.
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe C1, Nr. 204, S. 20 vom 1.9.2016)

Astrid Wolters aus Übach-Palenberghat in der Aachener Zeitung am 2.9.2016 einen Leserbrief zum Artikel Die Opposition sucht nach einer Linie“ vom 1.September geschrieben:

Herr Jungnitsch gibt keine ausreichende Erklärung zu den Vorwürfen, die ihm zur Last gelegt werden, ab. (…) Würde er zu seinen Fehlern, die er nach meiner Einschätzung auf jeden fall gemacht hat, stehen, wäre sein Ansehen langfristig in der Stadt nicht so beschädigt, wie es nun mit Sicherheit der Fall ist.
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe C1, Nr. 205, S. 20 vom 2.9.2016)

Hubert Spiertz aus Übach-Palenberghat in der Aachener Zeitung am 3.9.2016 einen Leserbrief „zur Berichterstattung um den Übach-Palenberger Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch“ geschrieben:

Will Herr Jungnitsch uns allen Ernstes glauben machen, er hätte von den Umtrieben Herrn Urbans nichts gewusst, wo er doch der Nutznießer der Kampagne war?
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe C1, Nr. 206, S. 19 vom 3.9.2016)

Redakteur Michael Heckers aus Erkelenzhat in der Rheinischen Post am 3.9.2016 einen Artikel unter der Überschrift „Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch lehnt Rücktritt ab“ geschrieben:

Jungnitsch soll laut medienberichten dafür gesorgt haben, dass ein von der Stadt Übach-Palenberg beauftragter und bezahlter Autor namens Hartmut Urban in seinem Blog Jungnitschs SPD-Konkurrenten Ralf Kouchen mit erlogenen Beiträgen öffentlich bloßgestellt habe.
(Quelle: RP ONLINE, Erkelenz vom 3.9.2016)

Die SUPER SONNTAG schreibt am 4.9.2016 unter der Überschrift CDU zeigt sich solidarisch mit Jungnitschzur ‚Propaganda-Affäre:

Die derzeitige Diskussion, die noch wesentlich auf Annahmen, Behauptungen und Spekulationen fuße, müsse auf eine sachliche Ebene zurückfinden.
(Quelle: SUPER SONNTAG, Ausgabe Übach-Palenberg, S. 11 K1 vom 4.9.2016)

Ludwig Engels aus Übach-Palenberghat in der Aachener Zeitung am 6.9.2016 einen Leserbrief geschrieben und „fordert in der Übach-Palenberger Propaganda-Affäre zur Mäßigung auf:

Was mich wundert, liebe Frau Hansen, ist, dass ich keinen Kommentar von Ihnen in der Zeitung gelesen habe, als die Stadtherren mit Steuergeldern nach Düsseldorf pokern gingen. (…) Dies gilt ebenfalls für herausgeschmissene Gelder für eine Klangbrücke (…) Bei allem was hier in Übach-Palenberg geschieht: Es wird mit zweierlei Maß gemessen.
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe C1, Nr. 208, S. 18 vom 6.9.2016)

Günter Weinen aus Übach-Palenbergkritisiert die Berichterstattung“ der Aachener Zeitung am 8.9.2016 einen Leserbrief unter der Überschrift „Wir müssen uns nicht entschuldigen:

Es gibt keine Propaganda-Affäre, sondern eine Kampagne, angezettelt von übereifrigen Journalisten. (…) Von Anbeginn der Berichterstattung wurde von Ihren Journalisten ungenau und irreführend gearbeitet. (…)
Über ein linguistisches Gutachten, um die Urheberschaft eines Internet-Blogs auszumachen, versteigen Sie sich zu dem Schluss, dass Wolfgang Jungnitsch dadurch in Bedrängnis kommt. Wie abwegig ist das denn? Hier werden Verbindungen konstruiert, ohne schlüssige Beweise zu liefern. Tatsache ist, dass mir als seinerzeit amtierenden Stadtverbandsvorsitzenden der CDU auch dieser Blog zugespielt wurde. Sofort haben wir in unserem Wahlkampfausschuss beschlossen, dass wir diesen ignorieren und auf keinen Fall weiterverbreiten, weil er nicht unserer Auffassung eines fairen Umgangs der Kandidaten untereinander entsprach. Uns allen war der Verfasser unbekannt.

(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe C1, Nr. 210, S. 17 vom 8.9.2016)

Die SUPER SONNTAG schreibt am 11.9.2016 unter der Überschrift Jungnitsch geht in die Offensivezur ‚Propaganda-Affäre:

Zu den Vorwürfen, Urban veranlasst zu haben, im Online-Auftritt genial-nah.de eine positive Berichterstattung über ihn und eine negative Berichterstattung über seine politischen Gegner durchzuführen, sagt Jungnitsch wörtlich: „Dies ist absurd.“
(Quelle: SUPER SONNTAG, Ausgabe Übach-Palenberg, S. 29 K1 vom 11.9.2016)

Dr. Peter Josef Reuters aus Übach-Palenberghat in der Aachener Zeitung am 19.11.2016 einen Leserbrief unter der Überschrift „Politisches Kalkül siegt über den moralischen Knüppel“ geschrieben:

Herr Jungnitsch mag jetzt wieder zur Tagesordnung übergehen, aber er wird auf Dauer mit dem Vorwurf zurechtkommen müssen, dass er einen Hassprediger hat gewähren lassen, Pressefreiheit hin oder her.
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe C1, Nr. 270, S. 19 vom 19.11.2016)

 

Text: Hartmut Urban

Titelbild: Meine Erlebnisreise –
ELFMETER FÜR DEN BEAMTEN RALF KOUCHEN

Textdesign: Hartmut Urban

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Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre – Vorankündigung
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 1
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 2
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 3
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 4
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 5
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 6
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 7
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 8
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 9
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 10
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 11
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 12

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Zum obigen Themenkomplex habe ich bereits grundsätzlich
folgende Beiträge in 2013 und 2014 veröffentlicht: 

Informationslücken: Ein unterschätztes Risiko vermeiden
von Hartmut Urban vom 

Der erfolgreiche Umgang mit der Presse 
von Hartmut Urban vom 

Wenn zwei sich streiten: 
Über die destruktive Wirkung von Eskalationen auf kommunalpolitischer Ebene
von Hartmut Urban vom 

Was müssen Bürger wissen, um aktiv und unverdrossen unsere Demokratie zu leben?
von Hartmut Urban vom 

Hoheit über die kommunale Informationsverbreitung 
– ein wirklich starkes Instrument
von Hartmut Urban vom 

 Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre – Teil 11 - Ralf Kouchen

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