Vorneweg: „Klimasoldaten“ ist nach meiner Meinung keine missglückte Glosse, sondern ein gezielter Kommentar von Jan Mönch am 26.10.2017 in der Geilenkirchener Zeitung.  Mönch gibt vor, seine eigene Meinung kundzutun. Dabei macht sich Jan Mönch über den Klimaschutz lustig und verhöhnt gleich drei Bürgermeister.

Ein vermeintlicher Spinner, der in der Schweiz als erster Kandidat der „Selbstmörderpartei oder Partei für den totalen Atomkrieg“ für die National- und Ständeratswahlen 1971 antrat, sagt heute über sich: „Ich bin Klimasoldat“.

Mönch verhöhnt meiner Meinung nach in seiner Überheblichkeit die Bürgermeister von Gangelt, Geilenkirchen und Übach-Palenberg als Spinner und „Klimasoldaten“, weil jeder von ihnen zum anstehenden Brückentag (30.10.2017) einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz leistet.

Jan Mönch sieht bei Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch in der Schließung des Übach-Palenberger Rathauses am Brückentag die Rettung des „städtischen Haushalts vor dem Exitus“, ja sogar die Rettung der „Welt vor der Sintflut“ und beschwört gar die „Apokalypse“.

Zu der entsprechenden Maßnahme vom Gangelter Bürgermeister Bernhard Tholen versteigt er sich zu der Aussage, dass „sich kein Gangelter wundern dürfte, wenn er demnächst am Meer“ wohnt, wo das Meer „ersoffene Eisbären in seinen Vorgarten gespült“ habe.

Nur die „gedankenlosen Nacksen“ um „Börjermeister“ Georg Schmitz würden die angestrebten Klimaziele der Nachbarn „versaubeuteln!“, wenn nicht der Bürgermeister selbstlos am Brückentag „sich extra frei genommen“ hätte.

Wie passt hierzu beispielsweise die bisherige Stimmungsmache von Jan Mönch gegen die Übach-Palenberger Stadtverwaltung anlässlich der Platanenfällung auf der Roermonder Straße nun zu seinem verniedlichenden Satz im Kommentar: „Da soll noch ein Grüner maulen wegen ein paar gehäckselter Bäumelein.“

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Mir ist nicht klar, wie Jan Mönch den Bürgermeistern noch in die Augen schauen kann.

Warum lässt der Verantwortliche der Lokalredaktion seinen Redakteur Jan Mönch solche Kommentare schreiben und was will er damit erreichen?

von Hartmut Urban

2 thoughts on “Warum fallen mir Texte von Jan Mönch unangenehm auf?

  1. Sehr geehrter Herr Urban
    Sie verstehen das ganze falsch, hier versucht jemand sich ein neues Standbein, aufzubauen. Er versucht es jetzt als Comedian. Aber das ist auch nach hinten losgegangen, in meinen Augen. Warten wir die nächsten Versuche mal ab.
    Gruß
    Herbert Görtz

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