Der Redakteur der Aachener Zeitung, Jan Mönch berichtet im Rahmen der auch von ihm so bezeichneten ‚Propaganda-Affäre’ über OStD Dr. Hans Münstermann. Hartmut Urban schildert seine Erlebnisse mit dem Schulleiter.

 

 

1. ERLEBNISBERICHT VON HARTMUT URBAN

Seit ich denken kann, umgaben mich pädagogisch-didaktische Themen, denn ich bin in einem Lehrerhaushalt aufgewachsen. Entgegen Erfahrungen manch anderer Kinder in Lehrerhaushalten habe ich Leidenschaft für pädagogisch-didaktische Themen hieraus gewonnen. Das begleitet mich bis heute. Ich selbst habe an zwei staatl. Gymnasien, einem Erzbischöflichen Gymnasium wie einer städtischen Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein Deutsch und Sport über viele Jahre in jungen Jahren unterrichtet.

Als langjähriger Redakteur der ‚NDS’ (‚Neue Deutsche Schule’) und Autor von DIE ZEIT – Ressort: Bildung’, ‚DLF’ (Deutschlandfunk)‚ E&W’ (‚Erziehung & Wissenschaft’), ‚Westermanns Pädagogische Beiträgen’, ‚betrifft: Erziehung’, ‚Praxis Deutsch’, ‚Frankfurter Hefte’‚ sowie ‚Öko-Päd’ war ich bildungsjournalistisch tätig.

In der Stadt Fröndenberg hatte ich eine der ersten Gesamt­schulen in Nordrhein-Westfalen in der Gründungsphase aus der Partei heraus mit begleitet und schulpolitisch vor Ort die Interessen meines politischen Ziehvaters, dem Landrat des Kreises Unna und späteren Kultusminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Jürgen Girgensohn, vertreten.

Im Gründungssenat, Gründungskonvent und Gründungskuratorium der heu­tigen Bergischen Universität Wuppertal tat ich Vergleichbares für meinen politischen Freund, Johannes Rau, wo ich über Jahre den Aufbau der neu gegründeten Gesamthoch­schule Wuppertal an der Seite vom ersten Rektor, Herrn Prof. Dr. Rainer Gruenter, mitgestaltete.

Seit ich 1998 das städtische Amtsblatt als Verleger heraus­gebracht habe, suchte ich auch in Übach-Palenberg das schulpolitische, wie päda­gogisch-didaktische Fachgespräch. Der Leiter des Carolus-Magnus-Gym­nasiums, Herr OStD Erwin Berkemeier, erläuterte mir regelmäßig den konkreten Schul­alltag.

Nachdem Oberstudiendirektor Berkemeier das Gymnasium verlassen hatte, wollte ich den gesponnenen Faden zum örtlichen Gymnasium mit dem neuen Schulleiter wiederaufzunehmen, meldete mich – wie gewohnt – im Schul­sekretariat. Dr. Hans Münstermann, der plötzlich vor mir stand, empfing mich sehr freundlich, so wie ich es von seinem Vorgänger gewohnt war, bat mich auch ohne vorherige Anmeldung in sein Zimmer, setzte sich mit mir an einen Besprechungstisch, bot mir etwas zu Trinken an und begann zu lauschen.

In dem Moment, wo ich meinen Namen nannte, wurde die Atmosphäre frostig. Ein Gespräch kam nicht mehr zustande und Herr Dr. Münstermann deutete unmiss­verständlich an, dass er an einem Gespräch nicht interessiert sei und signalisierte mir, alles andere als freundlich, plötzlich keine Zeit zu haben.

Diese Situation konnte ich nicht bewerten, da ich Herrn OStD Dr. Münstermann persönlich bis dato nicht kannte, über ihn auch kein Wort verloren hatte und zum ersten Mal überhaupt ein paar Worte mit ihm persönlich wechselte.

Ich kannte aus jahrelanger eigener Anschauung meiner Lehrtätig­keit an vier weiterführenden Schulen verschiedene Verhaltensmuster von Schul­leiter/innen, doch so etwas war mir noch nicht unterge­kommen.

Nach diesem Erlebnis mit Herrn Dr. Hans Münstermann wollte ich mehr über ihn erfahren. Ich fand heraus, dass der „geprüfte Bäckermeister mit allen Tätig­keiten des Mischens, Knetens, Formens und Backens vertraut“, bei seinem Amtsantritt als Schul­leiter des Carolus-Magnus-Gymnasiums in seiner Rede auf „Hochglanz­pädagogik“, „berufliche Querelen“, sowie nur „noch 17 Jahre bis zur Rente“ einging, wie der heutige Bürgermeister von Geilenkirchen, Georg Schmitz, am 11. September 2009 in der Aachener Zeitung, Ausgabe C berichtete.

Wo auch immer sich Dr. Hans Münstermann zuvor beworben hatte, überall stieß er „auf wenig Gegenliebe“, schrieb die Tageszeitung, wie auch in Übach-Palenberg, wo ihn die Schulkon­ferenz, obwohl er einziger Bewerber war, ab­lehnte.

Der damalige Bürgermeister, Paul Schmitz-Kröll jedoch hieß dagegen den neuen Schulleiter in Übach-Palenberg „offen, ehrlich und herzlich” will­kommen:

Wir im Rathaus sind der festen Überzeugung, dass Sie der richtige Steuermann sind, um dieses Gymnasium in Zukunft zu führen.
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe C, Nr. 212, vom 12.9.2009)

Dr. Hans Münstermann hatte sich in der Vergangenheit in einer Art „Odyssee“ von Bewerbungen am Aachener Rhein-Maas-Gynmasium, Gymnasium Zitadelle in Jülich Burgau- und Rurtal-Gymnasium in Düren vergeblich beworben. Dann hatte er sich schließlich von seiner Lehrerstelle am Monschauer Gymnasium aus ein­geklagt. Die Tageszeitung schrieb:

Da, wo Hans Münstermann sich bislang beworben hat, gab es Konflikte. Er will, aber die anderen wollen ihn nicht.
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe C, Nr. 29 vom 4.2.2009)

Keine zwei Jahre nach seiner Amtsübernahme probte Dr. Hans Münstermann, nach meiner Meinung seinem Ruf gerecht werdend, im Frühjahr 2011 in Übach-Palenberg öffentlich den „Aufstand der Schulen gegen Sparpolitik“:

„Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass die Schulen bei diesem Haushaltsentwurf das
Sparschwein der Kommune sind“, wird Münstermann deutlich.
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe C, Nr. 15, vom 2.3.2011)

Derzeit klagt er sich laut Zeitungsberichten in Stolberg am Ritzefeld-Gym­nasium ein, wo die Schulkon­ferenz ihn seit April 2016 ebenfalls als einzigen Bewerber nicht haben will. Die Gründe, warum er sich schon wieder an einem anderen Gymnasium einzu­klagen versucht, kann und will ich nicht bewerten.

Was ich aber bewerten kann, ist, dass Schulleitern/innen mensch­liche Vorbildfunktion im Reden wie Handeln haben sollten. Das kann ich aber beispielsweise in Form einer selbstver­ständ­lichen ­Bereitschaft zur Deeska­lation, aus meiner Erfahrung bei Herrn Dr. Hans Münster­mann nicht erkennen.

Ich hatte vor der Veröffentlichung meines Berichts im Stadtanzeiger Übach-Palenberg versucht, Herrn Dr. Hans Münstermann zu erreichen. Doch wurde mir gesagt, er sei in Kur. Journalistischer Sorgfalt folgend hatte ich drei Schüler/innen der Oberstufe seines Carolus-Magnus-Gymnasiums unab­hängig voneinander zum damaligen Feueralarm am 22. März 2013 befragt. Einhellig soll der Schul­leiter selbst mit Schülern und Lehrern gemeinsam aus dem Schulgebäude gerannt sein, um dort vergeblich auf die Feuerwehr zu warten, die niemand alarmiert hatte.

Einem Restzweifel folgend habe ich nach der ersten Fassung meiner Veröffentlichung, die betreffende Textstelle von „Schulleiter“ in „Schulleitung“ abge­ändert und auch die Passage herausgenommen, die später in der Veröffent­lichung des Beitrags von Jan Mönch in der Aachener Zeitung unter der Über­schrift „Mieser Schreiberling oder mieser Lügner“ vom 18. Juni 2016 in der alten Fassung zitiert wurde, obwohl sie hinreichend lange vor Redaktionsschluss der Zeitung geändert war. Ich schrieb in der geänderten Fassung:

Die Schulleitung sei mit den Schülern und Lehrern nach draußen gestürmt und habe mit ihnen gemeinsam vergeblich auf die Feuerwehr gewartet.
(Quelle: Stadtanzeiger Übach-Palenberg, „Mängel eines Herrn Münstermann“, vom 31.5.2016)

Von einer Korrektur meinerseits ging Dr. Hans Münstermann wohl schon deshalb nicht aus, weil er selbst eine diffamierende Polemik vom 1.4.2015 seines Schülers Lars Kleinsteuber in der Online-Schüler­zeitung ‚EINBLICKE-online’ gegen Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch und den Ersten Beigeordneten, bis heute im Netz stehen lässt. Dr. Münstermann hatte die Polemik als „Dummheit“ bezeichnet . Doch selbst nach einem hand­festen Eklat scheint Dr. Hans Münstermann bis heute selbst als Domain­inhaber von „cmg-einblicke.de“ uneinsichtig.

Dr. Hans Münstermann kontaktierte mich auch nach meinem Bericht nicht, um seine Sichtweise darzu­stellen. Er wählte stattdessen die „Flucht in die Öffent­lichkeit“, obwohl Verschwiegenheit im Zusammenhang damaligen Feueralarm am 22. März 2013 und die Folgen daraus vereinbart worden war.

Zu meinem Bericht im Stadtanzeiger Übach-Palenberg inszenierte nach Meinung einiger Ausschussmitglieder offen­sichtlich in Abstimmung mit dem Leiter des Schul­ausschusses der Stadt Übach-Palenberg, Herrn Dr. Sascha Derichs (SPD), Dr. Hans Münstermann unter bewusster Verletzung des für ihn als Schulleiter gelten­den Mäßigungs- und Zurückhaltungsgebots nach § 33 Abs. 2 BeamtStG einen weiteren Eklat im Beisein der Presse. Dr. Hans Münstermann urteilte öffentlich in der Schulausschusssitzung über mich, nachdem ihm Herr Dr. Derichs noch vor der Verwaltung das Wort erteilt hatte, ohne zuvor auch nur den Versuch zu starten, mich zu informieren so:

Dieser Mann ist entweder ein mieser Schreiberling oder ein mieser Lügner.
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe C, Nr. 140, S. 15 vom 18.6.2016)

Auch wenn Herr Dr. Hans Münstermann am Tag des damaligen Feueralarms vom 22. März 2013 nicht in der Schule gewesen sein sollte, kann er sich seiner Gesamtverantwortung als Schulleiter nicht entziehen. Unpräzise Anweisungen an seine Vertretung für den Fall seiner Verhinderung können gerade bei einem echten Brandalarm verheerende Folgen haben. Da hilft es nicht, öffentlich jede Verantwortung von sich zu weisen.

Münstermann trug nun vor, am Tag des Feueralarms gar nicht in der Schule gewesen zu sein, sondern beim Arzt. (…) Und fuhr an die Stadtverwaltung gewandt fort: „Ich wünsche mir, dass Sie diese Aussage öffentlich weitergeben, weil ich jederzeit bereit bin, sie vor Gericht zu wiederholen, und ich kann sie beweisen.“
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe C, Nr. 140, S. 15 vom 18.6.2016)

 

Übrigens: „Feigheit“, habe ich Schulleiter Dr. Hans Münstermann nie unter­stellt, wie die Redakteure Marlon Gego, Jan Mönch und Thorsten Pracht der Aachener Zeitung in der von ihnen so bezeichneten ‚Propa­ganda-Affäre’ am 9.6.2016 unter der Überschrift Wenn ein Bürgermeister Propaganda einkauft wahrheitswidrig behaupten.
 

2. WAS DIE AACHENER ZEITUNG DAZU SCHRIEB

Die Redakteure Marlon Gego, Jan Mönch und Thorsten Pracht der Aachener Zeitung veröffentlichte im Rahmen der von ihnen so bezeichneten ‚Propaganda-Affäre’
am 9.6.2016 unter der Überschrift Wenn ein Bürgermeister Propaganda einkauft:
Auch einem Schulleiter, der sich mit der Stadt wegen des Brandschutzes an seiner Schule heftig gestritten hatte, unterstellte Urban Feigheit. Bei einem Feueralarm sei der Schulleiter aus dem Gebäude gestürmt, ohne sich hinreichend um die Sicherheit der Kinder zu kümmern…

Dies sei dem Schulleiter später so peinlich gewesen, dass er angefangen habe, einen besseren Brandschutz zu fordern. Urbans Quelle? Nicht näher benannte „Augenzeugen“.
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgaben ABCDE, Nr. 132, S.3 vom 9.6.2016)

Der Redakteur Jan Mönch der Aachener Zeitung veröffentlichte im Rahmen der auch von ihm so bezeichneten ‚Propaganda-Affäre’
am 18.6.2016 unter der Überschrift Mieser Schreiberling oder mieser Lügner:
Dr. Hans Münstermann, Leiter des Carolus-Magnus- Gymnasiums, sagte im Ausschuss für Kultur, Bildung und Soziales über Urban: „Dieser Mann ist entweder ein mieser Schreiberling oder ein mieser Lügner!“
Sven Bildhauer (SPD) hatte im Ausschuss die Frage gestellt, was es mit dem Bericht auf sich hat, Münstermann war daraufhin vom Vorsitzenden des Ausschusses, Dr. Sascha Derichs (ebenfalls SPD), das Wort erteilt worden.
(…) Münstermann trug nun vor, am Tag des Feueralarms gar nicht in der Schule gewesen zu sein, sondern beim Arzt. „Das heißt, dass die Anwürfe, die von Herrn Urban geäußert werden, entweder bescheiden recherchiert sind oder dreist erlogen“, führte Münstermann aus. Und fuhr an die Stadtverwaltung gewandt fort: „Ich wünsche mir, dass Sie diese Aussage öffentlich weitergeben, weil ich jederzeit bereit bin, sie vor Gericht zu wiederholen, und ich kann sie beweisen.“
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe C, Nr. 140, S.15 vom 18.6.2016)

 

 

3. REAKTIONEN AUF ARTIKEL IN DER AACHENER ZEITUNG

 Thorsten Pracht
hat in Twitter am 1.Juni 2016 geschrieben:
Kollege Jan Mönch hat mal wieder eine Story ausrecherchiert

Thorsten Pracht
in Twitter am 9.Juni 2016 zu „@az_topnews“ geschrieben:
Investigativer Kommunaljournalismus, wie heute auf Seite Drei (Bürgermeister Jungnitsch), ist die Überlebensversicherung der AZ

Bernd Mathieu
hat in Facebook am 22.6.2016 zum Artikel „Propaganda-Affäre: Stadt trennt sich von Hartmut Urban“ geschrieben:
Ergebnis der guten Recherche-Arbeit unserer Kollegen

 

NACHTRAG vom 11.01.2017

Zum Thema „mieser Lügner“ und „Feueralarm am Carolus-Magnus-Gymnasium“ habe ich Informationen, die nach meiner Meinung von öffentlichem Interesse sind, kürzlich erhalten.

Die Leitstelle Operative Dienste des Kreises Heinsberg teilte zu einem weiteren Feueralarm folgenden Sachverhalt mit:

Am 06.09.2016 um 10:03:50 Uhr rief ein Herr Müller mit der Telefonnummer 02451931244 an. Er schilderte uns, dass es beabsichtigt sei eine Brandschutzübung durchzuführen. Anhand des Telefonanlagendialogs war uns eine Identifikation des Teilnehmers als Nebenstelle der Haupt­rufnummer 0245193120 (Carolus-Magnus-Gymnasium) möglich, so setzten wir die entsprechende Berechtigung zur Durchführung als gegeben voraus.

Herr Müller erläuterte die geplante Vorgehensweise: Unangekündigte Alarmübung, die Lehrer seien angehalten bei entsprechenden Alarmen den Notruf zu wählen. Unsererseits sollten ein­gehende Telefonate der Lehrkräfte entsprechend zur Kenntnis genommen werden mit dem Hinweis an die Lehrkräfte, dass es sich um eine unangekündigte Alarmübung handele. Herr Müller wurde unsererseits darüber aufgeklärt das er bei vorliegen eines Real-Einsatzes unverzüglich selbst den Kontakt mit uns zu suchen hat. Zeitlich wurde die Alarmübung in den Bereich von 10:00 – 10:30 Uhr avisiert.

Von einem Arbeitsplatz wurde dann um 10:16:27 Uhr ein Telefonat mit einer Lehrkraft (weiblich) mit der Handynummer xxxx/xxxxxx geführt die, entsprechend der Absprache, informiert wurde.

Denselben Sachverhalt schildert Schulleiter Dr. Hans Münstermann so:

Am 06.09. fand eine angekündigte Brandschutzübung mit Feueralarm statt. Da die Übung dem Kollegium angekündigt war, habe ich nicht zuvor die Feuerwehr dahingehend  benachrichtigt, dass es sich um einen Übungsalarm handelt und sie nicht auszurücken braucht, weil ich annahm, dass keinerlei Benachrichtigung der Feuerwehr erfolgt. Eine junge Kollegin hat nicht daran gedacht, dass eine Alarmübung für diesen Tag angekündigt war, und sie hat die Feuerwehr per Handy über den Feueralarm informiert, von dem sie glaubte, dass er ein echter Alarm ist.

Obwohl von mir keinerlei Entwarnung bei der Feuerwehr vorlag, hat der den Notruf annehmende Feuerwehrmann meiner Kollegin mitgeteilt, dass ihm keine Feuerbenachrichtigung vorliege und dass die Feuerwehr daher nicht komme. Dementsprechend ist die Feuerwehr nicht gekommen. Ich selbst habe erst Tage später von dem Vorgang erfahren, da ich davon ausgegangen war, dass niemand die Feuerwehr benachrichtigt, weshalb ihr Ausbleiben für mich normal war. 

Schulleiter Dr. Hans Münstermann stellte zum „Probealarm“ zudem die Frage:

Wie viele Fälle dieser Art, wie viele Vorwarnungen über Lücken im Alarmierungssystem wird ein gütiger Himmel uns noch gönnen, ehe der Ernstfall vorliegt?

Die Aussagen von der Leitstelle Operative Dienste – Kreis Heinsberg und von Dr. Hans Münstermann stimmen nicht überein. Das wirft Fragen auf.

Vor diesem Hintergrund sind auch die Ausführungen von Dr. Hans Münstermann vor dem Schulausschuss der Stadt Übach-Palenberg von Mitte Juni 2016 nach meiner Meinung neu zu bewerten.

Jan Mönch von der Aachener Zeitung schrieb hierzu am 18.6.2016:

Münstermann trug nun vor, am Tag des Feueralarms gar nicht in der Schule gewesen zu sein, sondern beim Arzt. „Das heißt, dass die Anwürfe, die von Herrn Urban geäußert werden, entweder bescheiden recherchiert sind oder dreist erlogen“, führte Münstermann aus. Und fuhr an die Stadtverwaltung gewandt fort: „Ich wünsche mir, dass Sie diese Aussage öffentlich weitergeben, weil ich jederzeit bereit bin, sie vor Gericht zu wiederholen, und ich kann sie beweisen.“
(Quelle: Aachener Zeitung, Ausgabe C, Nr. 140, S.15 vom 18.6.2016)

Text: Hartmut Urban

Titelbild: Meine Erlebnisreise –
GENIAL-NAH UND DR.HANS MÜSTERMANN

Textdesign: Hartmut Urban

Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre – Vorankündigung
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 1
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 2
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 3
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 4
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 5
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 6
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 7
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 8
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 9
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 10
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 11
Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre –  Teil 12

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Zum obigen Themenkomplex habe ich bereits grundsätzlich
folgende Beiträge in 2013 und 2014 veröffentlicht: 

Informationslücken: Ein unterschätztes Risiko vermeiden
von Hartmut Urban vom 

Der erfolgreiche Umgang mit der Presse 
von Hartmut Urban vom 

Wenn zwei sich streiten: 
Über die destruktive Wirkung von Eskalationen auf kommunalpolitischer Ebene
von Hartmut Urban vom 

Was müssen Bürger wissen, um aktiv und unverdrossen unsere Demokratie zu leben?
von Hartmut Urban vom 

Hoheit über die kommunale Informationsverbreitung 
– ein wirklich starkes Instrument
von Hartmut Urban vom 

 Wahre Begebenheiten zur sog. Propaganda-Affäre – Teil 9 - Münstermann

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