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Stadtanzeiger Kreis Heinsberg: Nachrichten aus dem Kreis – news: #genial-nah

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Stadtanzeiger Heinsberg: Nachrichten aus der Stadt – news: #genial-nah

Heinsberg / Kreis Heinsberg. Hoch erfreut zeigten sich die Teilnehmer nach dem Dialog Wirtschaftsentwicklung Kreis Heinsberg bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg mbH in der Heinsberger Klostergasse.

Zusammen mit dem Geschäftsführer der WFG Herrn Ulrich Schirowski, haben sich die Freien Demokraten intensiv über die derzeitige thematische Aufstellung der WFG zur Wirtschaftsentwicklung ausgetauscht. Insbesondere die Gewerbeflächenentwicklung im gesamten Kreisgebiet sowie überregionale Projekte bzw. Beteiligungen des Kreises standen auf der Agenda.

Einigkeit bestand, dass die zukunftsorientierte Entwicklung weiterer Industrie- und Gewerbegebiete wie in Geilenkirchen-Lindern aufgrund der insgesamt guten – und offensichtlich weiter wachsenden – Flächennachfrage im Kreis konstruktiv angegangen werden müsse. So erfuhren die Liberalen von Herrn Schirowski, dass aktuell seit den letzten Ansiedlungserfolgen Gewerbegebiet zwischen Hückelhoven und Wassenberg und in Übach-Palenberg kreisweit nur noch rund 120 ha zur Verfügung stehen. „Das klingt nach viel Fläche, doch setzt sich die positive Entwicklung der letzten Jahre fort – und dafür spricht angesichts der sich zunehmend verbesserden Standortfaktoren im Kreis Heinsberg durchaus einiges – könnten wir mittelfristig in eine echte Engpasssituation geraten.“ so Schirowski.

Mit Blick auf das Industrie- und Gewerbegebiet Geilenkirchen-Lindern stellte Kreistags-Fraktionschef Stefan Lenzen fest: „Wir müssen, um unser Ziel sinnvoller Gewerbeansiedlung zu erreichen, mögliche Alternativen notfalls auch ohne das Land ernsthaft prüfen. Man muss an diese Frage Wirtschaftsentwicklung ohne Scheuklappen herangehen. Innovativ wäre beispielsweise die Entwicklung eines interkommunalen Industriegebietes mit Unterstützung des Kreises sowie der WFG. Hiervon hätten alle Kommunen etwas.“

„Ich sehe die Idee einer interkommunalen Ressourcenbewirtschaftung als wichtig für eine zukunftsgerichtete Wirtschaftspolitik an“, ergänzt Dr. Klaus Wagner, Kreisvorsitzender der FDP, „das Zusammenspiel aller Akteure in Sachen Wirtschaftsentwicklung stärkt die Außenwirkung bei der Vermarktung und kann im Kreis ein Musterbeispiel für interkommunale Zusammenarbeit sein“.

Beim Thema überregionale Projekte bzw. Beteiligungen wie z.B. der AGIT in Aachen kam die Frage nach dem Mehrwert für den Kreis auf. „Hier regen wir eine Kosten-Nutzen Analyse an, auch wenn dies zu dem Ergebnis führt, dass in Zukunft z. B. die Aufgaben der AGIT von unserer WFG übernommen werden und diese dann dadurch gestärkt werden müsste – und sollte. Denn das Gebot der Haushaltsdisziplin gilt für Kommunen und Kreis, so gehört auch diese freiwillige Leistung auf den Prüfstand.“, so Lenzen.

„Es war ein sehr informativer Abend zur Wirtschaftsentwicklung im Kreis und wir werden den Dialog in 2016 u. a. mit einem Bericht zur abgelaufenen EU-Förderperiode sowie einen Ausblick auf die Aktuelle aus Sicht des Kreises Heinsberg fortsetzen.“ zog Lenzen das Fazit des Abends.

Titelbild: (v. l. n. r.): Dr. Klaus Wagner, Stefan Lenzen,
Ulrich Schirowski und David Stolz.

Foto: FDP-Kreistagsfraktion

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