Die Redakteure der Aachener Zeitung, Marlon Gego, Jan Mönch und Thorsten Pracht gehen in der von ihnen so genannten ‚Propaganda-Affäre’ von Diffamierungen im Wahlkampf 2014 seitens Hartmut Urban aus. Dem stellt dieser Fakten gegenüber.

 

 

1. ERLEBNISBERICHT VON HARTMUT URBAN

Jeder, der mich wirklich kennt, wusste, warum ich im Kommunalwahlkampf 2014 wen genau unterstützte. In meiner Zeit von 1998-2008 hatte ich aus meiner damaligen Aufgabenstellung als Verleger des Amtsblattes der Stadt Übach-Palenberg oft frühzeitig tiefere Einblicke in Zusammenhänge von Politik, Wirt­schaft und Ver­waltung, als mir letztlich recht war. Oft gingen Entscheidungen zu Lasten der Übach-Palenberger Steuerzahler, ohne dass dies den Bürgerinnen und Bürgern im vollen Umfang bekannt wurde. Ich war von 1971 bis 2005 fast 35 Jahre lang aktives SPD-Mitglied und bin es seit über zehn Jahren wegen diverser Erkenntnisse aus tiefster Überzeugung nicht mehr.

Mein seinerzeitiges Anliegen für die Stadt Übach-Palenberg war es, Missstände und Fehlent­scheidungen aufzudecken und für die Zukunft Schlimmeres zu verhindern. Aus meiner Sicht hat Manches die Bürgerinnen und Bürger viel zu viel gekostet. So bin ich auch 2014 der Bitte nachgekommen, um den Bürgerinnen und Bürgern eine echte Wahl zu ermöglichen. Mir ging es darum, dass die Stadt nicht in alte Muster zurückfällt.

Darum ging ich konform mit der CDU, dass eine stabile bürgerliche Mehrheit unter Führung der CDU die Finanzen in Übach-Palenberg wieder auf eine solide Grundlage zurückführen könne. Die Swap-Geschäfte, die Millionen-Bürgschaften für die Waschkaue, die Klang­brücke, sowie das konsequent ruinöse Finanz­gebaren der letzten Jahre der SPD-Vorherrschaft, in Verbindung mit der für mich offen zur Schau getragenen Arroganz der Macht, waren die wahre Triebfeder meines Engage­ments insbesondere für die CDU-Übach-Palenberg.

Nach meiner Erinnerung hatten sich alle wichtigen Amts- und Funktionsträger aus dem CDU-Stadtverband wie der CDU-Fraktion mit Ausnahme von Bürger­meister Wolfgang Jungnitsch im CDU-Fraktionszimmer versammelt und mich eingehend und zum Teil sehr kritisch zu hinterfragen, wie genau ich mir eine Unterstützung als ehemaliges SPD-Mitglied für die CDU im Wahl­kampf vorstelle.  Anschließend gaben sie ‚grünes Licht’.

Als ich von der CDU engagiert wurde, war es mein erklärtes Anliegen, dass sich die verschwenderische Politik der SPD auf dem Rücken der Bürgerschaft nicht wiederholen sollten. Der Bürgerschaft von Übach-Palenberg sollte es besser gehen als in der Vergangenheit.

Genau deshalb habe ich auch ein sehr kostengünstiges Angebot für meine Unterstützung des CDU-Stadtverbands unterbreitet. So wurde ich von der CDU beauftragt, „journalistisch und bei der redaktio­nellen Gestaltung von Texten, Broschüren und sonstigen Publikationen mit dem Ziel eines besseren Abschneidens bei der Kommunal- und Bürgermeisterwahl 2014“ kompetent meine Erfahrungen und Fähigkeiten einzubringen.

Rein sachpolitisch interessiert, ging es mir niemals darum, Menschen persönlich anzugreifen oder sie gar – wie in der lokalen Presse vermutet wurde – „mundtot“ zu machen. Mir ging und geht es um einen öffentlichen Diskurs durch gegen­seitiges Verstehen zum Nutzen der Menschen. Alles andere, was mir seit Juni 2016 angedichtet wird, liegt mir fern und entspricht gar nicht meinen innersten Überzeugungen wie meinen Handlungsmaximen.

Als ich dann 2014 wieder nach Übach-Palenberg kam, wurde ich mit Gerüchten konfrontiert, dass im Netz ein Blog zu finden sei, von dem man annahm, ich könnte etwas damit zu tun haben. Ich wusste nicht, worum es genau ging und fand im Internet nur eine wenig aussagekräftige Startseite, die offenbar noch heute online ist. So habe ich diesen Gerüchten keine weitere Bedeutung geschenkt. Bürgermeister Jungnitsch erklärte in einem Interview noch am 7.10.2016 dazu:

Der Wahlkampfausschuss hat sich damit befasst und beschlossen, den Blog zu ignorieren und auf keinen Fall weiterzuverbreiten. Das galt auch für mich.
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe C, Nr. 234, Seite 17 vom 7.10.2016)

Während meiner Unterstützung für die CDU, sind am 7. Mai 2014, also 18 Tage vor der Wahl plötzlich und unerwartet zwei Kommissare, die extra aus Aachen angereist waren, im Schloss Zwei­brüggen deutlich öffentlichkeitswirksam aufge­treten. Wie bei einer SOKO nach einem Mord im Fernsehen bezogen diese die Mieter aktiv in ihre Aktion mit ein, ver­teilten Sie bedeutungs­voll Visitenkarten im Schloss mit dem typischen Krimi-Satz: „Wenn Ihnen noch was einfallen sollte, wenden Sie sich vertrauens­voll an uns …“. Doch worum ging es wirklich? Die beiden Aachener Polizisten wollten mir nach eigenen Aussagen nur mitteilen, dass sie mich nur zu einer ‚Befragung‘ nach Aachen ins Polizei­präsidium einladen wollten. Dazu bemühten sie nicht örtliche Polizeibeamte, sondern wurden selbst vorstellig.
(Vgl. Meine schriftliche Beschwerde beim Polizeipräsidium Aachen vom 20.5.2016)

Die offenbar beabsichtigte Wirkung ließ nicht lange auf sich warten. Mieter riefen bei der Stadt an, faxten eine Visiten­karte des Kriminalbeamten durch und erklärten, dass sie sich fortan von einem „Verbrecher im Schloss bedroht“ fühlen würden. Ich erfuhr aus der Stadtverwaltung, dass Mieter noch während ich mich mit den zwei Kommissaren im Besprechungszimmer unterhielt, bereits gegen mich diffamie­rend im Rathaus tätig geworden waren.

Die ‚Nachricht’ vom ‚Einsatz der Polizei im Schloss’ verbreitete sich zudem in der Stadt wie ein Lauffeuer.

Dabei hatten die zwei Kriminalbeamten mir im Schloss mitgeteilt, dass sie wegen einer Anschuldi­gung „einen örtlichen Politi­ker verun­glimpft“ zu haben eines nicht näher Bezeichneten, ermitteln würden. Nähere Angaben könnten sie „aus ermitt­lungs­taktischen Gründen“ nicht machen. Ich sollte zwei Tage nach der Kommu­nalwahl, am 27. 5.2014 nach Aachen ins Polizeipräsidium zu einer Befragung kommen.

Ich recherchierte, was „Verunglimpfung eines örtlichen Politikers“ nach dem deutschen Strafrecht bedeuten könne und fand keine explizite Straftat hierzu im deutschen Strafrecht. Die Vorhaltung der Polizei einer „Verunglimpfung“ stimmte zudem nicht mit dem der Aktion zugrunde liegendem Strafantrag überein, was sich erst sehr viel später nach Akteneinsicht herausstellen sollte.

Interessiert nahm ich Kontakt mit der Staatsanwaltschaft Aachen auf, wo mir persönlich noch am 19. Mai 2014, also keine Woche vor der Wahl, mir explizit bestätigt wurde, dass gar nichts gegen mich vorliegt.

Dennoch war ich im Bürgermeisterwahlkampf regelrecht ‚ausgeschaltet’ worden, da mich Bürgermeister Jungnitsch in einem möglichen schwebenden Verfahren, dass ihm zu Ohren gekommen war, mich nicht explizit beschäftigen konnte.

Es dauerte von Mai 2014 bis Ende September 2015 trotz mehrfacher Anfragen, dass mein Anwalt überhaupt Akteneinsicht erhielt und ich erstmals einen Eindruck verschaffen konnte, worum es eigentlich ging. Ralf Kouchen hatte mit Schreiben vom 16.2.2014 „Strafantrag gemäß §§ 185, 186 und 187“ [StGB] gegen Unbekannt gestellt, den verantwortlichen „für den Blog“ mit „Ulli Kienz aus Wales“ benannt und zu meiner Person schrieb Ralf Kouchen an die Staatsanwaltschaft Aachen:

Zu Herrn Hartmut Urban ist anzumerken, dass dieser lange Zeit für die Stadt Übach-Palenberg das Amtsblatt herausgebracht hat und nach Ablauf seines Vertrages mehrfach negativ in Erscheinung getreten ist.

Ralf Kouchen fügte der „Anlage II.“ zu seinem Strafantrag hausinterne Korres­pondenz aus dem Rathaus bei (Ermittlungsakte der Staatsanwaltschaft Aachen, Seite 29ff.) und ergänzte seine Einlassungen gegenüber der Polizei in Aachen mündlich Anfang April 2014 laut Aktenvermerk wie folgt:

Im Gespräch erklärte Herr Kouchen, dass es wohl einen ‚Maulwurf’ mit internem Wissen geben müsse und er sich nur eine Person vorstellen könne.
Nach Belehrung gab Herr Kouchen an, dass es sich nur um den Hartmut Urban handeln könne, der für die Stadt Übach-Palenberg ca. 10 Jahre als Verleger das Amtsblatt herausgab und keinen Anschlussvertrag bekam. Um den Verdacht zu erhärten, wird Herr Kouchen dem Unterzeichner weitere Schriftstücke zusenden.
Aachen, 04.04.2014
(Ermittlungsakte der Staatsanwaltschaft Aachen, Seite 33)

Am 25.4.2014 schrieb Ralf Kouchen an das Polizeipräsidium Aachen „Betr. Strafanzeige gegen Uli Kienz, Hier: Telefonat vom 11.4.2014

Bedingt durch den Wahlkampf komme ich erst jetzt dazu, Ihnen nach unserem Telefonat vom 11.4.2014 zu antworten.
Sie fragten mich, ob ich einen Verdacht gegen eine Person hätte, der die Verunglimpfung im Internet veröffentlicht.
Mein Verdacht richtet sich gegen Herrn Hartmut Urban. Er lebte bis zum 01.01.2006 im Schloss Zweibrüggen. Die Anschrift: Zweibrüggen 40, 52531 Übach-Palenberg. (…)
Herr Urban hatte seinerzeit einen Vertrag mit der Stadt zur Herausgabe eines Amtsblattes. Als der nach 10 Jahren Laufzeit endete, wurde er durch die Stadt nicht verlängert. (…)
Herr Urban hält sich immer noch häufig im Stadtgebiet auf und zwar im Schloss Zweibrüggen. (…)
Momentan treibt er sein Unwesen unter seiner eigenen Identität bei einer Facebook Gruppe, die sich Stammtisch Übach-Palenberg nennt. Durch verschiedene Informationen ist er zur Zeit wieder im Stadtgebiet und soll als Wahlkampfhelfer für den jetzigen Bürgermeister fungieren.

Laut ausführlichem Aktenvermerk der ermittelnden Polizei Aachen war eindeutig der Brief von Ralf Kouchen vom 25.4.2014 der konkrete Auslöser für die Auf­sehen erregende Polizeiaktion im Schloss Zweibrüggen vom 7.5.2014.
(Ermittlungsakte der Staatsanwaltschaft Aachen, Seite 38f.)

Die ‚filmreife Aktion der Polizei im Schloss Zweibrüggen‚ hatte auf mich den Eindruck vermittelt, als ob alles irgendwie initiiert und das intendierte Ziel erreicht worden sei, was ich damals aber noch nicht wirklich begründet bewerten konnte. Deshalb hatte ich mich zur Klärung des Sachverhalts erst einmal persönlich an die Staatsanwaltschaft Aachen und dann an die Leitung der Aachener Polizei gewandt.

Der SPD-Stadtverbandsvorsitzende, Alf-Ingo Pickartz, wirft als Unterzeichner in einer „Stellungnahme des SPD-Stadtverbandes zu Diffamierungen 2014“ der CDU Übach-Palenberg bezogen auf die Wahl 2014  „schlicht und einfach“ „Betrug“ vor und erklärt:
(Vgl.: Aachener Zeitung, Ausgabe C1, Nr. 200, Seite 17 vom 27.8.2016)

Wir haben von Anfang an, auch in den Medien, die moralischen Verfehlungen der CDU im Kommunalwahlkampf verurteilt. Die von mir eingeklagte Entschuldigung, nicht nur bei uns Sozialdemokraten, sondern bei allen Übach-Palenberger Wählerinnen und Wählern, steht noch aus.
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe C1, Nr. 267, Seite 13 vom 16.11.2016)

Angespielt wird wohl auf jenen Internetblog, dem Ralf Kouchen zum Anlass genommen hatte, Strafantrag zu stellen, mit dem ich nie etwas zu tun hatte, mir aber von interessierter Seite immer wieder zugeschrieben wurde.

Nach meiner Vernehmung bei der Polizei in Aachen, wo ich erfahren hatte, dass Ralf Kouchen hinter der Polizeiaktion im Schloss steckte, rief ich unter Zeugen den SPD-Stadtverbandsvorsitzenden, Alf-Ingo Pickartz, an, teilte ihm mit, dass ich nichts mit dem Blog zu tun hätte. Pickartz zeigte sich überrascht und irritiert  und teilte mir am Telefon verbindlich mit, man habe unter seiner Führung Ralf Kouchen im Vor­stand dringend abgeraten, juristische Schritte einzuschlagen. Alles Weitere sei nun seine Privatangelegenheit.

Ich verstehe nicht, warum noch 2 Jahre später trotz klarer Einstellung der Ermittlung nach § 170 Abs. 2 StPO gegen mich presseöffentlich weiter vorgegangen wird. Die seinerzeitigen Gerüchte zum besagten Blog in meine Richtung wie gegen Bürgermeister Jungnitsch und die CDU-Übach-Palenberg werden bis heute von interessierter Seite regelrecht gepflegt, obwohl die Aachener Zeitung bereits am 16. August einräumen musste:

Er [Ralf Kouchen] stellte Strafanzeige wegen Beleidigung. Die Aachener Staatsanwaltschaft nahm die Ermittlung auf, stellte das Verfahren im Herbst 2014 aber ein, als die Kommunalwahl längst vorbei war. Zum einen, stellte die Staatsan­walt­schaft damals fest, müsse ein Bürger­meister­kandidat freie Meinungsäußerungen aushalten. Und zum anderen war der Verfasser des Blogs nicht zu ermitteln.
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe ABCDE, Nr. 190, Seite 3 vom 16. 08. 2016)

Die Ermittlungen wurden tatsächlich mit Schreiben vom 26.11.2015 nach § 170 Abs. 2 StPO von der Staatsan­waltschaft Aachen gegen mich „als gesondert Verfolgten“ eingestellt, weil entschieden wurde, dass die in dem Blog getätigten Aussagen in erster Linie von Art. 5 GG voll gedeckt sind und nicht etwa des­wegen, weil der Verfasser des Blogs nicht zu ermitteln war. (AZ: 1 Js 446/14).

In einer Begründung der Staatsanwaltschaft Aachen wird zudem darauf ver­wiesen, dass „die Inhalte des Blogs im Zusammenhang mit der politischen Auseinandersetzung über die Eignung des Beschuldigten [Ralf Kouchen] als Bürgermeister standen“.
(Brief der Staatsanwaltschaft Aachen vom 4.12.2015)

Bemerkenswert ist, dass die von Ralf Kouchen seinem am 16.2.2014 gestellten „Strafantrag gemäß §§ 185, 186 und 187“ [StGB] in der „Anlage I.“ beigefügten Texte aus dem besagten, nicht von mir stammenden Blog, inhaltlich nicht immer dem entsprechen, was die Redakteure Marlon Gego, Thorsten Pracht und Jan Mönch der Aachener Zeitung aus diesen herausgelesen und für ihre Leserschaft, ohne jegliche Möglichkeit der Überprüfung, daraus gemacht haben. Hier sind für mich noch Fragen offen. Auch die, wieso Ralf Kouchen erst Jahre später eine „eidesstattliche Versicherung“ abgelegt haben soll, „dass mindestens 43 unwahre Tatsachenbehauptungen über ihn aufgestellt wurden“, wie die Aachener Zeitung am 16.8.2016 schreibt, von denen in der knapp 170seitigen  Ermittlungsakte der Staatsanwaltschaft kein einziges Wort steht, obwohl Kouchen nachweislich mehrfach seine Aussagen ergänzt hatte. (AZ 1 Js 446/14)

Zu dem ganzen Vorgang passt ebenfalls nicht, das der SPD-Fraktionschef Heiner Weißborn sich kurz nach der Wahl 2014 in einem Interview zum Wahlsieg von Jungnitsch wie folgt äußerte:

Die Menschen nehmen dem Bürgermeister ab, dass er gute Politik betreibt. (…) Anscheinend war Jungnitschs Wahlkampf so schlecht nicht.  (…) Das muss man neidlos anerkennen. Was dieser Bürgermeister kann, ist Öffentlichkeitsarbeit.
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe c, Nr. 136, Seite 15 vom 14.6.2014)

Auch der unterlegene Bürgermeisterkandidat, Ralf Kouchen räumte direkt nach der Wahl entgegen seiner Anschuldigungen bei der Staatsanwaltschaft Aachen öffentlich ein:

Es war ein sehr fairer Bürgermeister-Wahlkampf …
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe C, Nr. 122, Seite 15 vom 27. Mai 2014

Bei seiner Analyse der Wahl stellte Ralf Kouchen gegenüber der Aachener Zeitung lediglich seine Wahlkampf-Mitstreiter öffentlich für mich als inkompetent dar:

Ralf Kouchen will in 2020 mit kompetentem Team wieder ‚angreifen‘.
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe C, Nr. 122, Seite 15, vom 27.5.2014)

 

 

 

2. WAS DIE AACHENER ZEITUNG DAZU SCHRIEB

Der Redakteur Jan Mönch der Aachener Zeitung veröffentlichte im Rahmen der von ihm so bezeichneten ‚Propaganda-Affäre’
am 12.8.2016 unter der Überschrift Wohl der Versuch, von eigenen Fehlern abzulenken:
Urban habe schon lange vor den durch Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch veranlassten Zahlungen an Urban, die es seit Anfang 2013 gab, in verschiedenen Publikationen immer wieder Übach-Palenberger Sozialdemokraten ins Visier genommen: „Urban hat seit 2003 in demselben Stil, den er in seinem Blog gebraucht hat, führende Vertreter der SPD immer wieder verun­glimpft. Dazu gehörten unter anderem der ehemalige Bürgermeister Paul Schmitz-Kröll, der ehemalige Fraktionsvorsitzende Franz-Josef Fürkötter, Bürgermeisterkandidat Ralf Kouchen innerhalb des Kommunalwahlkampfs 2014 und der ehemalige Stadtverbandvorsitzende Heiner Weißborn. Dies zieht sich bis heute wie ein roter Faden durch die Veröffentlichungen von Herrn Urban“, schreibt Pickartz.
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgaben C, Nr. 187, S.15 vom 12.8.2016)

Die Redakteure Marlon Gego und Jan Mönch der Aachener Zeitung veröffentlichten im Rahmen der von ihnen so bezeichneten ‚Propaganda-Affäre’
am 16.8.2016 unter der Überschrift Die Affäre in Übach-Palenberg weitet sich aus:

… nun ist ein Blog aufgetaucht, der im Kommunalwahlkampf 2014 online ging. In dem Blog wurde Jungnitschs Konkurrent ums Bürgermeisteramt, Ralf Kouchen (SPD), beleidigt, diskreditiert und unmöglich gemacht. Kouchen verlor die Wahl haushoch. Noch vor Ende des Wahlkampfs wurde der Blog aus dem Netz gelöscht.
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgaben ABCDE, Nr. 190, Titelseite vom 16.8.2016)

Die Redakteure Marlon Gego und Jan Mönch der Aachener Zeitung veröffentlichten im Rahmen der von ihnen so bezeichneten ‚Propaganda-Affäre’
am 16.8.2016 unter der Überschrift Mit Lügen, Niedertracht und WordPress-Blog:

Als der Sturm der Beleidigungen über ihn hereinbrach, blieb Ralf Kouchen erst einmal ruhig. Er saß zu Hause in Übach-Palenberg vor seinem Rechner und las, wie in einem Blog immer neue Lügen über ihn verbreitet wurden. Er las, dass er ein schlechter Vater, ein unsensibler Großkotz, ein Säufer und ein verwöhnter Träumer mit ungesundem Ehrgeiz sei, er las, dass er teuflisch, faul und geistesgestört sei.
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgaben ABCDE, Nr. 190, S.3 vom 16.8.2016)

Die Redakteure Marlon Gego und Jan Mönch der Aachener Zeitung veröffentlichten im Rahmen der von ihnen so bezeichneten ‚Propaganda-Affäre’
am 16.8.2016 unter der Überschrift Mit Lügen, Niedertracht und WordPress-Blog:

Doch was trieb den Autor des Blogs dazu, Kouchen derart zu beleidigen? Hatte es damit zu tun, dass Kouchen nur wenige Tage zuvor, Ende Januar 2014, zum Bürgermeisterkandidaten der SPD Übach-Palenberg und somit zum Konkurrenten von Amtsinhaber Wolfgang Jungnitsch (CDU) für die Kommunalwahl 2014 gewählt worden war?
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgaben ABCDE, Nr. 190, S.3 vom 16.8.2016)

Die Redakteure Marlon Gego und Jan Mönch der Aachener Zeitung veröffentlichten im Rahmen der von ihnen so bezeichneten ‚Propaganda-Affäre’
am 16.8.2016 unter der Überschrift Mit Lügen, Niedertracht und WordPress-Blog:

… im „Stadtanzeiger“-Blog stand nicht viel, das mit dem vergleichbar gewesen wäre, das Kouchen im Jahr zuvor in einem anderen Blog über sich hatte lesen müssen.
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgaben ABCDE, Nr. 190, S.3 vom 16.8.2016)

Die Redakteure Marlon Gego und Jan Mönch der Aachener Zeitung veröffentlichten im Rahmen der von ihnen so bezeichneten ‚Propaganda-Affäre’
am 27.8.2016 unter der Überschrift Bürgermeister soll gehen:

Zuletzt hatte unsere Zeitung aufgedeckt, dass im Kommunalwahlkampf 2014 Jungnitschs Konkurrent ums Bürgermeisteramt, Ralf Kouchen (SPD), mit erlogenen Tatsachenbehauptungen diffamiert und öffentlich bloßgestellt worden war (Ausgabe vom 16. August).
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgaben ABCDE, Nr. 200, Titelseite vom 27.8.2016)

 

 

 

3. REAKTIONEN AUF ARTIKEL IN DER AACHENER ZEITUNG

Thorsten Pracht
hat in Twitter am 1.6. 2016 geschrieben:
Kollege Jan Mönch hat mal wieder eine Story ausrecherchiert

Thorsten Pracht
in Twitter am 9.6. 2016 zu@az_topnewsgeschrieben:
Investigativer Kommunaljournalismus, wie heute auf Seite Drei (Bürgermeister Jungnitsch), ist die Überlebensversicherung der AZ

Bernd Mathieu
hat in Facebook am 22.6.2016 zum ArtikelPropaganda-Affäre: Stadt trennt sich von Hartmut Urbangeschrieben:
Ergebnis der guten Recherche-Arbeit unserer Kollegen

Alf-Ingo Pickartz (SPD-Stadtverbandsvorsitzender) und
Dr. Sascha Derichs (stellv. SPD-Stadtverbandsvorsitzender) Übach-Palenberg
Erklärung zur von den Redakteuren Marlon Gego, Jan Mönch und Thorsten Pracht der Aachener Zeitung so bezeichneten ‚Propaganda-Affäre’ mit der Überschrift: „Die Affäre hat unserer Stadt sehr geschadet“ vom 27.8.2016 in der Aachener Zeitung:
Nachdem die CDU zugeben musste, ihren Wahlkampf mit Unterstützung von Hartmut Urban geführt zu haben, hat der Aachener Zeitungsverlag ermittelt, in welchen Umfängen und vor allem mit welchen Methoden dies geschehen ist. Urban hat dabei führende Vertreter der SPD immer wieder verunglimpft. Dazu gehörten insbesondere der Bürgermeisterkandidat Ralf Kouchen, der ehemalige Bürgermeister Paul Schmitz-Kröll und der ehemalige SPD-Vorsitzende Heiner Weißborn.
Wie mit Billigung oder gar auf Betreiben des Bürgermeisters mit unserem SPD-Kandidaten Ralf Kouchen umgesprungen worden ist, ist wohl kaum zu entschuldigen. Bewusst wurde dessen persönliche Integrität verletzt und der politische Gegner mit Unwahrheiten niedergemacht. Als der Blog aufgetaucht ist, war Urban schließlich bereits seit vielen Monaten für den Bürger­meister tätig. Das Ganze hat auch nichts mehr mit Fairness oder Unfairness zu tun, sondern schlicht und einfach mit Betrug.
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe C1, Nr. 200, Seite 17 vom 27.8.2016)

 

Wolfgang Jungnitsch (CDU-Bürgermeister)
Interview mit dem Bürgermeister
Zwischen mir und Ralf Kouchen bestand mündlich ein Fairness-Abkommen, welches ich auch in jeder Phase eingehalten habe. Dies hat mir Ralf Kouchen im Übrigen auch nach der Kommunal­wahl in der Aachener Zeitung am 27. Mai 2014 schriftlich bestätigt.
(Quelle: Aachender Zeitung, Ausgabe C, Nr. 234, Seite 17 vom 7.10.2016)

 

 

Text: Hartmut Urban

Titelbild: Meine Erlebnisreise –
Mein Einfluss auf den Wahlkampf 

Textdesign: Hartmut Urban

Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre – Vorankündigung
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 1
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 2
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 3
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 4
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 5
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 6
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 7
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 8
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 9
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 10
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 11
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 12

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Zum obigen Themenkomplex habe ich bereits grundsätzlich
folgende Beiträge in 2013 und 2014 veröffentlicht: 

Informationslücken: Ein unterschätztes Risiko vermeiden
von Hartmut Urban vom 

Der erfolgreiche Umgang mit der Presse 
von Hartmut Urban vom 

Wenn zwei sich streiten: 
Über die destruktive Wirkung von Eskalationen auf kommunalpolitischer Ebene
von Hartmut Urban vom 

Was müssen Bürger wissen, um aktiv und unverdrossen unsere Demokratie zu leben?
von Hartmut Urban vom 

Hoheit über die kommunale Informationsverbreitung 
– ein wirklich starkes Instrument
von Hartmut Urban vom 

 Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre – Teil 6 - Ralf Kouchen