Mutwillige Zerstörung der Bäume auf dem Ferdinand-Schmetz-Platz

Herzogenrath. Mit großem Entsetzen hat die Stadtverwaltung in der vergangenen Woche feststellen müssen, dass auf dem Ferdinand-Schmetz-Platz mutwillige Zerstörung der Bäume (Gleditschien) durch bisher unbekannte Täter stattfand.

Unbekannte haben zum Zwecke der Zerstörung der Bäume angebohrt und allem Augenschein nach schädliche Substanzen den Bäumen zugeführt.

Rainer Schulte, Herzogenraths Verantwortlicher für die Unterhaltung der öffentlichen Grünflächen, ist empört über diesen offensichtlich systematisch angelegten mutwillige Zerstörung der Bäume: „Der hierbei angerichtete Schaden ist so beträchtlich, dass die Bäume wohl gefällt werden müssen. Die Bohrlöcher sind Eintrittspforten für Pilze und Bakterien, denen die Bäume dann schutzlos ausgeliefert sind.”

Schulte erläutert weiter: „Durch die Hitze und extreme Standortbedingungen sind Bäume in der Stadt, speziell auf gepflasterten Wegen und Plätzen, generell anfälliger für Krankheiten und Schädlinge. Wir werden die Bäume nun verstärkt kontrollieren.“

Die Stadt Herzogenrath hofft auf entsprechende Hinweise aus der Bürgerschaft, wer die Zerstörung der Bäume zu verantworten hat. Der finanzielle Schaden beträgt immerhin ca. 10.000,00 Euro, die sonst auf die Kasse der Bürgerschaft zukommt. Insoweit sind Hinweise zur Sachbeschädigung wie hier an den Bäumen immer auch im Interesse der Bürgerinnen und Bürger selbst.

Bäume sind Teil der Innenstadtlunge, die Feinstaub und Stickstoff binden, Sauerstoff freisetzen und für die Vögel eine willkommene Brutstätte darstellen. Vögel wiederum fressen Insekten, die Menschen dann nicht durch Chemikalien von sich feenhaften müssen. So gesehen, eine intakte Symbiose, solange Strolche nicht die Bäumen mutwillig zerstören.

Sollten Sie Rückfragen oder sachdienliche Hinweise zur Zerstörung der Bäume haben, stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung unter der Rufnummer 02406/83-6204 gerne zur Verfügung.

Titelbild: Mutwillige Zerstörung der Bäume,
wie der hier abgelichtete,
der offensichtlich jetzt im Sommer keine Blätter trägt.

Foto: Stadt Herzogenrath

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