Übach-Palenberg. Herr Wolf-Sören Radtke ist gleich dreifach übergriffig geworden. Daher steht dem ‚Täter‘ die Opferrolle gar nicht gut zu Gesicht.

Dennoch haben wir auf besonderen Wunsch einer einzelnen Person den satirischen Beitrag über Wolf-Sören Radtke vorerst  als Zeichen unseres Entgegenkommens freiwillig vom Netz genommen. Sollte jedoch dieses Signal missgedeutet werden, behalten wir uns vor, jederzeit den satirischen Ursprungstext sowie zwischenzeitlichen bekannt gewordene zusätzliche wirklich interessante Details zum Thema wieder ins Netz zu stellen.

Dennoch halten wir als leidenschaftliche Demokraten den Vorgang dreifacher versuchter massiver Angriffe auf die vom Grundgesetz garantierte PRESSEFREIHEIT  für nicht hinnehmbar.

Zusätzlich pikant an der Angelegenheit ist nach meiner Auffassung, dass ein Berufssoldat, der eigentlich unserer Verfassung schützen soll, hier ganz offensichtlich wiederholt massiv initiativ in der wohl irrigen Einschätzung vorgegangen ist., mit Druck könne er die freie Presse einschüchtern oder gar mundtot machen.

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Zum Sachverhalt:
Herr Wolf-Sören Radtke ist in der Kommunalpolitik von Übach-Palenberg engagiert, hatte eine wichtige Funktion inne und ist auf der Liste des Stadtrates als Vertreter bis heute platziert. Seine Partei veröffentlichte mit ihm Fotos in seiner Funktion als ‚Ortsverbandsvorsitzender‘, die im Netz bis heute (26. Mai 2015) frei zugänglich für Jedermann zu sehen sind. Damit ist er eine Person des öffentlichen Lebens.

Herr Wolf-Sören Radtke ist zudem von Beruf Bundeswehrsoldat und in dieser Eigenschaft fallen ihm besondere Verhaltensanforderungen zu, den Ruf der Bundeswehr in der Öffentlichkeit nicht zu schädigen.

Am 31.Mai 2015 fand auf dem Gelände des Freibades vom Übach-Palenberger Ü-Bad eine offizielle öffentliche Veranstaltung bei freiem Eintritt für Jedermann statt. Zu diesem städtischen Event für die Bürgerinnen und Bürger war auch ein Journalist in Ausübung seiner Aufgabenstellung gekommen, um in geeigneter Form über dieses Ereignis, dass von allgemeinem Interesse war, in Bild und Text zu berichten. Dies ist denn auch geschehen.

Auch Herr Wolf-Sören Radtke war am 31. Mai 2015 zu dieser Veranstaltung der ‚Übach-Palenberger Familientage 2015‘ gekommen.

Herr Wolf-Sören Radtke hatte offensichtlich in irriger Annahme, der Journalist habe bei seinen Fotos, die er machte, auch eines geschossen, auf dem Herr Wolf-Sören Radtke selbst ‚verewigt‘ sein könnte und forderte den Journalisten in ungebührlicher Weise plötzlich und unerwartet auf, dieses Foto auf der Stelle zu löschen. Dabei beleidigte er den Journalisten, indem er ihn lauthals für andere vernehmbar als ‚Idiot‘ bezeichnete.

Eine spätere Überprüfung ergab, dass die Kamera kein Foto von Herr Wolf-Sören Radtke enthielt.

Inwieweit Herr Wolf-Sören Radtke als Person des öffentlichen Lebens bei einer offiziellen städtischen Veranstaltung überhaupt ein Recht hat, Fotos von ihm zu verweigern, müsste noch anderenorts bei Bedarf geklärt werden.

Herr Wolf-Sören Radtke wählte für sich in dieser Angelegenheit den Weg, bei den Strafverfolgungsbehörden einen Strafantrag gegen den Journalisten zu stellen, weil er sich in seinen Persönlichkeitsrechten in Bezug auf ein mögliches gemachtes Foto offenbar beeinträchtigt fühlte.

Die Staatsanwaltschaft Aachen stellte bereits nach wenigen Tagen die Ermittlungen zum Tatvorwurf ‚Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahme‘ zur angeblichen Tatzeit 31.05.2015 unter Verweisung auf den Privatklageweg nach §§ 170 Abs. 2, 376 StPO ein.

Ob und inwieweit sich Herr Wolf-Sören Radtke selbst durch seinen Äußerung, sowie sein Verhalten durch Beleidigung, Nötigung der freien Presse, Falschbeschuldigung u.s.w..  strafbar gemacht haben könnte, unterliegt an den zuständigen Stellen weiterer Prüfungen.

Ebenfalls obliegt es der Bundeswehr intern zu prüfen, ob und wenn ja, welche Schritte zum Fehlverhalten von Herr Wolf-Sören Radtke in der Öffentlichkeit wie der Strafantragstellung gegen einen unbescholtenen Journalisten in Ausübung seines Auftrags zu unternehmen sind.

P.S.: Als alleinige Rechtsinhaber des satirischen Ursprungstextes weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass wir jegliche Weiterverbreitung unseres Beitrags ohne vorherige schriftliche Genehmigung nicht gestatten und Zuwiderhandlungen ahnden werden. Wir werden uns unbedingt an unsere Absprachen halten. 

 

Titelbild: sinngemäßes Zitat aus der Bibel
wie von Max Frisch.

 

Hier mehr zum Thema FAMILIENFEST

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One thought on “Wolf-Sören Radtke an der Heimatfront

  1. Sehr gut geschrieben. Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, oder sich politisch engagieren wollen, sollten doch etwas mehr Feingefühl haben. Das könne auch für Herrn Radtke sicher nicht schaden.

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